Forschungsvorhaben zur Lebenssituation von Trans* und Queers in Hessen

Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration

Wiesbaden. „Ich freue mich, dass wir die Lebenslage und Lebenserfahrungen von Trans* Personen und Menschen, die aus dem binären Geschlechtermodell herausfallen (Queers) durch das Forschungsvorhaben näher beleuchten und fördern können“, erklärte der Bevollmächtigte für Integration und Antidiskriminierung, Staatssekretär Jo Dreiseitel, anlässlich der Gewährung der Fördermittel in Höhe von 20.000 Euro aus dem Landesaktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt. Der Verein „broken rainbow e.V.“ aus Frankfurt erhält die Mittel für ein Forschungsvorhaben zur Lebenssituation der Trans* und Queers in Hessen. Broken Rainbow e.V. befasst sich seit nunmehr 14 Jahren mit den Themen Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen wegen der sexuellen Orientierung bzw. der Geschlechtsidentität und ist mit dem vorhandenen fachlichen Know-How ein verlässlicher Partner.

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Presse-Clipping FR: "Streit um Razzia in Schwulen-Bars"

["Ein Einsatz der Polizei am Dienstagabend sorgt für Irritationen – zumindest bei den Frankfurter Grünen in Gestalt der Stadtverordneten Jessica Purkhardt."]
Der ganze Artikel in der Frankfurter Rundschau

Presse-Clipping Hessenschau.de: "Aufregung um vermeintliche Schwulen-Razzia"

[Die Polizeikontrollen rückte die Grünen-Stadtverordnete Jessica Purkhardt in die Nähe einer gezielten Diskriminierung Schwuler und Lesben. "Razzia in der schwulen Szene #FFM in der Alten Gasse mit Kontrolle aller anwesenden Personen in den Lokalen?! Was soll das?", twitterte sie.]
Der ganze Artikel auf hessenschau.de

Presse-Clipping Queer.de: Aufregung um "Razzia" im Homo-Viertel

["In der Alten Gasse kontrollierten Beamte Lokale und Gäste. Eine Grünen-Politikerin findet das "alarmierend", während die Polizei von Routine spricht."]
Zum Artikel auf Queer.de

 

„Razzia in der Frankfurter schwulen Szene ist alarmierend“

-ERGÄNZUNG 18 UHR UNTEN-

Am Dienstag, den 8. März fuhren gegen 22 Uhr etwa ein Dutzend Mannschaftswagen der Polizei mit Blaulicht in der Alten Gasse in der Frankfurter Innenstadt auf. Die dort gelegenen Bars werden bekanntermaßen von Homosexuellen und Transgendern besucht und bilden mit den Bars in der Elefantengasse den Kern der sogenannten Frankfurter schwul-lesbischen Szene.

Die Beamtinnen und Beamten in Einsatzoveralls führten daraufhin in allen Lokalen umfangreiche Kontrollmaßnahmen durch. Die Personalien der Angestellten aber auch aller anwesenden Gäste wurden kontrolliert. Gäste, die die Lokale betreten wollten, wurden von der Polizei abgewiesen.

In der Folge wurden insgesamt mehrere Bars in der Alten Gasse und Elefantengasse aus unterschiedlichen Gründen geschlossen.
Besucher, die sich nicht ausweisen konnten, wurden Augenzeugenberichten zufolge festgenommen.
Zusätzlich wurden die Gaststätten auch von Mitarbeitern des Ordnungsamtes der Stadt Frankfurt überprüft.

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CSD: Der Countdown läuft – aber die Uhr wird nicht zurück gedreht!

Vom 17. Juli bis zum 19. Juli findet rund um die Konstablerwache der jährliche Frankfurter Christopher-Street-Day (CSD) statt. Das diesjährige Motto lautet „Besorgte Homos“ und nimmt damit Bezug auf die von Baden-Württemberg ausgehende Bewegung von Rechtspopulisten und religiösen Fundamentalisten, die sich unter dem verharmlosenden Namen „Besorgte Eltern“ zusammen getan haben.

Wer will die Uhr zurück drehen?

Wer will die Uhr zurück drehen?Nachdem diese Bewegung  in den vergangenen beiden Jahren den baden-württembergischen Ansatz zur Aufnahme von sexueller Orientierung und Identität als Querschnittsthema in den Bildungsplan des Bundeslandes bewusst falsch interpretiert und mit populistischen Parolen von „ideologischer Umerziehung“ und „Frühsexualisierung“ gezielt Unwahrheiten verbreitet und Ängste geschürt hat, heben diese Gruppen nun dazu an, Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern ihre über Jahrzehnte erstrittenen Rechte abzusprechen, Hetze gegen Minderheiten wieder gesellschaftsfähig zu machen und so die Uhr zurück zu drehen vor die Zeit der LGBT-Emanzipation.

