Presse-Clipping FNP: "Wahlkampfauftakt: Freut euch des Klebens!"

"Die Grünen plakatieren ihre beiden Frankfurter Direktkandidaten für den Bundestag, Jessica Purkhardt und Omid Nouripour. „Die beiden werden auch Haustürwahlkampf machen“, sagt Kreissprecher Sebastian Bergerhoff."
(Der ganze Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 11. August 2017)

Meine Antworten auf die Wahlprüfsteine der Türkischen Gemeinde Deutschland

Bei der Bundestagswahl am 24. September sind auch 1,4 Millionen Wähler*innen türkischer Herkunft und etwa 6 Millionen Menschen mit Migrationsgeschichte wahlberechtigt. Es ist wichtig auch sie zum Wählen zu mobilisieren, denn die Teilnahme an Wahlen ist ein zentrales demokratisches Grundrecht und eine Möglichkeit, die Gesellschaft mitzugestalten. Für die Türkische Gemeinde Deutschland (TGD) war es dehalb wichtig mich zu fragen, wie ich zu migrations- und integrationspolitischen Themen stehe.

In ihren Wahlprüfsteinen befragte sie mich nach meinen Einschätzungen zu Themenfeldern und gesellschaftlichen Schieflagen, die insbesondere Menschen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte direkt betreffen.

Und hier sind meine Antworten:

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Ich unterstütze den Plan B der DGB Jugend

Es fiel mir wirklich nicht schwer, diesen Forderungen zuzustimmen:

Plan B DGB Jugend

Meine Antworten auf die Wahlprüfsteine des VdK Hessen-Thüringen

Der Sozialverband Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V. hat mich und alle anderen Bundestagskandidat*innen gefragt:
"Was muss getan werden, um langzeitarbeitslose Menschen wieder in den Arbeitsmarkt zu bringen? Mit welchen Maßnahmen kann der Niedriglohnsektor eingedämmt werden? Gibt es Alternativen zur Absenkung des Rentenniveaus?"

Hier sind meine Antworten:

1. Rentenniveau

Bild: "Rente 2006" von GillyBerlin ist lizensiert unter CC BY 2.0

Rente 2006In Hessen leben rund 1.680.000 Rentner, in Thüringen sind es rund 816.000 und es werden, bedingt durch den demographischen Wandel, immer mehr. Der durchschnittliche Zahlbetrag für Regelaltersrenten liegt in Hessen bei monatlich 845 Euro und in Thüringen bei 951 Euro. Das Rentenniveau beträgt aktuell rund 48 Prozent. Finden Sie die Absenkung auf künftig 43 Prozent (bis 2030) richtig? Bitte begründen Sie Ihre Antwort.

Das Rentenniveau sollte nicht weiter sinken. Mit der grünen Bürgerversicherung wollen wir perspektivisch alle Bürger unter Berücksichtigung aller Einkunftsarten in die Rentenversicherung einbeziehen. Frauen sollen sich im Berufsleben zudem genauso verwirklich können wie Männer. So ließe sich eine starke positive Wirkung auf Rentenniveau, Beitragssatz und Absicherung der Versicherten erreichen. Menschen, die den größten Teil ihres Lebens gearbeitet haben, Kinder erzogen oder sonstige Anwartschaften in der Rentenversicherung erworben haben, sollen im Alter eine Rente beziehen, die oberhalb der Grundsicherung liegt - ohne Bedürftigkeitsprüfung und ohne Anrechnung von betrieblicher und privater Altersvorsorge. Das gewährleisten wir mit der grünen Garantierente.

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Frankfurt hat genug!

