Sicherheit

  • jessica purkhardt illuDer Überlieferung nach soll der wahnsinnige Kaiser Nero Rom angezündet und danach mit seiner Lyra vom Palast-Balkon auf seine brennende Stadt herab gesungen haben. In Teilen scheint dieses Bild auf üble Nachrede einiger Geschichtsschreiber zurückzugehen. Dagegen ist gesichert, dass der scheidende US-Präsident Trump nachts vor den laufenden ABC-Nachrichten saß und per Twitter Öl ins Feuer goss, während draußen die Vereinigten Staaten seelisch und oft genug auch tatsächlich brannten. Nachdem mit der US-Präsidentschaftswahl der Spuk nun vorüber ist, atmen wir nicht nur in Europa auf. Besonders die LGBTIQ*-Community in den USA hatte sich vor einer erneuten Amtszeit Donald Trumps gefürchtet. Schon in der ersten war damit begonnen worden Transgender zu gängeln und unsichtbar zu machen. In der zweiten wäre wohl versucht worden, das Recht auf gleichgeschlechtliche Ehe rückgängig zu machen. Nun ist der Ausgang der US-Wahl also ein Hoffnungsschimmer am Ende eines Jahres, das ganz im Zeichen einer weltweiten Pandemie stand, die unseren bislang schrankenlosen Horizont sehr klein werden ließ. Eine gute Nachricht nach Monaten des Lockdowns, in denen uns zuletzt mörderische Terroranschläge in Deutschland und seinen Nachbarländern bewusst machten, dass weder eine globalisierte Welt noch eine offene Gesellschaft selbstverständlich sind und immer auch einen Preis haben.

    Die ganze Kolumne weiterlesen im GAB-Magazin

  • jessica purkhardt illu

    Der Überlieferung nach soll der wahnsinnige Kaiser Nero Rom angezündet und danach mit seiner Lyra vom Palast-Balkon auf seine brennende Stadt herab gesungen haben. In Teilen scheint dieses Bild auf üble Nachrede einiger Geschichtsschreiber zurückzugehen. Dagegen ist gesichert, dass der scheidende US-Präsident Trump nachts vor den laufenden ABC-Nachrichten saß und per Twitter Öl ins Feuer goss, während draußen die Vereinigten Staaten seelisch und oft genug auch tatsächlich brannten. Nachdem mit der US-Präsidentschaftswahl der Spuk nun vorüber ist, atmen wir nicht nur in Europa auf. Besonders die LGBTIQ*-Community in den USA hatte sich vor einer erneuten Amtszeit Donald Trumps gefürchtet. Schon in der ersten war damit begonnen worden Transgender zu gängeln und unsichtbar zu machen. In der zweiten wäre wohl versucht worden, das Recht auf gleichgeschlechtliche Ehe rückgängig zu machen. Nun ist der Ausgang der US-Wahl also ein Hoffnungsschimmer am Ende eines Jahres, das ganz im Zeichen einer weltweiten Pandemie stand, die unseren bislang schrankenlosen Horizont sehr klein werden ließ. Eine gute Nachricht nach Monaten des Lockdowns, in denen uns zuletzt mörderische Terroranschläge in Deutschland und seinen Nachbarländern bewusst machten, dass weder eine globalisierte Welt noch eine offene Gesellschaft selbstverständlich sind und immer auch einen Preis haben.

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  • "Vergangenen Samstagabend kam es auf der Zeil zu einem Angriff auf eine transexuelle Person. Vorfälle wie dieser seien jedoch kein Einzelfall, sagt Jessica Purkhardt von der Aidshilfe Frankfurt. Gerade die Konstablerwache sei ein Ort, an dem sich viele unsicher fühlten. [...]"

    Der ganze Artiklel im Journal Frankfurt vom 19. November 2020

  • "Vergangenen Samstagabend kam es auf der Zeil zu einem Angriff auf eine transexuelle Person. Vorfälle wie dieser seien jedoch kein Einzelfall, sagt Jessica Purkhardt von der Aidshilfe Frankfurt. Gerade die Konstablerwache sei ein Ort, an dem sich viele unsicher fühlten. [...]"

    Der ganze Artiklel im Journal Frankfurt vom 19. November 2020

  • "Vergangenen Samstagabend kam es auf der Zeil zu einem Angriff auf eine transexuelle Person. Vorfälle wie dieser seien jedoch kein Einzelfall, sagt Jessica Purkhardt von der Aidshilfe Frankfurt. Gerade die Konstablerwache sei ein Ort, an dem sich viele unsicher fühlten. [...]"

