Falsch vorhergesagt: Buddhistischer Weltuntergansprophet kriegt Ärger

Vor nicht mal einer Woche hatte Pratu Namo berichtet, dass die Thais dank des Atomunfalls in Japan wieder ihrem Lieblingshobby, der Hysterie, nachgehen können.
Der berühmte Mönch Luang Phor Porsrisuriya Khemato (eigentlich Phra Somchai) aus der Provinz Loei hatte sogar vorhergesagt, dass im März alle Kontinente von gigantischen Wellen verschlungen würden. Vietnam hätte nach seiner Prognose völlig zerstört werden müssen, von Burma hätte nur wenig übrig bleiben sollen. Bangkok wäre komplett verschwunden und nur der Isaan wäre von der Sintflut verschont geblieben, weil dort soviele buddhistische Tempel stehen.

Zahlreiche Menschen flohen daraufhin auf das Gelände des Tempels, der glücklicherweise sein weitläufiges Gelände im Vorfeld der Prognose von 800 auf 1000 Rai (=1,6 Quadratkilometer) erweitert und 300 Bungalows darauf errichtet.
Weil der Mönch aber neben den falschen Weltuntergangsprognosen auch anderen Unfug erzählt hat ist ihm jetzt Der Obersten Sangha Rat auf den Fersen, um zu ermitteln ob er sich des ungebührlichen Verhaltens schuldig gemacht hat. Phra Somchai hatte es seinen Mitbrüdern unter anderem gestattet, sich die Haare wachsen zu lassen und Bärte zu tragen und es als unnötig erklärt, regelmäßig zu beten.

Thailand bildet Schulden-Doktoren aus

Das thailändische Finanzministerium plant 180.000 Finanzberater, auch „Schulden-Doktoren“ genannt.
Die Berater sollen die hohe Verschuldung vor allem unter der Landbevölkerung in den Griff bekommen

Das Finanzministerium hat zwei staatliche Banken angewiesen mit der Ausbildung der Freiwilligen Finanzberater zu beginnen.
In jedem Dorf sollen die Einwohner die ehrlichsten und aufrichtigsten Nachbarn bestimmen, die dann als Berater ausgebildet werden.

In Thailand blüht vor allem der illegal Geldverleih mit meist horrenden Zinsen, den in den Dörfern auf dem Land gibt es nur selten Banken. Viele haben zudem kein geregeltes Einkommen und sind entsprechend nicht kreditwürdig.
Gleichzeitig wird die Bevölkerung in Thailand von einer ungebremsten Konsumwelle überrollt, die mit scheinbar günstigen Finanzierungen, die Menschen in die Schuldenfalle lockt.

Dazu kommt, dass viele Familien auf dem Land keine Krankenversicherung haben. Wird ein Familienmitglied krank, muss die Familie oft einen Kredit von einem der Kredithaie aufnehmen, um die Krankenhauskosten bezahlen zu können.

Oft verpfänden sie dabei auch ihre Häuser oder ihr Ackerland. Ist das einmal weg, haben sie keine Lebensgrundlage mehr und es bleibt nichts anderes übrig als die Flucht nach Bangkok, wo sie als billige Arbeitskräfte ein karges auskommen finden – für die jungen Frauen bleibt dann oft nur noch der Weg nach Pattaya oder Phuket, um ihre Körper in den Bars zu verkaufen.

Lebensqualität in Thailand

Bangkok Phuket Hospital

Wenn es um die Lebensqualität in Thailand geht, scheiden sich die Geister. Wer zum ersten Mal nach Thailand kommt, wird sicher fasziniert und verzaubert sein und das Land für das Paradies auf Erden halten. Expats, die dann aber schon einige Jahre in Thailand gelebt haben, sehen das oft differenzierter. Von der rosaroten Brille ist hier dann oft die Rede.

Natürlich spielen hier auch immer die persönlichen Erfahrungen eine Rolle. Wer erfolgreich in dem Land zu Hause ist, die Sprache spricht und einen großen Freundes- und Bekanntenkreis hat, wird sich in Thailand sicher eher zu Hause fühlen als jemand, der ständig übers Ohr gehauen wird und mit gebrochenem herzen alleine in der Kneipe sitzt.