Frankfurt hat genugWährend ein Land nach dem anderen – wie zuletzt Großbritannien – den Ausstieg aus dem fossilen Verbrennungsmotor einleitet, ignoriert die Große Koalition die Debatte um die Zukunft der abgasfreien Mobilität. Den Abgasskandal versucht sie seit zwei Jahren auszusitzen. Die Bundesregierung setzt mit ihrer Politik des Wegschauens und der Kungelei die Zukunft des Automobilstandorts Deutschlands fahrlässig aufs Spiel.
Um wieder Vertrauen herzustellen, sind die Hersteller aufgefordert, ein nachprüfbares Angebot auf den Tisch zu legen. Es muss schnell und wirksam für saubere Luft sorgen und auch die Gerichte überzeugen. Die Gesundheit der Menschen und der Schutz der Verbraucher*innen müssen oberste Priorität haben.

Ein Software-Update wird nicht reichen um den schmutzigen Diesel sauber genug für unsere Innenstädte zu machen. Und auch nicht sauber genug um Fahrverbote zu verhindern. Der Dieselgipfel ist deshalb eine Enttäuschung für alle, egal ob sie für die Dieseltechnologie noch eine Zukunft sehen oder nicht.

Meet Jessica @ IG Metall Sommerfest

Bild: "IG Metall Demo 05" von Daniele Civello ist lizensiert unter CC BY-NC 2.0

IG Metall Demo 05

Wer's noch nicht weiß: Ich bin Direktkandidatin zur Wahl des Deutschen Bundestages. Weil die Zeit des Wahlkampfs in die Sommermonate fällt, fällt sie auch in die Zeit der Sommerfeste.
Eines davon, das der IG Metall Frankfurt, findet am 29. August ab 17 Uhr im Hof des Frankfurter Gewerkschaftshauses (Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77) statt.
Um 17:45 Uhr beginnt dann eine einstündige Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl, an der ich als Kandidatin von Bündnis90/DIE GRÜNEN teilnehmen werde.
Thematisch soll die Diskussionsrunde um die Positionen der Parteien zur Arbeitszeitinitiative der IG Metall gehen und um die solidarische Sozialpolitik, insbesondere bezugnehmend auf die Sicherung einer Rente, die zum Leben reicht. Darüber hinaus möchte die Gewerkschaft wissen, wie ich und meine Partei uns die künftige Regulierung des Arbeitsmarktes vorstellen.

Da habe ich auf jeden Fall Ideen dazu und entsprechend was zu erzählen. Um so mehr, weil ich gefühlt bis neulich noch IG Bau-Mitglied war.

Meet Jessica @ Queerer Stadtspaziergang

Die Fraktion der GRÜNEN im Frankfurter Römer lädt zu einem queeren Stadtspaziergang durch Frankfurt mit dem Historiker, Stadtführer und AIDS-Hilfe-Vorstand Christian Setzepfandt ein. Als Mitglied dieser Fraktion nehme ich selbstverständlich auch daran teil. Und als Bundestags-Direktkandidatin für den Wahlkreis, in dem der Spaziergang stattfindet, natürlich erst recht.
Wer also den Ausflug nutzen möchte um mit mir und meinen Fraktionskolleg*innen über LGBT-Themen aber auch alles andere ins Gespräch zu kommen, kann diese Gelegenheit gerne nutzen. Wer nicht mit uns reden möchte, ist aber auch herzlich eingeladen.

Die Tour findet am Samstag, 5. August 2017, um 15 Uhr statt.
Treffpunkt ist der am Frankfurter Engel am Klaus-Mann-Platz .

Dauer: ca. 2 Stunden

An über zehn 10 Stationen gibt  unterhaltsame Einblicke in die queere Geschichte Frankfurts.
Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos.

Presse-Clipping FNP: "Diese 21 Kandidaten kämpfen um zwei Direktmandate"

[...] Zwischen diesen Bewerbern können sich die Wähler entscheiden: Wahlkreis 182: Matthias Zimmer (CDU), Oliver Strank (SPD), Jessica Purkhardt (Grüne), Achim Kessler (Linke), Horst Reschke (AfD), Nicola Beer (FDP), Pawel Borodan (Piraten), Michael Weingärtner (Freie Wähler), Nico Wehnemann (Die Partei), Corinna Koske-Jones (MLDP), Marianne Arens (SGP).[...]

