Bundestagswahl in Frankfurt: Die Freude überwiegt – Dank an alle Engagierten

Zum Ausgang der Bundestagswahlen in Frankfurt erklären die Frankfurter GRÜNEN:

„Wir hatten für Frankfurt zwei Wahlziele: Wir wollten dritte Kraft bleiben und ein Ergebnis zwischen 15 und 18 Prozent erreichen. Mit 14,6 % der Zweitstimmen sind die GRÜNEN in Frankfurt hinter der CDU und der SPD (26,4 % bzw. 20,1 %) als dritte Kraft ins Ziel gekommen. Dieses wichtige Wahlziel haben wir erreicht, darüber freuen wir uns sehr. Im Vergleich zur Bundestagswahl 2013 haben die GRÜNEN 0,2 % zugelegt – in absoluten Zahlen konnten wir 45.824 Bürgerinnen und Bürger für GRÜNE Politik begeistern, das waren über 4.000 Stimmen mehr als 2013. Auch das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung. Mit dem Ergebnis haben wir unseren Zielkorridor dennoch knapp verfehlt. Wir hätten uns natürlich noch mehr gefreut, wenn wir auch das zweite Ziel erreicht hätten. Wir werden also weiter daran arbeiten – auch unabhängig von Wahlen – die Frankfurterinnen und Frankfurter von GRÜNER Politik zu überzeugen“, so Beatrix Baumann und Bastian Bergerhoff, Vorstandssprecher*innen der Frankfurter GRÜNEN.

„Insgesamt ist es vor allem im Licht des Bundesergebnisses sehr erfreulich, dass in Frankfurt die AfD seit der letzten Wahl stagniert ist (Bundestagswahl: 8,6 %, Kommunalwahlen: 8,9 %). Natürlich sind 27.066 Stimmen für eine rechtspopulistische, fremden- und homosexuellenfeindliche Partei immer noch genau 27.066 Stimmen zu viel. Aber es zeigt sich: Frankfurt ist als vielfältige, soziale Stadt relativ resistent gegen populistische und spaltende Parolen. Wir werden weiter alles tun, damit das so bleibt und der Anteil auch wieder zurückgeht. Wir GRÜNE stehen für alles, was die AfD verachtet. Wir verteufeln nicht die Wählerinnen und Wähler, aber es gilt auch anders herum: Die AfD als politische Kraft steht für alles, was wir GRÜNE ablehnen. Sie spaltet unsere Gesellschaft, sie spielt Schwache gegen Schwächste aus, sie kostet unsere Zukunft“, so Bastian Bergerhoff.

„Wir bedanken uns sehr bei allen engagierten Menschen, die diesen GRÜNEN Wahlkampf bis zur letzten Minute möglich gemacht haben. Wir haben so viele direkte Gespräche geführt wie noch nie zuvor, wir haben die online-Kanäle so intensiv bedient wie noch nie zuvor, wir haben auch die klassischen Kanäle nicht vernachlässigt. Unser Wahlkampf war getragen vom Mut und vom Engagement von vielen Freiwilligen. Unsere beiden Direktkandidat*innen Jessica Purkhardt und Omid Nouripour haben unglaublich intensiven Wahlkampf gemacht. Die GRÜNE JUGEND hat bis zuletzt intensiv für die GRÜNE Sache gestritten. In den Stadtteilen haben sich viele Menschen vor Ort engagiert. Und mit dem GRÜNEN BEREICH und dem Tür-zu-Tür-Wahlkampf haben wir neue Formate ausprobiert, die sich aus unserer Sicht jetzt schon bewährt haben und die wir fortsetzen werden. Ohne das Engagement dieser vielen GRÜNEN Mitglieder und Sympathisant*innen hätten wir dieses Ergebnis nicht erreicht, sie haben sich auch nicht von der Ausgangslage und den bis zum Schluss schwierigen Umfragen und Prognosen verunsichern lassen. Das war eine tolle Erfahrung“, so Beatrix Baumann.

„Wir freuen uns auf der Grundlage des Wahlkampfs und des Ergebnisses sehr auf die weitere Arbeit, auf den OB-Wahlkampf und den Landtagswahlkampf im kommenden Jahr und auf alle weiteren Aufgaben. Die Frankfurter GRÜNEN haben im Wahlkampf ihre Kampagnenfähigkeit eindrucksvoll bewiesen. Wir freuen uns darüber, und wir werden diese Stärke weiter nutzen und ausbauen“, so Baumann und Bergerhoff abschließend.

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