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Politische Partizipation von Frauen stärkt Gleichstellung

Stand zum Internationalen Frauentag am 8. März von 15 Uhr bis 19 Uhr auf dem Liebfrauenberg von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt und Hessen sowie der Grünen Jugend Hessen 

"Eine Frau im Kanzleramt bedeutet noch keine Gleichstellung von Männern und Frauen. Im Superwahljahr 2013 sollte deshalb die Chance genutzt werden, möglichst viele Frauen in die Parlamente und Regierungen zu wählen“, so Martina Feldmayer, Vorstandssprecherin der Frankfurter GRÜNEN, anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März. 
Auch über 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts tue sich das Gender Gap, also die Kluft zwischen den Geschlechtern, nicht nur bei Einkommen, Besetzung von Führungspositionen, Familienarbeit und Gewalterfahrungen auf, sondern auch bei der Partizipation in Parlamenten und Regierungen. Der Frauenanteil beträgt im Bundestag 32,8 %, im hessischen Landtag nur 26,3 % und das auch nur aufgrund des großen Anteils Grüner Frauen. „Eine repräsentative Demokratie ist nur legitimiert, wenn sie die Wirklichkeit der Bevölkerung widerspiegelt“, so Ursula auf der Heide, frauenpolitische Sprecherin der Grünen im Römer. 
Mehr Frauen in Parlament und Regierung, so zeigen die Erfahrungen in anderen europäischen Ländern, schaffen zudem eher Rahmenbedingungen für bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Männer und Frauen und sorgen für ein Klima, in dem der alltägliche Sexismus auf Dauer wenig Chancen hat. „Frankfurt führt wegen seines hohen Anteils an weiblichen Stadtverordneten und Magistratsmitgliedern im Genderranking der Städte. Auch deswegen ist eine Politik der Gleichstellung und Antidiskriminierung mehrheitsfähig, durch die Frankfurt beispielsweise eine Vorreiterrolle beim Gewaltschutz einnimmt“, so auf der Heide weiter. 
Beim gemeinsamen Stand der Frankfurter und hessischen Grünen sowie der Grünen Jugend Hessen am 8. März von 15 Uhr bis 19 Uhr auf dem Liebfrauenberg werden viele Grüne Vertreterinnen und Vertreter aus Stadt und Land vor Ort sein. Ab 15 Uhr werden die Stadträtinnen Sarah Sorge, Rosemarie Heilig und Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Stadtrat Christian Setzepfandt, der Fraktionsvorsitzende Manuel Stock, Ursula auf der Heide, zahlreiche Grüne Stadtverordnete und Lisa Süß, frauenpolitische Sprecherin der Grünen Jugend Hessen, für Gendergerechtigkeit werben und traditionell Tulpen als Zeichen der Wertschätzung verteilen. Ab 17 Uhr sind die Grüne Landesvorsitzende Kordula Schulz-Asche und die Landtagsabgeordnete Angela Dorn am Stand anzutreffen.