Medien-Clipping Ze.tt: "Hört auf, bei Transmenschen immer nur an schillernde Dragqueens zu denken"

"[...] Nicht immer verschwinden Transmenschen aber bewusst in der Versenkung. „Ich habe immer angenommen, die Leute würden es eigentlich merken. Aber in dem Moment, wo man als Frau gelesen wird, spielt das Trans-Sein gar keine Rolle mehr“, sagt Jessica Purkhardt, die für die Frankfurter Grünen in der Stadtverordnetenversammlung sitzt. [...]"

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Keine Raketenrucksäcke 2018 - Meine Dezember-Kolumne im GAB-Magazin

Zwischen den ZeilenKein Grund zu erschrecken, aber das Jahresende steht nun mal wieder vor der Tür.
Wir sind also an einem Punkt im Jahresreigen angekommen, an dem es traditionell nur zwei Perspektiven gibt: Rückblick oder Ausblick.
Nur der grundsolide Kaufmannsstand betreibt in dieser Zeit das, womit sich idealerweise unsere ganze Gesellschaft wenigstens einmal jährlich befassen sollte: Bestandsaufnahme.

Stattdessen werden uns vor der Silvesternacht noch mindestens zwei Wochen lang lieblos und billig produzierte „Große Jahresrückblicke“ aus der Konserve um die Ohren gehauen. Abwechselnde „Das war schlimm“- und „Das war schön“-Momente durchmischt mit YouTube-Videos von tollpatschigen Entenküken und vorlauten Katzen.

Umgekehrt ist vielen Redaktionen wohl aber auch die Lust auf satirische Jahresausblicke vergangen, in denen sie in der Vergangenheit spaßeshalber prophezeiten, ein egomaner Lügenmilliardär könnte US-Präsident werden und danach den wirren nordkoreanischen Diktator zum Atom-Duell herauszufordern.
Denn jeweils ein dreiviertel Jahr später waren beide undenkbaren Vorhersagen zur absurden Gegenwart geworden.

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Die Risiken des Herbstverkehrs - Meine November-Kolumne im GAB-Magazin

jessica purkhardt illuEgal ob Diesel, abgasfrei oder demnächst selbstfahrend: Wer nicht mit dem An- und Abtransport von Nachwuchs zu und von Bildungseinrichtungen betraut ist, wöchentlich Möbel kauft oder einen Vierbeiner zweimal am Tag zur Defäkation ins Feld fahren muss, braucht als Einwohner*in einer Metropole immer seltener ein Auto.
Weil der öffentliche Nahverkehr zwar gut ausgebaut aber fern von Schnäppchenpreisen fährt, schwingt sich der Stadtmensch immer häufiger auf das Zweirad und damit in Gefahr.

Nicht nur, dass Radstreifen entlang der Hauptstraßen in regelmäßigen Abständen von warnblinkenden Paketlieferwagen versperrt sind oder radelnde Artgenossen in lebensentsagender Fahrweise entgegenkommen.
Auch junge Ehefrauen, die ihre Fahrpraxis bislang weitgehend mit einem Fiat 500 erworben haben, aber urplötzlich von ihrem Gatten wohlmeinend mit einer zwei Tonnen schweren Geländelimousine ins Rennen geschickt wurden, sind sich nunmehr der Maße und Masse ihres Fahrzeuges bewusst und fordern von ihrem Führerinnenstand in zwei Metern Höhe kurzentschlossen das Recht der Stärkeren ein.

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Die nicht immer ganz saubere Unterhose des Internets - Meine Oktober-Kolumne im GAB-Magazin

jessica purkhardt illuProfilbilder weiblicher Pornostars, benannt mit Allerweltsnamen, die zusammenhanglos Inhalte teilen oder kommentieren. So kommen Social-Bots daher. Programme, die in den sozialen Medien echte Menschen simulieren und mit unterschiedlichen Absichten Meinungen beeinflussen sollen. Von den meisten echten Nutzern sind sie deshalb nur durch die Pornostar-Profilbilder zu unterscheiden.

Manche sind jedoch so gut gestaltet, dass sie fast zu schön sind um wahr zu sein.

So gelang es mir neulich nur unter Aufbietung meiner gesamten Willenskraft, die Freundschaftsanfrage eines amerikanischen Kinderarztes mit den Gesichtszügen des jungen George Clooney abzulehnen, der seiner Profilbeschreibung nach bereits in Skandinavien gearbeitet hatte, sich gebildet und weltgewandt präsentierte und auf einem Foto mit afrikanischen Waisenkindern tanzte.

