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Diskussionsveranstaltung mit Publikumsgespräch „TRANS* IN ARBEIT!“

Trans in Arbeit webFür Transgender ist die Wahrscheinlichkeit in Deutschland in Arbeitslosigkeit zu geraten viermal höher als für den Rest der Bevölkerung. In Europa sind sogar 40 Prozent der trans* Menschen ohne Arbeit. Dass zeigt, dass Trans*phobie und Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt kein deutsches, sondern ein über die Landesgrenzen hinausreichende, grundsätzliche Probleme sind.
Dabei sind transidente Menschen besonders auf berufliche Stabilität und ein festes Einkommen angewiesen. Nicht zuletzt weil sie noch immer dem veralteten Transsexuellengesetz unterworfen sind, das die Einholung teurer Gutachten auf eigene Kosten vorschreibt, um den eigenen Personenstand ändern zu können.


Warum haben besonders jüngere Trans* so große Probleme einen festen Job zu bekommen und werden mit prekären Arbeitsverhältnissen hingehalten oder in die Nischen von Gastronomie und Sexarbeit gedrängt, die seit jeher oft die einzigen Erwerbsmöglichkeiten für sie waren? Wie kommen Trans* in Arbeit und behalten trotz Diskriminierung ihren Job?
Über diese und andere Fragen veranstaltet das Projekt TRANS*ID in Kooperation mit SwitchKultur am Abend des Internationalen Tages gehen Homo-, Trans*- und Biphobie am 17. Mai um 19:30 Uhr eine Diskussionsveranstaltung mit anschließendem Publikumsgespräch im SWITCHBOARD, Alte Gasse 36, Frankfurt am Main.

Gäste u.a.:
Petra Weitzel, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität

Clara Mack, erstritt über mehrere Jahre und durch mehrere Instanzen bis zum Bundesarbeitsgericht ein maßgebliches Urteil zum Diskriminierungsschutz von Trans*

Frank Krüger, Bundesverband Trans*

Moderation: Jessica Purkhardt, Projekt TRANS*ID

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