Renovierung der Bedürfnispyramide - Meine Januar-Kolumne im GAB-Magazin

jessica purkhardt illu

Genau genommen fängt man ja nur wieder von vorne an, die Monate zu zählen, während die gemeinsame Karussellfahrt um die Sonne Runde um Runde dreht. 2020, das Jahr, dem nicht viele Gegenargumente einfallen, wenn man es komplett verkorkst nennt, liegt hinter uns. Kaum ein Mensch lebt noch, der sich erinnern kann, wann ein Jahr uns zuletzt vor so viele neue Situationen und Herausforderungen gestellt, so viel Umdenken erzwungen, so viele neue Erfahrungen hervorgebracht hat und vieles klarer erscheinen ließ. Beispielsweise, dass eine gemütliche Jogginghose bezüglich Dauertragbarkeit den allermeisten Kleidungsstücken den Rang abläuft. In den Lockdown-Monaten hat sich aber auch das Dickicht des Alltags gelichtet. Die Ranken von sozialem Umgang, Konsum, Genuss und unerschöpflichen Freizeitangeboten wurden grob beiseitegezerrt, der Blick aufs Wesentliche frei und Raum geöffnet für die Beschäftigung mit sich selbst. Unter den Bedingungen der Corona-Pandemie kristallisierten sich nicht nur in Politik, Wirtschaft, Gesundheitssystem und Gesellschaft die jeweiligen Stärken und Schwächen heraus. Auch an uns selbst und den Menschen, die uns nahestehen, haben wir sie deutlicher wahrnehmen können. Das war nicht immer angenehm. Aber hilfreich, um die Krise tatsächlich in eine Chance für 2021 zu wenden und dafür zu nutzen, die eigenen Stärken zu stärken und an erkannten Schwächen zu arbeiten.

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