Phukets Tuk Tuk-Fahrer lassen Kreuzfahrtpassagiere nicht an Land

XOKA4963bs - Ein Kreuzfahrtschiff vor PhuketEin hart erkämpfter Sieg für Phukets Tuk Tuk- und Taxifahrer: Ab jetzt bekommen sie die Hälfte der Fahrgäste ab, die im Tiefseehafen von Phuket mit den großen Kreuzfahrschiffen ankommen.
Nach nur vier Stunden in denen die Fahrer die Passagiere nicht an Land gelassen hatten, lenkten der Vize-Gouverneur Nivit Aroonrat und der Polizeichef von Phuket Chote Chitchai ein.

Die meisten der 472 an Bord des kreuzfahrtschiffes hatten Halbtagestouren mit Minivans auf Phuket geplant, musste aber wieder auf das Schiff zurückkehren, weil ihnen 200 wütende Fahrer den weg versperrten.
Die protestieren dagegen, dass ihnen die örtlichen Reisebüros alle Passagiere sofort vor der Nase wegschnappen und sie mit ihren Taxis und Tuk Tuks kein Einkommen mehr hätten.

„Wir haben das mit den Reisebüros im vergangenen Jahr schon zehnmal besprochen, aber nichts hat sich geändert, erklärte Taweesak Jumpada, ein Taxifahrer, sein Engagement.
Und tatsächlich warten die Fahrer den ganzen tag auf Passagiere und sehen dann, wie ihnen die Reisebüros die Fahrgäste vor der Nase wegschnappen.
Deswegen werden die Agenturen nach dem jüngsten Abkommen, die Fahrer vorher informieren, wenn sie ihre Minivans einsetzen werden.
Bereits im Juni hatte das Fahrer-Kollektiv den Landgang von Matrosen der US-Marine verhindert, weil die mit Bussen nach Patong gefahren werden sollten.

Bild: "XOKA4963bs" von Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist lizensiert unter CC BY 2.0