Transfrau erringt juristischen Sieg in New York

Ein kleiner aber bedeutender Sieg für die Rechte von Transsexuellen: Der Transgender Legal Defense & Education

Fund gab jetzt bekannt, dass die New Yorker Metropolitan Transportation Authority transsexuellen Menschen gestattet, die Toiletten entsprechend ihres Geschlechtsempfindens zu benutzen.
Das Übereinkommen stand am Ende einer Beschwerde einer Bürgerrechtsbewegung vor der New Yorker Human Rights Commision.

Helena Stone, eine 70-jährige transsexuelle Frau wurde verhaftet und von Beamten der New Yorker Verkehrsbehörde wegen ihrer Transsexualität drangsaliert.

Stone war im jahr 2005 von ihrem Arbeitgeber Verizon beauftragt worden die Telefonzellen in der Grand Central Station zu reparieren. In der Folge wurde sie dreimal verhaftet, als Beamten sie mit Hilfe der Videoüberwachung dabei beobachteten, wie sie die Damentoilette betrat.

Doch die MTA ließ schnell alle Vorwürfe fallen, als eine Trans-Bürgerrechtsbewegung Protestveranstaltungen organisierte.

Dennoch erließ die Behörde aber keine weiteren Bestimmungen erlassen, um zukünftige Belästigungen gegenüber Stone und anderen Transgendern zu vermeiden.

Die Bürgerrechtsorganisation beantragte daraufhin eine einstweilige Vefügung um Stone vor weiteren Maßnahmen seitens der MTA zu bewahren und berief sich auf das New York City human rights law, das Transgender vor Diskriminierung schützt. Abschließend kam man überein, Menschen die Benutzung entsprechend ihres Geschlechtsempfindens zu gestatten und zahlte Stone 2000 Dollar Schmerzensgeld.

"Ich wollte lediglich so leben und arbeiten wie ich bin," sagte Stone in einem Statement.

Quelle: The Advocate