Jessica-Purkhardt.de

jessica purkhardt illu„Es ist wie es ist“, lautet eine landläufige Floskel. Dabei stimmt das gar nicht. Die Dinge ändern sich und wir uns auch. Selbstvervollkommnung sei der Naturberuf des Menschen, verkündeten einmal die Humanisten. Soweit muss man nicht gehen. Unzweifelhaft lohnend ist aber sicherlich ein gesundes Maß an Selbstreflektion und Selbstverwirklichung. Voraussetzung dafür ist jedoch, sich selbst und den eigenen Lebensentwurf gelegentlich zu hinterfragen.

Für die allermeisten LGBT*IQ ist diese Selbst-Evaluation im Rahmen des inneren und äußeren Coming-Out-Prozesses unausweichlich. Das ist nicht leicht. War es nicht und wird es wohl auch nie sein. Gleichzeitig ist es aber gewissermaßen eine Pflicht-Chance. Denn die Mehrheit der hetero-  und cis-Personen kommt gar nicht in die Verlegenheit, sich selbst fragen zu müssen, ob man wirklich so leben möchte wie man lebt. Wenn die dann feststellen, dass Lesben, Schwule und Trans* aber so leben, dann kann das ein Gefühl der Unzufriedenheit erzeugen.

Der Nollendorfblog-Autor Johannes Kram vermutete neulich im Gespräch mit mir, dass es auch Homophobie geben würde, wenn es gar keine Schwulen und Lesben gäbe. Der größte Teil der Homophobie sei in Wahrheit Heterofrustration.
Ich fürchte die These hat einen wahren Kern.

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"Aber tatsächlich gibt es Bewegung. Jessica Purkhardt, die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Römer, ist noch am Abend vor der Räumung im besetzten Haus gewesen. „Die Leute haben tolle Ideen“, urteilt sie.
Auch Purkhardt hält die Einrichtung eines Kulturzentrums für „denkbar“. Schon das alte, frühere Tibethaus sei ein Ort der Begegnung gewesen. Wenn man die Wahl habe zwischen Luxus-Eigentumswohnungen und einer kulturellen Nutzung, dann genieße in jedem Fall die Kultur Vorrang. Die Grünen wollen diese Zielvorstellung jetzt in der Römer-Koalition „besprechen“.
Purkhardt setzt darauf, dass man auch die Sozialdemokraten in der Koalition von dieser Perspektive überzeugen kann."

Der ganze Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 9. Oktober 2019

"Die Grünen wollen eine Entlastung der Menschen in der Stadt, „ohne ökonomischen Schaden für die ABG“, wie die Fraktionsvorsitzende im Römer, Jessica Purkhardt, der FR sagt. Deshalb könne die Gesellschaft bei der Neuvermietung von Wohnungen unter den Angaben des Mietspiegels bleiben. Die Grünen setzen sich aber für „eine gute soziale Mischung“ der Wohnquartiere in der Stadt ein. Mit einem Anteil „in Richtung von 50 Prozent öffentlich gefördertem Wohnraum“ finde sich der Konzern „auf einem guten Weg“, sagt Purkhardt."

Der ganze Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 2. September 2019

"Die Doppelspitzen der Grünen haben den Vorteil, dass eine die klugen Dinge sagen kann und der andere Unsinn verzapfen. Auf Bundesebene ist für das Kluge Annalena Baerbock verantwortlich. Den Quatsch erzählt dann Robert Habeck. Deshalb hat er sich in einem Akt freiwilliger Selbstzensur von den sozialen Medien abgemeldet. Jetzt müsste er sich nur noch von Talkshows fernhalten. Habeck ist für gutes Aussehen zuständig, schließlich wollen auch die veganenen Grünen-Wählerinnen bespaßt werden.

Die Fraktionsdoppelspitze der Frankfurter Grünen hat noch nicht entschieden, wer das Schöne und wer das Kluge repräsentieren soll. Das Rennen zwischen Purkhardt und Popp ist noch offen. Fraktionsintern wird bereits kolportiert, dass beide sehr zum Schönen neigen."

