Jessica fährt Motorrad

  • Italien: Mendel-Doppel-Pass

    Gleich zweimal hintereinander bin ich den anspruchsvollen Mendelpass nach Bozen runter- und wieder hochgefahren. Nicht aus Ehrgeiz. Sondern weil ich beim ersten Mal mein Portemonnaie vergessen hatte.

  • Italien: Über die Alpen auf den Zauberberg

    Nachdem ich den Alpenhauptkamm nach Italien überquerte und noch einige weitere Pässe hoch-, runter-, hin- und wieder herkurvte, lebe ich nun in klarer, trockener Luft über den Wolken ganz oben auf dem Zauberberg, weswegen ich nun jeden Abend Sonnenbrand habe.

  • Italien: Adrenalinproduktion

    Adrenalin lässt sich heutzutage längst industriell produzieren. Selbst kann man es in großen Mengen herstellen, indem man auf dem Scheitelpunkt einer alpinen Haarnadelkurve einen frischen Kuhfladen platzieren lässt, den man in Schräglage mit dem Hinterrad überfährt und dabei Gas gibt.

     

  • Durch Masuren mit dem Motorrad

    Die im ehemaligen Ost-Preußen gelegene polnische Region Masuren habe ich mir vor allem deswegen als Reiseziel ausgesucht, weil der Name sich so anhörte, als sei es sehr weit weg. Nachdem ich nun heute den 2000sten Kilometer auf einer beeindruckenden, urwüchsigen Route durch den masurischen Landschaftspark gefahren bin, kann ich sagen: Es ist weit weg.

  • Zuhause in der Regenkombi

    Immer geradeaus

    Ewig hat die Zulassung für mein neues Motorrad (BMW F800 GS) gedauert. Erst kurz vor meinem geplanten Reisebeginn kam dann doch noch der erlösende Anruf meines Händlers, dass die Frankfurter Zulassungsbehörde nach einem Monat endlich ihres Amtes gewaltet hat. Am nächsten Tag dann noch schnell die Versicherung abgeschlossen und am Tag darauf ging es los Richtung Osten. Ziel dieser Sommereise im Corona-Jahr 2020 sind die polnischen Masuren im ehemaligen Ostpreußen. Die Fahrt führte mich bislang durch den Spessart, den Frankenwald in das sächsische Erzgebirge. Weil ich mich völlig auf ihren Nebenstrecken verbummelt hatte, ging die Fahrt bis in die dunklen Abendstunden. Die letzten zwei Stunden waren dabei dann auch noch richtig miserabel. Übernachten wollte ich im teschechischen Teil des Erzgebirges in einem Waldgasthof kurz hinter der Grenze. Den erreichte ich aber erst weit nach Anbruch der Dunkelheit. Zuvor hate mich die Fahrt in strömendem Regen über eine kruvige Straße durch dunklen Wald geführt. Teilweise fuhr ich in den Wolken oder durch aufsteigende Neblschwaden. Führ das Anlegen der Regenkombi war es längst zu spät. Motorradjacke und Hose haben standgehalten, die Handschuhe waren durchgeweicht und haben ihre schwarze Farbe großzügig an meine Hände abgegeben. Trotz der besten Ausrüstung: Jedem der einen Kopf hat, läuft irgendwann auch mal das Wasser in den Kragen.

  • TSCHECHIEN: Böhmische Dörfer

    Heute fahre ich durch böhmische Dörfer.
    Unangebrachterweise über lange Strecken bei ergiebigem flüssigen Sonnenschein.

  • UNGARN: Transdanubien

    Über Lachen und Scherzen bin ich nun schon in Transdanubien, fahre durch die Sümpfe Süd-Ungarns, umrunde den Plattensee und cruise gemächlich durch die eurasische Steppenlandschaft der Puszta.
    Und in beinahe jedem Dorf sitzen Storchennester auf den Strommasten.