In der Rückschau war das vielleicht ein Fehler, denn in der derzeitigen Ermangelung eines echten Kinderarztes mit der Erscheinung einer Espresso-Werbeikone, wäre dieser automatisierte Facebook-Account immerhin schon mal der Spatz in der Hand.

Möglicherweise hätten wir uns sehr gut verstanden und tiefgründigere Chats geführt als mit manchen meiner menschlichen Dialogpartner. Vielleicht war sogar genau das mit der Phrase gemeint, die während des Bundestagswahlkampfes von vielen Laternen prangte: „Digitalisierung als Chance nutzen.“

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Presse-Clipping FNP:"Frankfurter Kandidaten zahlen bis zu 10 000 Euro"

[...] Die Direktkandidatin der Grünen im Wahlkreis 182, Jessica Purkhardt, verzichtet auf eigene Ausgaben. Wegen des Wahlkampfs hat die Journalistin aber ihre Arbeitszeit. reduziert.

Der ganze Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 19. September 2017

Presse-Clipping FR: "Unterstützung für linke Zentren"

[...] Auch in der Debatte der Stadtverordneten stieß die Forderung nach einer Räumung auf wenig Gegenliebe. Jessica Purkhardt (Grüne) warf der FDP vor, sie hole zu einem „pauschalen und undifferenzierten Rundumschlag“ aus. [...]

Der ganze Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 30. August 2017)

Presse-Clipping FNP: "Frankfurter Sicherheitsausschuss: Kaum Gegenwind für autonome Zentren"

[...] Jessica Purkhardt (Grüne) bezeichnete die FDP-Anträge als „pauschal und undifferenziert“ und lobte die linken Zentren als Orte gesellschaftspolitischer Auseinandersetzung. [...]

(Der ganze Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 29. August 2017)

Presse-Clipping: "Türen des Skyline Plaza sollen länger geöffnet sein"

[...] „Das wurde uns damals bei der Vorstellung der Pläne für das Skyline Plaza versprochen, was viele Ortsbeiratsmitglieder noch in Erinnerung haben“, betont Grünen-Sprecherin Jessica Purkhardt. Nun machen sich die Grünen mit einem Antrag an den Magistrat dafür stark, dieses Versprechen auch einzulösen. [...]

(Der ganze Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 22. August 2017)

Presse-Clipping F.A.Z.: "Duell im wechselvollen Westen"

[...] Jessica Purkhardt (Die Grünen), Nicola Beer (FDP), Achim Kessler (Die Linke) und Horst Reschke (AfD) sind allerdings Achtungserfolge zuzutrauen. Sollte einer oder eine von ihnen ein zweistelliges Prozentergebnis schaffen, wäre das eine starke Leistung. [...]

(Der ganze Artikel in der F.A.Z. vom 25. August 2017)

Presse-Clipping FR: "Letzte Chance für das Klima"

[...] „Wir sind die einzige Generation, die den Klimawandel noch abwenden kann“, sagt Jessica Purkhardt (Grüne). Insofern müsse sich die Umweltpolitik nach der Bundestagswahl verändern. Purkhardt plädiert für eine CO2-Steuer. Mit dem Geld sollen die negative Effekte des Ausstoßes von Kohlendioxid zumindest abgemildert werden. Das, so wendet Moderator Schwab ein, höre sich ja fast schon nach jenen Grünen an, die auf Bevormundung setzen und mit dem Veggie-Day eine Niederlage erlitten haben. Nein, sagt Purkhardt, dafür müsse die Stromsteuer abgeschafft werden. [...]

(Der ganze Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 22. August 2017)

Presse-Clipping FNP: "Wir fühlen den Kandidaten auf den Zahn"

[...] Es werden keine konventionellen Podiumsdiskussionen, sondern die Kandidaten müssen sich auf ungewöhnliche und überraschende Fragen einstellen. Und sie müssen Farbe bekennen: Wissen sie eigentlich, was in ihrem Wahlprogramm ihrer Partei steht? Und weiß es das Publikum? Im zweiten Teil des Abends heißt es dann: Feuer frei für Ihre Fragen. [...] Zugesagt haben aus dem Wahlkreis 182 [...] Jessica Purkhardt (Grüne), derzeit Stadtverordnete [...]