Der ganze Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 28. September

"Als Gründe führen die Grünen vor allem an, dass die in dem Bericht aufgeführten Argumente „nicht schlüssig darlegen, warum eine fest installierte Kameraanlage mehr bringen soll als eine mobile“, sagte die Fraktionsvorsitzende und sicherheitspolitische Sprecherin Jessica Purkhardt auf Anfrage. Bisher habe die Videoüberwachung die Situation im Allerheiligenviertel kaum verbessert. „Was wir beobachten, ist lediglich eine Verdrängung.“ Deshalb sei es nicht sinnvoll, eine wesentlich teurere Kameraanlage dort aufzustellen, „deren Kosten von der Stadt, demzufolge vom Steuerzahler, getragen werden müssten, wenn auch eine von der Polizei selbst finanzierte Kamera zum Ziel führt“.

Der ganze Artikel in der F.A.Z. vom 30. September 2019

jessica purkhardt illu„Der Mensch ist kein Tier, weil er weiß, dass er eins ist“, erklärte der Philosoph Hegel vor 200 Jahren die Trennlinie zwischen Mensch und Tier. Unabhängig von der Frage des Bewusstseins ist unser Erbgut tatsächlich zu 90 % mit dem des Schweins identisch. Die praktische Trennlinie liegt hier in der Tatsache, dass die einen die anderen fressen. Umgekehrt ist es fast nie. Mit der Taufliege haben wir immerhin auch 60 % gemeinsame Gene. Mit dem Hefepilz beschämende 30 %.

Was den Mensch in Wahrheit von allen anderen Lebewesen abgrenzt, sind Intelligenz, Kreativität und die Fürsorge für andere Menschen. Nichts davon ist brauchbar, wenn man einem Säbelzahntiger gegenübersteht. Aber alle drei Fähigkeiten sind wichtig, um als Menschen zusammenleben zu können.

Elfi König hat über drei Jahrzehnten gezeigt, was Menschlichkeit bedeutet, indem sie mit HIV infizierte und an AIDS erkrankte Menschen betreut hat. Das ist vor allem deshalb besonders, weil sie es in einer Zeit getan hat, als das Stigma von HIV und AIDS noch weitaus größer war, als es heute leider immer noch ist. Dafür hat Elfi selbst Ausgrenzung hinnehmen müssen aber trotzdem weiter gemacht. Für diese Selbstlosigkeit hat ihr die Bundesrepublik Deutschland nun das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Wem auch sonst, wenn nicht solchen Menschen?

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[...] "Aber wir haben uns ein Beispiel an Jessica Purkhardt von den Grünen im Stadtparlament genommen. Die hat nämlich am Montagabend gezeigt, wie man als Leiterin eines Ausschusses ganz souverän sein Programm abspult und sich nicht von irgendwelchen Gästen irritieren lässt."
[...] "Wir jedenfalls haben von Jessica Purkhardt an diesem Abend etwas gelernt: Beharrlichkeit."

Der ganze Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 28. August 2019

[...] "Unterstützung erhält die Frankfurter Polizei dagegen von Grünen und CDU. „Gewalt sieht immer hässlich aus. Auch wenn sie als letztes Mittel zur Durchsetzung der nötigen polizeilichen Maßnahmen angewendet werden muss, machen uns Bilder davon ebenso betroffen, wie wenn sie von alkoholisierten und enthemmten Schlägern auf Zeil und Konstablerwache ausgeht,“ sagte die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Römer, Jessica Purkhardt, zu den Videoausschnitten. Es sei gut, dass die Polizei sofort nach Bekanntwerden der Aufnahmen in den sozialen Medien eine gründliche Prüfung der Verhältnismäßigkeit des Einsatzes angekündigt habe. „Transparenz und die öffentliche Auseinandersetzung darüber sind notwendig, um das Vertrauen in den Rechtsstaat und die Arbeit der Polizei zu erhalten“, so Purkhardt. Gerade in den Innenstadtrevieren sehen sich die Beamtinnen und Beamten vermehrt Beleidigungen und Angriffen gegenüber. Die Bereiche um Konstablerwache und Hauptwache seien den Behörden seit langem als Kriminalitätsschwerpunkte bekannt. Besonders in den Nächten am Wochenende komme es dort regelmäßig zu Gewalt und Übergriffen. Purkhardt fordert daher möglichst zeitnah zusätzliches Personal, „um bei gewalttätigen Konflikten früher und souveräner mit ausreichender Personalstärke zu intervenieren, als es auf den bruchstückhaften Videoausschnitten vom Samstagmorgen auf der Zeil zu sehen ist.“" [...]