  • UNGARN: Am Grenzzaun

    "Dokument!"
    Heute habe ich den ungarischen Grenzzaun kennen gelernt und gemerkt, wie unvertraut mir Gepäckdurchsuchung und Überprüfung von Reisepass und Fahrzeugpapieren an einer Landgrenze doch eigentlich sind.

     

     

  • KROATIEN: Kurverei

    Gerechtigkeitshalber habe ich heute auf der kroatischen Küstenstraße D 25 mal nur die Außenseiten meiner Reifen abgefahren.

  • KROATIEN: Übersetzen aufs Festland

    "Das freie Meer befreit den Geist", schreibt Goethe. Deswegen fahre ich heute wieder mit dem Schiff weiter in den Hafen von Stinica auf dem kroatischen Festland.

  • KROATIEN: Auf den Kamenjak

    Heute geräteassisitiertes Bergwandern auf den Kamenjak auf der Insel Rab. Trauriger Tiefpunkt: Ich habe versehentlich einer Eidechse den Schwanz abgefahren und trotz sofortiger Bemühungen ließ er sich weder mit Schnur noch Klebeband wieder befestigen.

  • SLOWENIEN: Durch die Natur der Karawanken

    In Slowenien kommt jede 50. weltweit bekannte Festlandtier- und -pflanzenart vor. Und in den letzten beiden Tagen war auch ich Teil davon.

  • SLOWENIEN: Durch die Natur der Karawanken

    In Slowenien kommt jede 50. weltweit bekannte Festlandtier- und -pflanzenart vor. Und in den letzten beiden Tagen war auch ich Teil davon.

  • ÖSTERREICH: Mit dem Roller über die Alpen

    "Back on the road again" Weil mal wieder kein Elefant zur Hand war, habe ich heute die Alpen ganz unhistorisch mit dem Motorkraftrad überquert und übernachte jetzt in Österreich in einem Bauernhof auf einem Berggipfel in den Wolken.

  • Video: Motorradtour durch das vietnamesische Mekong-Delta

     

    Auf meiner Fahrt durch das Mekong-Delta reicht mein Vietnamesisch um zu verstehen, wenn die Menschen mich fragen: "Wohin?"
    Zum Glück kenne ich die Antwort nicht.
    In keiner Sprache.

  • Unterwegs mit dem Motorrad durch das Mekong-Delta

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    Jetzt seit 300 Kilometern mit dem Motorrad unterwegs im Mekong-Delta von Vietnam mit vielen wunderbaren Erfahrungen und Begegnungen, die man so nur auf diese Weise machen kann.
    Euch allen einen guten Start in das neue Jahr - Chúc Mừng Năm Mới!

  • Motorradfahrt rund um Attapeu

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  • Das Bolaven Plateau – Pakxe, Pakxong, Attapeu, Xekong, Thateng

    Ganz offenbar ist in den allermeisten Reiseführern eine Ausfahrt mit dem Miet-Moped über das Bolaven-Plateau empfohlen, denn in Pakxe werden an jeder Ecke Roller und Mopeds vermietet. Und es sind auch einige Touristen auf dem Plateau unterwegs. In meinem stand es auf jeden Fall drin.

    Ausgedörrtes Land auf dem Bolaven-PlateauAber ganz ehrlich: Mit den atemberaubenden, bewaldeten Bergen und Tälern im Norden und den bizarren, kegeligen Karstformationen in der Gegend um Thakek kann das Bolaven Plateau nicht mithalten.  Nach den Kaffeeplantagen des Bolaven-Plateaus geht es wieder ein ganzes Stück hinab. Die Landschaft dort ist geprägt von Buschland, von Wald oder Tropendschungel kann hier aber nicht die Rede sein.  Einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige der Region ist der Holzeinschlag und das sieht man der Landschaft auch an. Viele Hänge fielen dem Kahlschlag und Brandrodung zum Opfer. In der Trockenzeit, die nun einmal die Hauptreisezeit ist, ergibt sich so auf dem Plateau ein recht trostloses, verkohltes Bild.

    Ich bin die beiden Hauptrouten, den sogenannten “Big Loop“ trotzdem mal gefahren:

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