(Der ganze Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 21. August 2017)

Frankfurter Rundschau: "Cohn-Bendit als Telefonjoker"

[...] "Jessica Purkhardt, Direktkandidatin für den Wahlkreis 183, beklagte eine Hysterie in den derzeitigen Debatten zur Inneren Sicherheit. Die Grünen stünden dagegen für differenzierte Lösungsansätze."

(Der ganze Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 15. August 2017)

FNP: "Wahlkampfauftakt: Freut euch des Klebens!"

"Die Grünen plakatieren ihre beiden Frankfurter Direktkandidaten für den Bundestag, Jessica Purkhardt und Omid Nouripour. „Die beiden werden auch Haustürwahlkampf machen“, sagt Kreissprecher Sebastian Bergerhoff."
(Der ganze Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 11. August 2017)

FNP: "Kampf um Überwachung in Frankfurt"

[...] Die Grünen können sich offenbar nicht zu einem dritten Kamerastandort durchringen: Die sicherheitspolitische Sprecherin, Jessica Purkhardt, betont, dass im Koalitionsvertrag nur zwei neue Standorte festgelegt seien. Derzeit tendiere die Fraktion dazu, die zwei Orte zu befürworten, die die Polizei priorisiere. Wenn die Hauptwache aus Sicht der Polizei wichtiger sei als das Allerheiligenviertel, dann müsse der letztgenannte Standort eben entfallen, sagt sie. Purkhardt begründet die Kameraskepsis der Grünen damit, dass Videoüberwachung immer ein Eingriff in Persönlichkeitsrechte sei. [...]

(Der ganze Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 3. August 2017)

GAB-Magazin: "Was in schwülen New Yorker Nächten so alles passieren kann"

Die monatliche Kolumne von Jessica Purkhardt

„Ich hab‘ noch keinen einzigen Traum wahr werden sehen auf der Christopher Street“, lässt Roland Emmerich einen Protagonisten in seinem „Stonewall“-Epos von 2015 sagen, damit das Publikum mit dem Kenntnisstand der Nachgeborenen wissend in sich hinein schmunzeln kann.

Denn wenige Tage darauf findet in der Chronologie des Films in einer schwülen New Yorker Nacht des ausgehenden Juni des Jahres 1969 mit dem Aufstand vor dem Stonewall Inn in eben jener Straße das Ereignis statt, das zum Ausgangspunkt einer weltweiten Emanzipationsbewegung von Lesben, Schwulen, Transgendern und Queers wurde.

Seitdem erinnern wir uns mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten in den Sommermonaten daran, entweder in Anspielung auf den Geburtsort der Bewegung als „Christopher-Street-Day“ oder auf den damals auf immer mehr Lippen laut gewordenen Schlachtruf „Gay Pride“ und erneuern alljährlich unsere Forderungen nach Akzeptanz und Gleichstellung und dem Ende von Diskriminierung und Ausgrenzung.

Wissenswert ist dabei, dass heute wie damals die Diskussionen um den richtigen Weg zur Erreichung dieser Ziele geführt werden.

Man werde als Homosexueller am ehesten akzeptiert, wenn man Anzug und Krawatte trage, meinten die, die ihre Rechte politisch und juristisch erstreiten wollten. Doch waren es erst die unangepassten Queers, die den Stein wirklich ins Rollen brachten.

Damals wie heute liegt die Wahrheit vermutlich irgendwo dazwischen. Wo genau verhandeln wir jeden Sommer wieder neu.

(Der ganze Artikel im GAB-Magazin vom 27. Juli 2017)

Frankfurter Neue Presse: "Diese 21 Kandidaten kämpfen um zwei Direktmandate"

[...] Zwischen diesen Bewerbern können sich die Wähler entscheiden: Wahlkreis 182: Matthias Zimmer (CDU), Oliver Strank (SPD), Jessica Purkhardt (Grüne), Achim Kessler (Linke), Horst Reschke (AfD), Nicola Beer (FDP), Pawel Borodan (Piraten), Michael Weingärtner (Freie Wähler), Nico Wehnemann (Die Partei), Corinna Koske-Jones (MLDP), Marianne Arens (SGP).[...]

(Der ganze Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 19. Juli 2017)

Frankfurter Rundschau: "Ehe für alle ist nur der Anfang"

"Deshalb, so die Frankfurter Stadtverordnete und Bundestagskandidatin Jessica Purkhardt (Grüne), müsse der Nationale Aktionsplan zur Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und darauf bezogene Intoleranz um das Thema Homo- und Transphobie erweitert werden."

