[...] Komisches hat an diesem Abend nur die kabaretterfahrene Stadtverordnete Jessica Purkhardt zu bieten, die sich über den "Langstreckendiplomaten" Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsidenten mokiert und darüber, dass die SPD ihre "Wiederauferstehung feiere, nachdem die Partei zuletzt die "Atrraktivität eines leeren Schwimmbadbeckens im Winter" gehabt habe. [...]
(Der ganze Artikel in der F.A.Z. vom 2.3.2017)

Die Hoffnung war mal GrünIm nächsten Jahr ist Bundestagswahl zu der ich sowohl im Wahlkreis 182 – Frankfurt-West als GRÜNE Direktkandidatin und auch auf der Liste von Bündnis90/ DIE GRÜNEN antreten werde.

Um zu verstehen, woher GRÜNE Politik kommt, was sie in der Vergangenheit gekennzeichnet hat, lohnt es sich einen Blick zurück zu den Anfängen der GRÜNEN zu werfen um ableiten zu können, was sie in Zukunft leisten kann und muss.

Der Journalist und leitende Redakteur der Frankfurter Rundschau Claus-Jürgen Göpfert hat darüber ein Buch geschrieben, in dem er zusammen mit ZeitzeugInnen einen authentischen Rückblick wagt.

Im Rahmen seiner Buchvorstellung werde ich mit dem Autor und meiner GRÜNEN Kollegin Nina Eisenhardt unter der Moderation des Rundschau-Redakteurs Georg Leppert das Buch besprechen und darüber diskutieren, was zu tun ist, damit die Hoffnung GRÜN ist und bleibt.

am

24. November, 19:30 Uhr
im Odyssee Kult, Weberstraße 77 im Frankfurter Nordend
Eintritt frei


Bild: Westend-Verlag

Das Bett by Ralf DombrowskiDie GRÜNEN im Römer freuen sich für die beiden Frankfurter Clubs „Das Bett“ und „Zoom“ über die Auszeichnungen mit dem Bundesmusikpreis APPLAUS 2015, mit dem herausragende Livemusikprogramme unabhängiger Spielstätten gewürdigt werden.

„Frankfurt hat eine jahrzehntelange Tradition der Clubkultur. Dass unsere Frankfurter Clubs mit ihrer vielfältigen und attraktiven Programmgestaltung nach wie vor bundesweit Bedeutung erreichen und in diesem Jahr gleich zwei Frankfurter Musik-Locations mit dem renommierten Preis ausgezeichnet werden, freut uns ganz besonders“, erklärt dazu Jessica Purkhardt, Kulturpolitikerin der GRÜNEN im Römer.

Vor dem Hintergrund sich verändernder Freizeitgestaltung und dem Wandel in der Clublandschaft seien die Auszeichnungen für die beiden Clubs im Gallus und der Innenstadt ein weiterer Nachweis für die Zukunftsfähigkeit der Frankfurter Musikclubs.

„Die Frankfurter Musikclubs sind ein nicht zu unterschätzender Baustein der kulturellen Vielfalt in unserer Stadt. Dabei ist es toll zu sehen, wie kreativ die Frankfurter Spielstätten bei der Programmplanung vorgehen und dabei auch ungewöhnliche Musik-Acts in ihr Angebot aufnehmen“, so Purkhardt abschließend.

Bildnachweis: Ralf Dombrowski

Sven Väth Awakenings Amsterdam 29-04-2000Gerade bin ich im Limpurgsaal im Frankfurter Römer, wo wir heute einem der besten deutschen und vielfach ausgezeichneten DJ und Musiker Sven Väth die Goetheplakette verleihen.

Die Goetheplakette wird von der Stadt Frankfurt an „Dichter, Schriftsteller, Künstler und Wissenschaftler und andere Persönlichkeiten des kulturellen Lebens verliehen, die durch ihr schöpferisches Wirken einer dem Andenken Goethes gewidmeten Ehrung würdig sind.“ (vgl. Stadt Frankfurt).

LGBT-Sommerempfang 2015 - 1 Auch in diesem Jahr hat die Vizepräsidentin des hessischen Landtags wieder Hammann wieder zum traditionellen Sommerempfang für die LSBTTIO-Gruppen aus Hessen eingeladen.
In diesem Jahr bin ich zum vierten Mal eingeladen gewesen und es ist jedes Jahr wieder schön, die anderen engagierten Aktivist*innen zu treffen. Die meisten von uns sind ja in mehreren Gruppen engagiert, weswegen es immer interessant ist, am Namensschild abzulesen, in welcher Funktion die/der Gespärchspartner*in gerade da ist.