(Der ganze Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 19. Juli 2017)

G20: Verantwortung für Klimaschutz und fairen Handel statt Gipfelshow

Bild: "G20_Protestwelle_Hamburg_02-07-17-15" von Jörn Neumann / Campact ist lizensiert unter CC BY-NC

G20 Protestwelle Hamburg 02 07 17 15

Die Prinzipien der internationalen Zusammenarbeit, die uns über Jahrzehnte Frieden und Stabilität gebracht haben, drohen zu scheitern. Die Werte, die Multilateralismus erst möglich gemacht haben, erodieren. Statt endlich engagiert voranzugehen bei der Klimakrise und vielen weiteren drängenden globalen Problemen, droht in Hamburg ein Showdown zwischen Protektionismus und Globalisierung, ein Schaulaufen von selbstverliebten Autokraten und nationalen Egoismen. Umso wichtiger, dass der Gastgeber Deutschland im Verbund mit seinen europäischen Partnern entschieden vorangeht. Die Welt wartet auf entschiedene Schritte zu mehr Klimaschutz. Hamburg darf nicht die Kulisse für eine weitere Show-Veranstaltung werden.

Konkret fordern wir GRÜNE die Bundeskanzlerin auf, auf dem Gipfel in Hamburg endlich der globalen Verantwortung beim Klimaschutz gerecht zu werden, notfalls auch als G19 ohne Trump. Mit ihrem sturen Festhalten an der EU-Handelspolitik à la CETA und TTIP unterminiert die Bundesregierung fairen Handel. Mit dem Handelsabkommen zwischen der EU und Japan (JEFTA) erleben wir ein Déjà-Vu: Private Paralleljustiz für Großkonzerne, Abschaffung des Vorsorgeprinzips, Konzerne statt Kleinbauern, Waljagd statt Waldschutz. Und wieder erfährt die Welt davon nicht von den Verantwortlichen selbst, sondern aus Leaks. Transparenz und Einbindung bleiben ein leeres Versprechen. Inhalt und Verfahren bei JEFTA lehnen wir ab.

Meet Jessica @ Eschersheimer Dorffest

Em algum lugar em FrankfurtZwischen dem Platzkonzert des Fanfaren Corps Bonames 1979 e.V. und dem Auftritt des Familienchors Eschersheim darf ich auf dem 9. Eschersheimer Dorffest (Samstag 24.6., 16 bis 17 Uhr) als örtliche Bundestagsdirektkandidatin gemeinsam mit anderen "Top-Politiker" (sic Veranstalter) von CDU, SPD und FDP anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl die Frage erörtern:

Was wird aus Deutschland? 

Die Frage scheint weiträumig genug gefasst, so dass ich guter Hoffnung bin, dass wir gemeinsam die Stunde vollkriegen.

Bild:"Em algum lugar em Frankfurt" von Elke Noda ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 2.0

Bezahlbarer Wohnraum und Familien stärken

Bild: "The Beginning of Life" von Julie Falk ist lizensiert unter CC BY-NC 2.0

Bild: "The Beginning of Life" von Julie Falk ist lizensiert unter CC BY-NC 2.0

Vor allem die Schwächsten in unserem Lande haben es oft verdammt schwer: Kinder, Alleinerziehende und Familien. In unserem reichen Land sind 2,5 Millionen Kinder arm oder abgehängt. Betreuungsplätze sind noch immer knapp, Erziehungspersonal ist knapp und nicht gut bezahlt, günstige Wohnungen werden immer knapper. Seit 2000 haben über eine Million Sozialwohnungen ihre Bindung verloren und wurden privatisiert. Deshalb stellen wir GRÜNE die Mietpreisbremse scharf, die bis jetzt nicht funktioniert hat (Studien vom DIW und dem Deutschen Mieterbund kommen zum Ergebnis, dass die Mieten in Gebieten mit Mietpreisbremse ungebremst weiter steigen), erhöhen die Wohnraumförderung der Länder und wollen Vermieterinnen und Vermieter, die sich auf soziale Regeln verpflichten, steuerlich unterstützen. So entstehen mehr bezahlbare Wohnungen für Familien und Alleinerziehende. Zusätzlich entlasten wir Familien direkt, mit unserem Familienbudget von jährlich 12 Mrd. Euro. Und wir investieren drei Milliarden Euro pro Jahr in Kitas.