    Der ganze Artiklel im Journal Frankfurt vom 19. November 2020

  • Mit der 11 durchs Bahnhofsviertel. Die 5-köpfige Maskenkontrollle aus VGF & Stadtpolizei steigt am Hauptbahnhof zu. Nach ihrem Erblicken kehren alle Neueinsteigenden auf dem Absatz um, noch bevor die Türen sich schließen. Eine Maske hatten sie alle in der Hand.
    Aber offenbar kein Ticket in der Tasche.

  •  Okay, ich wäre soweit.
    Ich möchte Sie nur darauf hinweisen, dass ich es problematisch finde, das jetzt an diesem Beispiel so monothematisch zu betrachten. Sie wissen, dass es in den Fünfziger- und Sechzigerjahren auch die sogenannten Halbstarkenkrawalle gab, die Schwabinger Krawalle feiern in diesen Tagen Jubiläum, zumindest Jahrestag. Dass wir genau hier über die Ahornstraße sprechen, finde ich einen ziemlich verengten Blick auf diese Thematik, weil gerade in der Ahornstraße ziemlich schnell gute Konzepte gegriffen haben. Es gab, wir haben es in der letzten sicherheitspolitischen Routine gehört, zahlreiche Veranstaltungen durch den Schutzmann vor Ort. Es gab zahlreiche Bürgerveranstaltungen. Es sind sogar Jugendliche auf die Polizei zugekommen und haben das Gespräch gesucht. Es wäre schön, wenn es an vielen Orten so gute und funktionierende Instrumente geben würde wie in Griesheim und da namentlich in der Ahornstraße.  

  •  Okay, ich wäre soweit.
    Ich möchte Sie nur darauf hinweisen, dass ich es problematisch finde, das jetzt an diesem Beispiel so monothematisch zu betrachten. Sie wissen, dass es in den Fünfziger- und Sechzigerjahren auch die sogenannten Halbstarkenkrawalle gab, die Schwabinger Krawalle feiern in diesen Tagen Jubiläum, zumindest Jahrestag. Dass wir genau hier über die Ahornstraße sprechen, finde ich einen ziemlich verengten Blick auf diese Thematik, weil gerade in der Ahornstraße ziemlich schnell gute Konzepte gegriffen haben. Es gab, wir haben es in der letzten sicherheitspolitischen Routine gehört, zahlreiche Veranstaltungen durch den Schutzmann vor Ort. Es gab zahlreiche Bürgerveranstaltungen. Es sind sogar Jugendliche auf die Polizei zugekommen und haben das Gespräch gesucht. Es wäre schön, wenn es an vielen Orten so gute und funktionierende Instrumente geben würde wie in Griesheim und da namentlich in der Ahornstraße.  

  •  Okay, ich wäre soweit.
    Ich möchte Sie nur darauf hinweisen, dass ich es problematisch finde, das jetzt an diesem Beispiel so monothematisch zu betrachten. Sie wissen, dass es in den Fünfziger- und Sechzigerjahren auch die sogenannten Halbstarkenkrawalle gab, die Schwabinger Krawalle feiern in diesen Tagen Jubiläum, zumindest Jahrestag. Dass wir genau hier über die Ahornstraße sprechen, finde ich einen ziemlich verengten Blick auf diese Thematik, weil gerade in der Ahornstraße ziemlich schnell gute Konzepte gegriffen haben. Es gab, wir haben es in der letzten sicherheitspolitischen Routine gehört, zahlreiche Veranstaltungen durch den Schutzmann vor Ort. Es gab zahlreiche Bürgerveranstaltungen. Es sind sogar Jugendliche auf die Polizei zugekommen und haben das Gespräch gesucht. Es wäre schön, wenn es an vielen Orten so gute und funktionierende Instrumente geben würde wie in Griesheim und da namentlich in der Ahornstraße.  

  • Quad Johanniter web

    Ehrenamtlich für die Stadt Frankfurt am Main Tätigen kann in Anerkennung ihrer Verdienste die Römerplakette verliehen werden. Die ehrenamtlichen im Katastrophenschutz Tätigen machen sich mit großem Engagement nicht nur um Menschen in Frankfurt verdient, sondern arbeiten ganz konkret der Katastrophenschutzbehörde und damit der Stadt Frankfurt zu.

    Daher frage ich den Magistrat:

    Sollten die langjährigen Leistungen der Ehrenamtlichen des Frankfurter Katastrophenschutzes künftig auch mit der Verleihung der Römerplakette anerkannt werden?

