Skyline Plaza muss Zusage einhalten

Bild: "Durchgang verboten" von library_mistress  ist lizensiert unter CC BY-SA 2.0

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Zur nächsten Sitzung des Ortsbeirates 1 am 22. August wird die Fraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN einen Antrag einbringen, mit dem der Magistrat gebeten wird, das Gespräch mit den Betreibern des Einkaufszentrums Skyline Plaza zu suchen und darauf hinzuwirken, dass die Zusage, die Durchwegung durch das Gebäude auch nach Ladenschluss geöffnet zu halten, eingehalten wird.

„Bei der Vorstellung des Skyline Plaza vor Baubeginn wurde uns von den Projektverantwortlichen vor dem versammelten Ortsbeirat versichert, dass das Einkaufszentrum auch in den Nachtstunden noch zu Fuß durchquert werden könne. Nun ist es fertig und die Eingangstüren sind spätestens um 21 Uhr mit Stahlketten verschlossen“, erklärt Jessica Purkhardt, Sprecherin der GRÜNEN im Frankfurter Ortsbezirk 1, die damals selbst Mitglied des Ortsbeirates war.

Durch das Versperren der Wegebeziehung durch das Skyline Plaza würden zusätzlich zu der Großbaustelle für die U5-Station „Güterplatz“ wichtige Wegebeziehungen im östlichen Gallus zwischen Franken- und Europaallee, zur U4-Station „Festhalle/Messe“ und zur Mainzer Landstraße unterbrochen oder deutlich verlängert.

„Vorgestellt wurde den Bürgerinnen und Bürgern eine helle Passage durch das Gebäude mit sozialer Kontrolle und Sicherheitspersonal. Bekommen haben sie eine schmale, dunkle und unübersichtliche Gasse zwischen Außenwand des Einkaufszentrums und einem Bauzaun“, beschreibt die GRÜNEN-Sprecherin die Situation.

Die GRÜNEN im Ortsbeirat erhoffen sich von ihrer Antragsinitiative ein Umdenken des Skyline Plaza-Betreibers.
„Nach dem Park- und Müllchaos in der Zeit nach der Eröffnung setzen wir darauf, dass sich das Einkaufszentrum den Bürgerinnen und Bürgern mehr öffnet und sich nicht als Monolith am Rande des Stadtteils verschließt“, erklärt Purkhardt abschließend.

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