Der ganze Artikel im Journal Frankfurt vom 31. Juli 2018

jessica purkhardt illuKann man etwas reparieren, das gar nicht kaputt ist? Das Mofa meiner Jugend würde sagen: nein.
Es lief wie eine Nähmaschine, fuhr aber zu meinem damaligen Bedauern auch nur unwesentlich schneller. Deshalb fummelte ich so lange daran herum, bis es noch langsamer fuhr, dann nicht mehr ansprang und schlussendlich doch kaputt war.

Das war mir eine Lehre, die ich seitdem auf viele andere Alltagsbereiche anwende. Entsprechend habe ich nie verstanden, weshalb Menschen, die nicht krank sind, behandelt werden müssen und die Solidargemeinschaft der Krankenkassen auch noch dafür aufkommt.

In diesem Jahr ist es 25 Jahre her, dass in Deutschland der Paragraf 175 des Strafgesetzbuches abgeschafft wurde. Schon vier Jahre zuvor hatte die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten gestrichen.
Trotzdem war es hierzulande weitere 29 Jahre lang erlaubt, gesunde aber gleichgeschlechtlich begehrende Menschen mit sogenannten Konversionstherapien in die Hetero- oder Asexualität pressen zu wollen. 

Es ist höchste Zeit, dass jetzt ernsthaft ein Verbot dieser Quälerei angestrebt wird, in einem Land, in dem die Sicherheitsbestimmungen ansonsten gerne mal in die Bevormundung hineinreichen.
Warum das so lange gedauert hat? Nach meiner Diagnose waren früher wohl bei einigen Verantwortlichen entweder der Vergaser verstopft oder die Kolbenringe verschlissen.

Foto: Björn Bernd

"Zur Einstimmung auf die Filme begrüßten Markus Pritzlaff vom GAB Magazin und Joachim Letschert vom CSD-Verein die Gäste; zur anschließenden Talkrunde mit Joachim Letschert, Andreas aus der Radio Sub-Redaktion Bäppi La Belle und Jessica Purkhardt gesellte sich spontan ein Gast aus dem Publikum"

Der ganze Artikel im GAB-Magazin vom 23. Juli 2019

 

Wir schrieben Geschichte. Stonewall ist dabei schon mehr als Geschichte. Es ist zur Legende geworden.

jessica purkhardt illuWie es bei Legenden so ist, weichen sie mit jedem Jahr, das seit dem Ursprungsereignis vergangenen ist, ein bisschen mehr von den historischen Tatsachen ab. Gleichzeitig wird ihnen von Jahr zu Jahr ein bisschen mehr Pathos beigemessen. Unbemerkt halten irgendwann Drachen, Goldschätze, Heldenfiguren und göttlicher Einfluss Einzug und sie werden zu Sagen und dann zu Märchen.

Hört man sich an, wie wir uns manchmal gegenseitig die Ereignisse der Juni-Nächte in der Christopher-Street erzählen, könnte man den Eindruck gewinnen, vor 50 Jahren sei eine Phalanx muskulöser, schwuler Männer mit schweißglänzenden Oberkörpern für höchste Ideale einer uniformierten Übermacht entgegen getreten.
Nun, so war es nicht.

Vielmehr waren es Queers, Stricher, Transgender, Lesben und natürlich auch Schwule, die während einer Razzia, wie sie zuvor im Village schon unzählige Mal stattgefunden hatte, zunächst unwillkürlich einige organisatorisch labile und korrupte Polizeistreifen übertölpelten und mit ihnen Katz und Maus spielten.
Ähnliches hatte es in den Jahren zuvor auch schon in anderen US-Metropolen stattgefunden, war aber weitgehend undokumentiert geblieben.

Wichtig ist bei allem, dass wir weiter Geschichte schreiben und wenn in nochmal 50 Jahren am Ende des Regenbogens der Topf voll Gold aus der Stonewall-Legende auf uns wartet, soll es uns nur recht sein.

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[...] "Interessant war der Beitrag der neuen Grünen-Fraktionschefin Jessica Purkhardt in der Debatte, die Schneiders Wiederwahl vorausging. Nüchtern, sachlich, knapp. Als wollte Purkhardt schon mit ihrem Auftritt ein Gegenmodell zu den anderen beiden zänkischen Koalitionspartnern sein. Als sie dann die meist nicht harmonische Dreier-Koalition auch noch dazu aufrief, die Befindlichkeitsdebatten zu beenden und echte Probleme zu lösen, war die Rolle der Grünen klar definiert: pragmatisch, arbeitsam, nach vorne." [...]

