Video: In Laos auf der Suche nach der Höhle von Tham Pa Seuam

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Das Bolaven Plateau – Pakxe, Pakxong, Attapeu, Xekong, Thateng

Ganz offenbar ist in den allermeisten Reiseführern eine Ausfahrt mit dem Miet-Moped über das Bolaven-Plateau empfohlen, denn in Pakxe werden an jeder Ecke Roller und Mopeds vermietet. Und es sind auch einige Touristen auf dem Plateau unterwegs. In meinem stand es auf jeden Fall drin.

Ausgedörrtes Land auf dem Bolaven-PlateauAber ganz ehrlich: Mit den atemberaubenden, bewaldeten Bergen und Tälern im Norden und den bizarren, kegeligen Karstformationen in der Gegend um Thakek kann das Bolaven Plateau nicht mithalten.  Nach den Kaffeeplantagen des Bolaven-Plateaus geht es wieder ein ganzes Stück hinab. Die Landschaft dort ist geprägt von Buschland, von Wald oder Tropendschungel kann hier aber nicht die Rede sein.  Einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige der Region ist der Holzeinschlag und das sieht man der Landschaft auch an. Viele Hänge fielen dem Kahlschlag und Brandrodung zum Opfer. In der Trockenzeit, die nun einmal die Hauptreisezeit ist, ergibt sich so auf dem Plateau ein recht trostloses, verkohltes Bild.

Ich bin die beiden Hauptrouten, den sogenannten “Big Loop“ trotzdem mal gefahren:

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Die Höhlen rund um Thakek

Die Höhle Tham Pa SeuamNur wegen der Stadt selbst müsste man Thakek am Mekong nicht besuchen . Und die wenigsten Laos-Reisenden tun das auch. Dabei ist die landschaftliche Vielfalt von Zentral-Laos ganz offensichtlich unterschätzt. Aus meiner Sicht ist die Umgebung von Thakek deshalb einer der letzten „Geheimtipps“, falls es sowas in Zeiten von Lonely Planet und dem Internet überhaupt noch gibt.

Schon kurz hinter der Stadt Richtung Osten beginnen die dramatischen Kegelberge, die eine perfekte Indochina-Kulisse bilden. Zudem liegt einer der größten Nationalparks des Landes direkt vor den Toren der Stadt. Bekannt ist Thakek vor allem auch für seine vielen tiefen Höhlen am Rande des Nationalparks. Es sind zu viele als dass ich sie alle hätte besuchen können und wollen und manche sind auch schlichtweg nicht zu finden. Die zwei prominentesten Höhlen habe ich aber besucht und dabei zwei ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht.

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Das grosse Wassertreffen - Encontro das Águas

Encontro das AguasEtwas stromabwärts von Manaus trifft der "schwarze" Rio Negro (eigentlich ist eher rot-braun) auf den Rio Solimões (den Amazonas), der Latte Macciato-farben ist.

Doch statt sich zu vermischen, fließen die beiden Flüsse über viele Kilometer einfach im gleichen Flussbett nebeneinander her. Dieses Phänomen tritt an vielen Stellen des Amazonas auf aber nirgends so eindrucksvoll wie an dieser Stelle bei Manaus.

Der Grund für den Unwillen der beiden Ströme sich zu vermischen ist unter anderem die Temperatur. Der Rio Solimões hat eine lehmig-weißliche Farbe und reflektiert dadurch das Sonnenlicht und kommt so nur auf eine Wassertemperatur von 22 Grad.
Der Rio Negro ist wegen seines hohen Anteiles and Humin- und Fulvosäuren beinahe schwarz , absorbiert die Sonneneinstrahlung daher vielmehr und ist deshalb bis zu 28 Grad warm. Doch obwohl er dunkel gefärbt ist, ist das Wasser des Rio Negro im Grunde durchsichtig, weil es zwar viele abgestorben Pflanzenteilchen enthält aber dafür keine Schwebstoffe. Durch diese Nährstoffarmut habe Mückenlarven im Rio Negro kaum eine Chance, so dass es im Grunde in seinem Einzugsgebiet keine Malaria gibt.

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