Frankfurter Neue Presse: Eine Million für schönere Betonblöcke

[...]"Für Stadtverordnete Jessica Purkhardt (Grüne) ist eine Verschönerung nicht nur aus ästhetischen Gründen dringend notwendig. Schließlich vermittelten die Klötze permanent ein Unsicherheitsgefühl. Sie findet Lösungen daher gut, bei denen die Stadtmöbel gar nicht mehr als Sicherheitsblockaden erkennbar sind.[...]"

Der ganze Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 6.11.18

Dritte Option - Meine November-Kolumne im GAB-Magazin

jessica purkhardt illuJeder Eins-Komma-Achte bis Eins-Komma-Neunte sieht geil aus.
So exakt muss ich schon sein, wenn ich von der schwulen Szene in der Frankfurter Partnerstadt Tel Aviv erzählen will. Dieser Mittelwert ist das Ergebnis nicht nur meiner eigenen Beobachtungen der letzten Nächte, sondern berücksichtigt auch die Bewertungen anderer szenekundiger Tel Aviv-Reisender.
Die pulsierende Mittelmeer-Metropole ist längst eine der Top-Destinationen auf der internationalen Gay-Travel-Landkarte. Bars, Clubs und Restaurants reihen sich in kleinen Gassen, Hinterhöfen und Boulevards aneinander und nicht immer ist klar, wo der eine Laden anfängt und der andere aufhört. Für Ortsunkundige ist es deshalb nicht immer ohne weiteres auf den ersten Blick zu erkennen, welches Etablissement sich explizit dem LGBT*IQ-Publikum verschrieben hat.
Regenbogenfähnchen an der Eingangstür und die Navigation mit Smartphone-Apps helfen zwar ein bisschen, aber es fühlt sich anfangs doch mehr an wie eine queere Schnitzeljagd als leichtfüßiges Bar-Hopping.
Und damit hat das Gay-Nachtleben von Tel Aviv ein Merkmal mit der schwul-lesbischen Szene in Frankfurt gemein: Für Ortsfremde ist es zunächst unübersichtlich.
Deswegen hat man unlängst in der Szene einige Ideen gesammelt, um unseren Gästen von außerhalb noch unübersehbarer zu zeigen, wo LGBT*IQ in Frankfurt besonders willkommen sind.

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Polizei und LGBT*IQ - Meine Oktober-Kolumne im GAB-Magazin

jessica purkhardt illuIch gebe zu überrascht gewesen zu sein, als ich vor vielen Jahren zum ersten Mal Polizisten mit eigenem Stand auf einem CSD bemerkte.
Denn Infostände von Indianern, Matrosen, Bauarbeitern und Cowboys waren nirgends zu sehen.
Es konnte sich deshalb also keinesfalls um eine Wiederaufnahme der Village People handeln – sondern um echte Polizei!
Schon längst gehört nun der Pavillon des Verbandes lesbischer und schwuler Polizeibediensteter (VelsPol) auf vielen Großstadt-CSDs zum gewohnten Bild.
Und in elf Bundesländern gibt es bei der Polizei bereits Ansprechpartner*innen für gleichgeschlechtliche Lebensweisen (AgL). Sie können die Strafanzeigen von Opfern LGBT*IQ-feindlicher Straftaten aufnehmen, Erstberatung geben und vermitteln nötigenfalls weiterführende Hilfe.

Die Einrichtung solcher Institutionen bei den Strafverfolgungsbehörden und die Stärkung LGBT*IQ-sensibler Polizeibediensteter sind insofern bedeutend, als dass Polizei und Justiz über den größten Teil des Bestehens der Bundesrepublik männliche Homosexualität verfolgten und queeres Leben damit insgesamt unterdrückten.

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Queer.de: Kiel: Zweite Schleswig-Holstein Inter* Trans* Tagung

SHITT2018

[...] Darüber hinaus gibt es u.a. Workshops zu "Trans und Polizei" mit dem Frankfurter Joschua Thuir oder einen kritischen Blick auf die Berichterstattung über "Trans und Inter in den Medien" mit der Journalistin Jessica Purkhardt. [...]

Der ganze Artikel auf Queer.de

"R-E-S-P-E-C-T" - Meine September-Kolumne im GAB-Magazin

jessica purkhardt illuGesellschaft sei für gewöhnlich zu billig zu haben, schrieb Henry David Thoreau schon 1854.
Man treffe sich nach zu kurzen Zwischenräumen, als dass wir Zeit genug hätten, neuen Wert füreinander zu erlangen „und lassen den anderen immer wieder von dem schimmeligen alten Käse kosten, der wir sind.“
Aus diesem unappetitlichen Vergleich leitet der amerikanische Schriftsteller und Philosoph ab, dass um diese häufigen Zusammenkünfte erträglich zu machen, gewisse Regeln zu beherzigen seien – nämlich Höflichkeit und Etikette.
Man wohne ohnehin schon zusammengepfercht, sei einander im Weg, stolpere übereinander und verliere „einigermaßen den Respekt voreinander.“

Nun ist der Mikrokosmos unserer queeren Szene ein gutes Beispiel dafür. Man kennt sich und begegnet sich beim Durchstreifen der engräumig angeordneten Szenelokale, ob man will oder nicht.
Es ist sicherlich dieses vielmalige Aufeinandertreffen, das bei einigen Zeitgenoss*innen dazu führt, in dem an sich wertvollen Gut von Zusammensein und Geselligkeit irrigerweise eine überflüssige Begegnung zu sehen. Das wird oft sogleich, künstlich oder ernst gemeint, aber dann immer lautstark und theatralisch, beklagt um vielleicht einen Lacher der Umzustehenden zu erheischen.

Noch besser als wortgewandte Sticheleien auf Kosten des Gegenübers kommen aber immer der Ausdruck von Höflichkeit, Wertschätzung und Respekt bei allen anderen an.
Probiert’s mal.

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Frankfurter Neue Presse: Umstrittener "Bullen"-Spruch bleibt

[...] Denn Jessica Purkhardt (Grüne) hält die Aussage durch die Kunstfreiheit gedeckt.[...]

Der ganze Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 22.6.2018