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Meine Frage an den Magistrat: Kunststoffanteil im Bio-Kompost

Plastikmüll Bild: flickr nutzer r.nial bradshaw/ Lizenz CC BY 2.0

Bild: R.Nial Bradshaw/ Lizenz CC BY 2.0

Der Inhalt von Bio-Tonnen, aus dem später wertvoller Kompost für Gärten und Felder werden soll, ist oft von Plastiktüten durchsetzt, die im gesamten Produktionsprozess nicht mehr restlos entfernt werden können. Die Qualitätskriterien der Gütesicherung für Kompost sind noch strenger als der Gesetzgeber und erlauben künftig nur einen Plastikanteil von höchstens 0,2 Prozent am Gesamtgewicht.

Ich frage den Magistrat:

Wie ist sichergestellt, dass die FES künftig die neuen Höchstwerte zum Kunststoffanteil im Kompost gewährleisten kann?

 

Antwort:

Leider nimmt die Befüllung der Biotonnen durch die Verbraucherinnen und Verbraucher mit Kunststoffen wie Plastiktüten immer mehr zu. Die FES und die RMB sind sich dieser Problematik durchaus bewusst. Es wurden bereits hohe finanzielle Mittel in die Aufbereitungstechnik aufgewendet und weitere Optimierungen werden kontinuierlich vorgenommen. Dadurch können die Grenzwerte der Gütesicherung eingehalten werden. Der Aufwand dafür ist jedoch sehr hoch.

Im Sinne einer ausreichenden Betriebssicherheit und kontinuierlich optimalen Produktqualität ist es aus Sicht der Rhein-Main-Biokompost erforderlich, den Kunststoffgehalt im Bioabfall schon beim Verbraucher weiter zu reduzieren. Dazu ist weitere, kontinuierliche Aufklärung und Information der Bevölkerung notwendig.

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