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Empfang für die hessischen LSBT-Gruppen im Landtag

LGBT-Sommerempfang 2015 - 1 Auch in diesem Jahr hat die Vizepräsidentin des hessischen Landtags wieder Hammann wieder zum traditionellen Sommerempfang für die LSBTTIO-Gruppen aus Hessen eingeladen.
In diesem Jahr bin ich zum vierten Mal eingeladen gewesen und es ist jedes Jahr wieder schön, die anderen engagierten Aktivist*innen zu treffen. Die meisten von uns sind ja in mehreren Gruppen engagiert, weswegen es immer interessant ist, am Namensschild abzulesen, in welcher Funktion die/der Gespärchspartner*in gerade da ist.

Wie in jedem Jahr findet der hessische Empfang für die Regenbogencommunity im Musiksaal des hessischen Landtags statt. Die Landesarbeitsgemeinschaft queerGrün, der ich angehöre und für die ich am Empfang teilgenommen habe war zahlreich -um nicht zu sagen komplett- angetreten. Dieses Mal war dann auch die Klimaanlage in Funktion, denn ich erinnere mich, dass sie es bei meinem letzten Besuch nicht gewesen war und uns allen furchtbar heiß war.
Das ist offenbar aber keine rein hessisches Problem:
Anfang Mai war ich bereits in Berlin auf dem Regenbogen-Empfang der GRÜNEN Bundestagsfraktion in den Bundestag eingeladen. Damals hatte man nicht mit so vielen Teilnehmer*innen am Empfang gerechnet, so dass es im Indoor-Amphitheater im Bundestagsgebäude recht bald brütend heiß geworden war.

Internationaler Tag gegen Homo- und Transphobie am 17. Mai - Für echte Akzeptanz statt gesellschaftlichem Rückschritt

Paint your RainbowZum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) am 17. Mai erinnern wir Frankfurter GRÜNE daran, dass der erreichte gesellschaftliche Fortschritt keine Selbstverständlichkeit ist.
Trotz gestiegener Toleranz gegenüber Homosexuellen und Transgendern, darf das ständige Bemühen um wirkliche Akzeptanz und Gleichstellung in allen Lebensbereichen nicht nachlassen.
Denn bundesweit und auch in Frankfurt schließen sich Rechtspopulisten und religiös-fundamentalistischen Kreise zusammen um Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern ihre über Jahrzehnte erstrittenen Rechte abzusprechen, Hetze gegen Minderheiten wieder gesellschaftsfähig zu machen und so die Uhr zurück zu drehen.

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Presseerklärung: Keine Bühne für Aufrufe zu homophober Gewalt

Mit großer Mehrheit hat die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung in ihrer gestrigen Sitzung dem Antrag von GRÜNEN und CDU zugestimmt, in dem der Magistrat beauftragt wird, alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel zu nutzen, um die Aufführung von homosexuellenfeindlichen Liedern bei einem bevorstehenden Konzert des Dancehall-Interpreten Elephant Man zu verhindern.
In mehreren Musiktiteln ruft der Interpret dazu auf, homosexuelle Männer zu töten. So etwa in den Songs „A Nuh Fi Wi Fault“, „We Nuh like Gay“ und „Log on“.
Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien in Bonn hatte deshalb das Album „Log on“ von Elephant Man bereits vor mehreren Jahren wegen seiner homosexuellenfeindlichen Mordaufrufe indiziert.

Dennoch ist für den 6. Februar ein Konzert des Musiker in Frankfurt vorgesehen.
"Durch die Aufführung der homosexuellenfeindlichen Musiktitel werden aus unserer Sicht die Straftatbestände der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten und der Volksverhetzung erfüllt. Das werden wir in Frankfurt nicht dulden," begründet die rechtspolitische Sprecherin der GRÜNEN im Römer, Jessica Purkhardt, den Antrag ihrer Fraktion.

Musiker wie Elephant Man rufen in ihren Texten regelmäßig zu Gewaltaten gegen homosexuelle Männer auf und nehmen dabei bewusst in Kauf, dass nach ihren Konzerten in ihrem Heimatland Jamaika Hetzjagden auf vermeintlich homosexuelle Menschen, die dabei schwer verletzt und nicht selten getötet werden.
In Deutschland darf das Hassmusik-Album "Log On" nach der Indizierung zwar nicht mehr verkauft werden, allerdings ist es weiterhin auf Compilations verfügbar"Mit seiner Hassmusik verdient dieser Interpret immer noch kräftig Geld und das mit tatkräftiger Unterstützung von den Plattenfirmen und Konzertveranstaltern," so Purkhardt abschließend.