Thailand nach der Wahl: Alles kann, nichts muss!

Yingluck wird Premierministerin. Abhisit tritt vom Amt als Parteivorsitzender der Demokraten zurück. Die Gelbhemden der PAD wollen ihre Straßenproteste fortsetzen. Putschgerüchte machen schon am Tag nach der Wahl wieder die Runde.

Irgendwie kommt einem das alles bekannt vor.
Nur was kommt, kann man nicht vorhersagen, denn die Kreativität der thailändischen Politik kennt kaum Grenzen: Der letzte Redshirt-Premierminister verlor sein Amt per Gerichtsbeschluss, der vorletzte wegen einer Affäre um eine Kochshow und der vorvorletzte (Thaksin himself) wurde mit Panzern aus dem Amt gejagt.

Weil hier offenbar also alles drin ist, nur zwei Bemerkungen am Rande:

  • @alle deutschsprachigen Asien-Korrespondenten vor Ort (hier besonders Robert Hetkämper): Die Premierministerin wird richtig Yinglak Chinnawat (ยิ่งลักษณ์ ชินวัตร) ausgesprochen.
  • In Thailand gibt es durchschnittlich alle 18 Monate einen Militärputsch

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