Falsch vorhergesagt: Buddhistischer Weltuntergansprophet kriegt Ärger

Vor nicht mal einer Woche hatte Pratu Namo berichtet, dass die Thais dank des Atomunfalls in Japan wieder ihrem Lieblingshobby, der Hysterie, nachgehen können.
Der berühmte Mönch Luang Phor Porsrisuriya Khemato (eigentlich Phra Somchai) aus der Provinz Loei hatte sogar vorhergesagt, dass im März alle Kontinente von gigantischen Wellen verschlungen würden. Vietnam hätte nach seiner Prognose völlig zerstört werden müssen, von Burma hätte nur wenig übrig bleiben sollen. Bangkok wäre komplett verschwunden und nur der Isaan wäre von der Sintflut verschont geblieben, weil dort soviele buddhistische Tempel stehen.

Zahlreiche Menschen flohen daraufhin auf das Gelände des Tempels, der glücklicherweise sein weitläufiges Gelände im Vorfeld der Prognose von 800 auf 1000 Rai (=1,6 Quadratkilometer) erweitert und 300 Bungalows darauf errichtet.
Weil der Mönch aber neben den falschen Weltuntergangsprognosen auch anderen Unfug erzählt hat ist ihm jetzt Der Obersten Sangha Rat auf den Fersen, um zu ermitteln ob er sich des ungebührlichen Verhaltens schuldig gemacht hat. Phra Somchai hatte es seinen Mitbrüdern unter anderem gestattet, sich die Haare wachsen zu lassen und Bärte zu tragen und es als unnötig erklärt, regelmäßig zu beten.