(Der ganze Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 16. Juli 2017)

GAB-Magazin: "Unvohersehbare Entwicklungen im Allgemeinen und die 'Ehe für alle' im Besonderen"

Die monatliche Kolumne von Jessica Purkhardt

Dass unsere heutige Welt aus den Fugen geraten sei, ist eine schnell daher gesagte Floskel, die sich aber in Anbetracht der Verwerfungen, denen sich die Menschheit in den zurückliegenden Jahrhunderten ihrer Geschichte gegenüber sah, objektiv beurteilt nicht zu halten ist.

Aber offenbar sind die Entwicklungen in der Welt nicht mehr so vorhersehbar wie in den vergangenen Jahrzehnten. So ist der Mann, den wir vor einem Jahr wegen seiner Wahlkampf-Possen und seiner eigenwilligen Haartracht nur müde belächelt haben heute Präsident des mächtigsten Landes der Erde, das er seit seinem Amtsantritt ohne erkennbare politische Leitlinien führt. Dabei hemmt diese Unberechenbarkeit nicht nur die Bemühungen der internationalen Partner um den Frieden in der Welt oder zumindest faire Wirtschaftsbeziehungen, sondern führt gelegentlich, wie etwa beim Schutz des Weltklimas, gleich zu einer Absage an die gemeinsam vereinbarten Vorsätze.

(Der ganze Artikel im GAB-Magazin vom 28. 6. 2017)

Frankfurter Neue Presse: "Stadtteilinitiative Koblenzer Straße ist bald heimatlos"

[...] „Die Sorge, dass diese Räume irgendwann gekündigt und hochpreisig auf den Markt geworfen werden, kommt nicht überraschend“, erklärt Grünen-Ortsbeirätin Jessica Purkhardt, gelegentlicher Gast bei den Barabenden. [...]

Schon vor ein paar Jahren kündigten sich nach der Übernahme des Hauses durch die Petri GbR und nach ersten Beschwerden über Lärm gewisse Differenzen an. „Für den Ortsbeirat 1 war ein Antrag vorbereitet, um SIKS im Falle einer Kündigung nach Ersatzräumlichkeiten zu helfen“, sagt Jessica Purkhardt. Dann habe man diesen Antrag wieder zurückgezogen, da sich die Lage zwischenzeitlich entspannt habe. [...]
(Der ganze Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 20. Juni 2017)

Frankfurter Rundschau: "20 neue Stellen"

[...] "Jessica Purkhardt (Grüne) betonte, die Stadtpolizei entlaste die Landespolizei. Insgesamt sind im Haushalt 576 zusätzliche Stellen in der Stadtverwaltung vorgesehen." [...]
(Der ganze Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 29. Mai 2017)

GAB-Magazin: "Was Ampelpärchen bedeuten. Und was nicht"

Die monatliche Kolumne von Jessica Purkhardt

Steinreich ist der amerikanische Erfolgsautor Dan Brown mit seiner Romanreihe geworden, in der er einen ungelenken Symbol-Forscher, der in den Hollywood-Verfilmungen in Gestalt von Schauspieler Tom Hanks daherkommt, in einer rastlosen Jagd durch europäische Kulturmetropolen hasten lässt, um dort allerlei bisweilen ziemlich konstruierte Rätsel mit Hilfe seines tiefgründigen Geheimzeichen-Wissens zu lösen.

Verglichen mit der Zeit des Mittelalters und der Renaissance können heute deutlich mehr Menschen lesen, so dass Informationen gar nicht mehr mit Bildzeichen ausgedrückt werden müssten. Und auch Geheimnisse stehen in diesen Tagen nicht mehr auf der Altarunterseite südenglischer Landkapellen - sondern bei Wikileaks.
Aber trotzdem ist das Design der Zeit das App-Icon mit runden Ecken und die Sprache ist Emoji. Offenbar sind uns also Symbole heute noch genauso wichtig wie vor 20.000 Jahren, als Menschen ihren Handabdruck mit Ocker an den Höhlenwänden hinterließen.