Der ganze Artikel in der F.A.Z. vom 25. Mai 2019

"[...] Derweil starrt Fraktionsvorsitzende Jessica Purkhardt auf eine virtuelle Karte, auf der Frankfurt in Wahlbezirke unterteilt ist. In jedem Bezirk ist ein schwarzer, roter, grüner oder gelber Punkt zu sehen – je nachdem, welche Partei in der Gegend die meisten Stimmen bekommen hat. Noch gut erinnert sich Purkhardt an Zeiten, in denen das Nordend in grüner Farbe gehalten war und dazu vielleicht noch einzelne Bezirke in Bornheim, Ostend und Sachsenhausen. Doch diesmal ist Grün die beherrschende Farbe auf der Karte. Auch hoch im Norden, wo fast immer und überall die CDU gewinnt, finden sich grüne Punkte.

Jetzt nur nicht überheblich werden – dieses Motto beherzigen am Sonntag alle Entscheidungsträger der Grünen bei der Wahlparty. Eine Europawahl sei keine Kommunalwahl, sagt etwa Purkhardt, angesichts des Ergebnisses sei man 2021 noch lange nicht in der Favoritenrolle: „Aber das Resultat gibt uns natürlich Auftrieb. [...]“

Der ganze Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 27. Mai 2019

[...] Auch die Grünen kündigten an, Schneider zu unterstützen. „Wir sind verantwortungsvolle Koalitionspartner“, sagte Fraktionschefin Jessica Purkhardt. Schon deshalb wolle die Fraktion weiter gemeinsam mit Schneider die Stadt gestalten. Purkhardt warb dafür, die „Befindlichkeitsdebatte“ in der Koalition zu beenden. Sie lobte Schneider etwa für Verbesserungen beim Bürgerservice. Beim Thema Vorkaufsrechte müsse er dagegen rascher und konsequenter vorgehen. [...]

Der ganze Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 24. Mai 2019

"[...] Eine Zukunftsplanung, zu der die ganze Stadtgesellschaft, die Fachleute und die Stadtverordneten beigetragen haben, wird das Gesicht unserer Stadt in den nächsten fünfzig Jahren prägen“, so Michael zu Löwenstein (CDU), Ursula Busch (SPD) und Jessica Purkhardt und Sebastian Popp (GRÜNE). Von einer Koalitionskrise, wie in einzelnen Medien spekuliert worden sei, könne keine Rede sein.[...]

Der ganze Artikel auf Frankfurt Live vom 20. Mai 2019

Mit Jessica Purkhardt und Sebastian Popp lösen gleich zwei Grüne Fraktionsmitglieder den ehemaligen Fraktionsvorsitzenden Manuel Stock bei den Grünen im Römer ab. Wir haben die neue Doppelspitze zum Interview getroffen – ein Gespräch über politischen Generationswechsel, Eigenwahrnehmung und Erwartungshaltung an die Grünen. [...]

Der ganze Artikel im GAB-Magazin vom 26. März 2019

Wie wunderbar es doch ist, wenn sich ein queeres Event mit einem Straßennamen benennen lässt. Dem „Cristopher-Street-Day“ ist das vergönnt.
Dem „Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- & Asexuellenfeindlichkeit“ (IDAHOBITA) nicht. Angefangen hatte auch dieser Gedenktag mal als „International Day Against Homophobia“ (IDAHO), der an den 17. Mai 1990 erinnerte, als die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel für Krankheiten strich.
Der IDAHO, der einstmals leicht erinnerbares Akronym zum gleichnamigen Wildwest-Bundestaat war, ist mittlerweile über die Grenze eines Buchstaben“kurz“wortes hinausgeschossen.

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[...] Die Grünen unterstützen Schneiders Vorschlag ebenfalls, geben dem sozialen Mietwohnungsbau aber den Vorrang. „Wenn der nicht gelingt, kann man über eine Ergänzung des Förderspektrums sprechen“, meint die Fraktionsvorsitzende Jessica Purkhardt. [...]

Der ganze Artikel in der F.A.Z. vom 28.März 2019

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