Wie in jedem Jahr findet der hessische Empfang für die Regenbogencommunity im Musiksaal des hessischen Landtags statt. Die Landesarbeitsgemeinschaft queerGrün, der ich angehöre und für die ich am Empfang teilgenommen habe war zahlreich -um nicht zu sagen komplett- angetreten. Dieses Mal war dann auch die Klimaanlage in Funktion, denn ich erinnere mich, dass sie es bei meinem letzten Besuch nicht gewesen war und uns allen furchtbar heiß war.
Das ist offenbar aber keine rein hessisches Problem:
Anfang Mai war ich bereits in Berlin auf dem Regenbogen-Empfang der GRÜNEN Bundestagsfraktion in den Bundestag eingeladen. Damals hatte man nicht mit so vielen Teilnehmer*innen am Empfang gerechnet, so dass es im Indoor-Amphitheater im Bundestagsgebäude recht bald brütend heiß geworden war.

Vom 17. Juli bis zum 19. Juli findet rund um die Konstablerwache der jährliche Frankfurter Christopher-Street-Day (CSD) statt. Das diesjährige Motto lautet „Besorgte Homos“ und nimmt damit Bezug auf die von Baden-Württemberg ausgehende Bewegung von Rechtspopulisten und religiösen Fundamentalisten, die sich unter dem verharmlosenden Namen „Besorgte Eltern“ zusammen getan haben.

Wer will die Uhr zurück drehen?

Wer will die Uhr zurück drehen?Nachdem diese Bewegung  in den vergangenen beiden Jahren den baden-württembergischen Ansatz zur Aufnahme von sexueller Orientierung und Identität als Querschnittsthema in den Bildungsplan des Bundeslandes bewusst falsch interpretiert und mit populistischen Parolen von „ideologischer Umerziehung“ und „Frühsexualisierung“ gezielt Unwahrheiten verbreitet und Ängste geschürt hat, heben diese Gruppen nun dazu an, Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern ihre über Jahrzehnte erstrittenen Rechte abzusprechen, Hetze gegen Minderheiten wieder gesellschaftsfähig zu machen und so die Uhr zurück zu drehen vor die Zeit der LGBT-Emanzipation.

Sauli Niinstö RedeEs ist 66. Buchmesse in Frankfurt und der diesjährige Ehrengast ist Finnland. Cool.
Aus diesem Anlass besucht auch der finnische Staatspräsident Sauli Niinistö mit Gemahlin Jenni Haukio die Buchmesse und Frankfurt. Und wie üblich tragen sich StaatspräsidentInnen natürlich in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt ein, wozu ich heute eingeladen war.
Selbstverständlich war der frisch gesaugte Rote Teppich bis auf den Römerberg hinaus ausgerollt und hat die finnische Delgation mit dem Präsidenten an ihrer Spitze bis vor die Türen des Kaisersaales geführt, wo die einheimischen Honoratioren schon protokollarisch in der Receiving Line (finn. Vastaanottaminen Line) aufgereiht zum Shake Hands bereit standen. Dabei schiebt sich die eine Delegation in Reihe an der anderen Delegationsreihe vorbei, so dass am Ende alle allen vorgestellt wurden und sich die Hand geschüttelt haben. Um hier jemanden auszulassen, muss man schon buchstäblich aus der Reihe tanzen. 

Jüngst ist ein General erwacht,
ein tapferer General,
dem hat ein Traum um Mitternacht
gemacht viel Angst und Qual.

Er war im Leben noch erschreckt
durch keinerlei Gefahr,
doch hat ein Traum ihn aufgeweckt,
ein Traum gar wunderbar.

Was träumte denn dem General
in später Mitternacht ?
Was hat ihm denn so große Qual
und soviel Angst gemacht ?

Mig TrülMit einem Bauch, der um drei leckere Momos und einem Geist, der um viele gute Gespräche reicher ist, komme ich gerade zurück von der Vernissage der Ausstellung "Mig Trül" im Tibethaus Deutschland. Die Ausstellung zeigt die neuen Arbeiten der Künstlerin Elke Hessel. In ihren Arbeiten hat sich Hessel mit den "Acht Weltlichen Dharmas" (den täuschenden und den enttäuschenden Paaren: Ruhm und Schande, Gewinn und Verlust, Lob und Verleumdung, Glück und Unglück) auseinandergesetzt.
Dass die heute eröffnete Ausstellung das Täuschen als zentrales Thema trägt, gibt auch der Titel der Schau wieder: "Mig Trül" bedeutet wörtlich aus dem Tibetischen übersetzt "das Auge täuschen" und ist in der tibetischen Sprache der Begriff für Magie.

Das Tibethaus ist ein tibetisches Kulturinstitut und das einzige seiner Art in Deutschland. Die Einrichtung ist regional, überregional und international tätig und befindet sich in der Tradition der Tibethäuser in Neu Delhi und New York. Gegründet wurde es im Jahr 2005 und steht seitdem unter der Schirmherrschaft von Seiner Heiligkeit dem XIV. Dalai Lama.

Seite 5 von 6