(der ganze Artikel im GAB Magazin vom 26.5.2017)

Frankfurter Neue Presse: "Hauptwache im Kamera-Visier"

[...] Die sicherheitspolitische Sprecherin der Grünen, Jessica Purkardt, findet es gut, dass der Ordnungsdezernent nun eine Vorlage erarbeitet. „Dann haben wir ein Papier, über das man reden kann.“ Nach den Osterferien soll die Vorlage die Fraktionen erreichen. Die Grünen machen zur Bedingung für ihre Zustimmung, „dass jährlich die weitere Notwendigkeit einer Videoanlage überprüft wird. Sonst haben wir an jeder Ecke Videoanlagen, die nicht gebraucht werden“, befürchtet Purkardt. Die Filme dürften ihrer Ansicht nach, wie in Frankfurt üblich maximal 30 Tage gespeichert werden. Geklärt werden müsse auch die Finanzierung: „Die Landespolizei will es. Muss dann die Stadt die Videoanlagen bezahlten?“, fragt sie. „Wir kaufen auch keine Streifenwagen für die Polizei.“

Während sich die SPD die Videoüberwachung an der Hauptwache als dritten Standort vorstellen kann, beharren die Grünen, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, auf maximal zwei Standorte. Gleichwohl räumt Purkhardt ein, dass dann die Bürgerinitiative Allerheiligenviertel enttäuscht wäre, die sich Kameras wünscht. „Wir sind nicht komplett gegen Videoüberwachung“, sagt Purkardt. Aber: „Als wir den Koalitionsvertrag unterschrieben hatten, gab’s noch keine Terroranschläge in Deutschland.“
(Der ganze Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 13. April 2017)

GAB Magazin: "Widerspruch von Wahrnehmung und Realität"

Die monatliche Kolumne von Jessica Purkhardt

Gerade einmal sechs homo- und transphobe Straftaten hat die Frankfurter Polizei im Jahr 2015 in ihrer Statistik verzeichnet. Die Zahlen für 2016 sind mir noch nicht bekannt, wesentlich anders liegen werden sie nicht.

Vor dem Hintergrund dieser verschwindend kleinen Zahl nun aber anzunehmen, LGBT*-feindliche Übergriffe fänden im Grunde gar nicht mehr statt und Homophobie wäre ein Phänomen der Vergangenheit, dessen Bekämpfung fortan nicht mehr notwendig wäre, ist gewaltiger Irrtum.

Statistisch gibt es nämlich scheinbar auch einen Zusammenhang zwischen der Zahl honigproduzierender Bienenstöcke in den USA und der Scheidungsrate in South Carolina und zwischen den jährlich bezahlten amerikanischen Theatereintrittsgeldern und der Niederschlagsmenge in Pennsylvania. Trotzdem steht in Wahrheit keiner dieser Umstände in Zusammenhang mit dem anderen.

(der ganze Artikel im GAB Magazin vom 27.4.2017)

Frankfurter Rundschau: "Kameras für die Hauptwache"

[...] Für Jessica Purkhardt (Grünen) kann es über diese Frage keine Diskussionen geben. Mehr als vier Videokameras mit permanenter Überwachung durch die Polizei seien für ihre Partei nicht akzeptabel. Da an den beiden vorhandenen Anlagen wohl nicht zu rütteln sei, müssten die Pläne für einen der im Koalitionsvertrag vereinbarten Kamera-Standorte aufgegeben werden. Einiges spricht dafür, dass die Polizei von dieser Forderung zwar nicht begeistert wäre, im Zweifel aber auf die Bilder aus dem Allerheiligenviertel verzichten würde.

Doch auch abgesehen von der Zahl der Kameras dürfte es in der Fraktion der Grünen jede Menge Diskussionen über die Überwachung der Hauptwache geben, sagte Purkhardt. Der Vorstoß der CDU müsse in ein sicherheitspolitisches Konzept eingebunden werden. Dieses müsse mehr Präsenz von Stadt- und Landespolizei vorsehen – auch nachts und nicht nur in der Innenstadt.

Zudem griff Purkhardt einen Vorschlag auf, den ihr Fraktionschef Manuel Stock vor einigen Wochen im Interview mit der Frankfurter Rundschau gemacht hatte. Stock möchte über ein Modellprojekt den legalen Erwerb von Cannabis ermöglichen. Davon verspricht er sich eine Entlastung der Polizei. Die Stadtverordneten hatten den Vorstoß im März im Römer diskutiert. Die CDU lehnte die Idee entschieden ab. [...]
(Der ganze Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 12. April 2017)

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