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Meine Rede in der Stadtverordnetenversammlung zur städtischen E-Governmentstrategie

Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin, verehrte Kolleginnen und Kollegen,
meine Damen und Herren an den digitalen Empfangsgeräten!

Herr Stadtrat Schneider hat schon richtig gesagt, dass die Tagesordnung es will, dass ich zu Ihnen spreche, aber nur kurz und zwar Folgendes: Der Hackerangriff auf den Onlinekatalog der Stadtbücherei vor gerade einmal zwei Wochen und die Aufdeckung eines Datenlecks bei der Online‑Beantragung des Bewohnerparkausweises früher in diesem Jahr haben uns gezeigt, wie notwendig es ist, dass neben der Schaffung von Online‑Bürgerserviceangeboten auch das parallele Mitwachsen der IT‑Sicherheit dieser Angebote stattfindet. Längst sind nämlich die städtischen Systeme täglich unzähligen Angriffen ausgesetzt. Die Konsolidierung, das heißt das Zusammenführen der bis dahin über die städtischen Ämter und Dezernate verteilten Serverinfrastruktur, war deshalb nicht nur die Kür für IT‑Schöngeister, sondern notwendige Voraussetzung einer sicheren Fortführung der Frankfurter E‑Government‑Strategie, wogegen übrigens nicht wenige Ämter und Dezernate in ihrem Widerstreben große Fähigkeit bewiesen haben.

Zum dritten Quartal dieses Jahres sollte die sogenannte Basisstufe des neuen frankfurt.de online gehen. Sie ist es nicht, aber wissen Sie, ich habe darüber bislang noch keine einzige Träne vergossen, denn erstens handelt es sich nicht um eine statische Website, beispielsweise eines Frisurendienstleisters, sondern um einen inhaltlich gewaltigen und vor allem dynamischen Content und ist damit zweitens eine Großbaustelle, die auch nach ihrer Fertigstellung noch modular erweiterbar sein soll und sein muss.

Im physischen Bauen haben wir uns ganz selbstverständlich an den Umgang mit der Überziehung der geplanten Bauzeit gewöhnt. Digitales Bauen ist dabei aber auch keine Ausnahme. Aber natürlich steigen mit jedem Tag die Erwartungen an das Endergebnis, nicht nur an die Umsetzung der neuen frankfurt.de‑Website, sondern auch der damit verbundenen Online‑Bürgerserviceangebote. Wir freuen uns darauf, sie könnte bald kommen.

Herzlichen Dank!

                             (Beifall)

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