    Antwort des Oberbürgermeisters:

    Bereits in der Vergangenheit wurde angeregt, Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen konkret der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. mit der Römerplakette auszuzeichnen. Anlässlich dieser Anregung wurde das Rechtsamt der Stadt Frankfurt am Main um Prüfung gebeten. Im Ergebnis wurde diese Möglichkeit verneint, da die Verleihung der Römerplakette an die Voraussetzung geknüpft ist, dass eine ehrenamtliche Tätigkeit für die Stadt Frankfurt wahrgenommen wird. Dies ist gemäß § 21 HGO gegeben, wenn eine unentgeltliche Mitwirkung an der Erfüllung gemeindlicher Aufgaben besteht. Erforderlich ist daher, dass die Wahrnehmung der betreffenden Aufgaben der Gemeinde und nicht einem anderen Rechtsträger obliegt.

    Derzeit wird im Magistrat über einen Beschluss zur Änderung der Magistratsehrungsordnung beraten. Dort wird beispielsweise als Alternative die Schaffung einer sogenannten "Ehrenmünze" vorgeschlagen.

  • Quad Johanniter web

    Ehrenamtlich für die Stadt Frankfurt am Main Tätigen kann in Anerkennung ihrer Verdienste die Römerplakette verliehen werden. Die ehrenamtlichen im Katastrophenschutz Tätigen machen sich mit großem Engagement nicht nur um Menschen in Frankfurt verdient, sondern arbeiten ganz konkret der Katastrophenschutzbehörde und damit der Stadt Frankfurt zu.

    Daher frage ich den Magistrat:

    Sollten die langjährigen Leistungen der Ehrenamtlichen des Frankfurter Katastrophenschutzes künftig auch mit der Verleihung der Römerplakette anerkannt werden?

  • "In einer Stadt darf es [...] keine No-Go-Areas für bestimmte Menschengruppen geben. Eine Stadtgesellschaft darf es nicht hinnehmen und muss sich dagegen wehren, dass ein Teil von ihr Orte im Herzen der Stadt nach Einbruch der Dämmerung sicherheitshalber meiden muss", erklärte etwa die queere Aktivistin Jessica Purkhardt, ein Vorstandsmitglied der Aids-Hilfe Frankfurt. "Wir erwarten deshalb, dass der aktuelle Gewaltübergriff auf einen queeren Menschen nun in der öffentlichen Diskussion und bei den Sicherheitsbehörden zum Anlass genommen wird, die Sorgen der LGBTIQ+-Community angemessener zu berücksichtigen."

    Der ganze Artikel auf Queer.de am 18. November 2020

  • "In einer Stadt darf es [...] keine No-Go-Areas für bestimmte Menschengruppen geben. Eine Stadtgesellschaft darf es nicht hinnehmen und muss sich dagegen wehren, dass ein Teil von ihr Orte im Herzen der Stadt nach Einbruch der Dämmerung sicherheitshalber meiden muss", erklärte etwa die queere Aktivistin Jessica Purkhardt, ein Vorstandsmitglied der Aids-Hilfe Frankfurt. "Wir erwarten deshalb, dass der aktuelle Gewaltübergriff auf einen queeren Menschen nun in der öffentlichen Diskussion und bei den Sicherheitsbehörden zum Anlass genommen wird, die Sorgen der LGBTIQ+-Community angemessener zu berücksichtigen."

    Der ganze Artikel auf Queer.de am 18. November 2020

  • "In einer Stadt darf es [...] keine No-Go-Areas für bestimmte Menschengruppen geben. Eine Stadtgesellschaft darf es nicht hinnehmen und muss sich dagegen wehren, dass ein Teil von ihr Orte im Herzen der Stadt nach Einbruch der Dämmerung sicherheitshalber meiden muss", erklärte etwa die queere Aktivistin Jessica Purkhardt, ein Vorstandsmitglied der Aids-Hilfe Frankfurt. "Wir erwarten deshalb, dass der aktuelle Gewaltübergriff auf einen queeren Menschen nun in der öffentlichen Diskussion und bei den Sicherheitsbehörden zum Anlass genommen wird, die Sorgen der LGBTIQ+-Community angemessener zu berücksichtigen."

    Der ganze Artikel auf Queer.de am 18. November 2020

  • Neben meiner Anerkennung hat sich der Frankfurter Polizeipräsident Bereswill heute auch den goldenen Thrombosestrumpf verdient. Denn seit weit mehr als drei Stunden STEHT er uns im Frankfurter Sicherheitsausschuss des Stadtparlaments Rede und Antwort zu einem bunten Strauß an Fragen. Ich hatte ihn als Ausschussvorsitzende mal eine ganze Sitzung auf die Möglichkeit zu berichten warten lassen, heute stellt er nun einen neuen Geduldsrekord auf.