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Meet Jessica @ Montagsgesellschaft

Wir müssen reden!

So präzise bringt es die Montagsgesellschaft in ihrer Veranstaltungsankündigung zu ihrem „Engagierten Bürgerdialog zur Bundestagswahl“ auf den Punkt, worum es am kommenden Montag, 29. Mai, gehen soll.

Für mich ist es meine erste Diskussionsveranstaltung als Bundestagskandidatin. So langsam geht es also los mit den Veranstaltungen rund um den Bundestagswahlkampf.

Bild: "Dialog" von Wendy Garcia ist lizensiert unter CC BY-ND 2.0

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SPD Steuerkonzept: Die Richtung stimmt, es fehlt der Mut

"Taxes!" von Martha Soukup ist lizensiert unter CC BY 2.0

"Taxes!" von Martha Soukup ist lizensiert unter CC BY 2.0Im Grundsatz geht das Steuerkonzept der SPD in die richtige Richtung. Investitionen haben Vorrang, Menschen mit geringen und mittleren Einkommen werden entlastet, sehr Reiche sollen mehr beitragen. Auch die Vorschläge für Familien gehen in die richtige Richtung. Die Vorschläge zum Solidaritätszuschlag überzeugen allerdings nicht und eine Gegenfinanzierung bleibt die SPD schuldig. Wir würden stattdessen kleine und mittlere Einkommen über einen höheren Grundfreibetrag entlasten. Und wir finden, sehr vermögende Menschen müssen mehr zum Gemeinwohl beitragen. Hier verlässt die SPD der Mut. Und auch ökologisch bleibt das SPD-Steuerkonzept blind.

Die SPD hat ihr Steuerkonzept zur Bundestagswahl vorgestellt. Das geht in vielen Punkten in die richtige Richtung und deckt sich zum Teil sogar mit unseren Forderungen. Doch es gibt Unterschiede:

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Vault 7 aufklären!

Bild: "CIA" von Jonathan Davis ist lizensiert unter CC BY-NC 2.0Anlässlich der jüngsten WikiLeaks-Veröffentlichungen zu Spionagetätigkeiten am Standort Frankfurt erklären die Bundestagskanidatin Jessica Purkhardt und der Bundestagsabgeordnete aus Frankfurt: „Unter dem Titel ‚Vault 7‘ hat die Enthüllungsplattform WikiLeaks Informationen zu den bisher geheimen CIA-Hacking-Praktiken in Deutschland veröffentlicht. Von Frankfurt aus wurden Schadsoftware, Viren und Trojaner verbreitet, um gezielt Schwachstellen in plattformübergreifenden Systemen für die Spionage nutzen zu können. Mit Angriffen auf Telefone, Tablets aber auch Fernseher ist die Privatsphäre von uns allen bedroht. Es wäre naiv zu glauben nur die CIA würde so Informationen beschaffen. Getreu dem Motto ‚ausspähen unter Freunden - das geht gar nicht‘ fordern wir die Bundesregierung auf den Vorfall aufzuklären. Gegen wen richtete sich die Spionagetätigkeit? Wurden dabei rechtsstaatliche Prinzipien verletzt? Haben sich deutsche Geheimdienste an der Spionage beteiligt oder davon profitiert? Wenn es stimmt, was WikiLeaks berichtet, stellt dies einen schwerwiegenden Angriff auf den Rechtsstaat dar. Deshalb muss die Bundesregierung sorgfältig und transparent aufklären“

Bild: "CIA" von Jonathan Davis ist lizensiert unter CC BY-NC 2.0