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Ausländer über 50 dürfen keine Kambodschanerinnen heiraten

In Kambodscha ist es Ausländern über 50 fortan verboten, kambodschanische Frauen zu heiraten. Mit dem neuen Gesetz sollen Scheinehen und Menschenhandel eingedämmt werden, erklärte die Regierung des Landes.
Auch ausländische Männer mit einem Einkommen von weniger als 2.550 US-Dollar dürfen keine Kambodschanerinnen ehelichen. Die Einschränkungen gelten allerdings nur für Ehen, die in Kambodscha geschlossen werden.
Ehen zwischen alten Männern und jungen Frauen sind nach Ansicht der kambodschanischen Regierung „unangemessen“. Ausländer, die kambodschanische Frauen heiraten wollten, müssten ein hohes Einkommen haben, um zu garantieren, dass die Frauen ein “angemessenes Leben führen könnten”.

Mit dem Gesetz werde auf Hinweise von Menschenrechtsgruppen reagiert, die Fälle dokumentiert hatten in denen solche Ehen zum Menschenhandel genutzt würden und in denen die Frauen wie Sklaven gehalten würden.
Das kambodschanische Außenministerium hat eine diplomatische Note an alle Botschaften und Vertreter im Land geschickt, in dem es über das Inkrafttreten der neuen Bestimmungen ab dem 1. März informiert.

Kek Galabru, die Vorsitzende der kamboschanischen Menschenrechtsgruppe Licadho ist denn auch voll des Lobes für den Ansatz der Regierung, die kambodschanischen Frauen besser zu schützen.

Bereits 2008 waren in Kambodscha Ehen mit Ausländern verboten worden, nachdem die Zahlen von Ehen zwischen Südkoreanischen Männern und armen Kambodschanerinnen sprunghaft angestiegen waren. Damit regierten die kambodschanischen Behörden auf einen Bericht der internationalen Migrantenorganisation der von Misshandlungen von Kambodschanerinnen in Südkorea sprach.

Thailand: Hungriger Geist frisst Dorfbewohner

Der Hungrige Geiste - The Realm of the Hungry Ghosts Photo 6Die Bewohner eines Dorfes in der thailändischen Provinz Phitsanulok sind derzeit fest davon überzeugt, dass sie von einem Pret einem „Hungrigen geist“ heimgesucht werden, den sie für den Tod von gleich drei alten Dorfbewohnern innerhalb einer Woche verantwortlich machen.

Und sie sind sich sicher: Der Pret wird wieder töten. Um ihn zu stoppen haben sie bereits in der vergangenen Woche ein buddhistisches Ritual abgehalten, um den bösen geist zu besänftigen und sich aus seinen Fängen zu befreien.
Nach der buddhistischen legende in Thailand ist ein Pret ein riesiger, zorniger Geist mit unersättlichem Appetit und von der Größe einer Kokospalme aber einem und lediglich von der Größe eines Nadelöhrs.

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Atomunfall in Japan: Endlich wieder Gelegenheit zur Hysterie in Thailand

Eine der vielen Leidenschaften der Thais ist sicher der Hang zu unbegründeter Hysterie.
Schon während der Schweinegrippe hatte ich vor zwei Jahren darüber geschrieben

Damals hatte die Regierung Temperaturscanner an Flughäfen in Betrieb genommen, mit denen die Körpertemperatur und etwaiges Fieber aller ankommenden Reisenden erfasst wurden. Allerdings hatte die WHO schon seit der SARS-Seuche bekanntgegeben, dass diese Maßnahme nichts bringt.
Zudem stehen die Thais, wie viele Einwohner anderer asiatischen Länder total. Schon während der Schweinegrippe lief in Bangkok jeder damit herum und auch jetzt wird der Atomunfall in Japan von den Thais wieder als Vorwand genutzt um ihrem Hobby nachzugehen und Mundschutz zu tragen.

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Taximeter für Thailands Motorrad-Taxis

Happy day-SebNeuerung auf Bangkoks Straßen. Noch in diesem Monat werden erstmals auch Taximeter an Motorrad-taxis installiert. Mit den Geräten sollen die Fahrpreise reguliert und die Unfallzahlen werden. Auch in Phuket soll bald ein erstes Pilotprojekt beginnen.
Die ersten 24 Motorradtaxis, die mit dem Taximeter ausgerüstet werden, stehen vor dem Central World Einkaufszentrum im Bangkoker Bezirk Pathum Wan
Per Lind, Leitender Manager beim Unternehmen World Moto erklärte: “Der Test läuft im Rahmen der Vorbereitungen auf die Massenproduktion. In den nächsten Wochen werden wir auch eine Testreihe in Phuket starten.“

Allein auf Bangkoks Straßen gibt es etwa 180.000 Motorradtaxis. Doch nur 60 Prozent von ihnen sind registriert. Die Fahrpreise werden zwischen Fahrer und Fahrgast ausgehandelt und sind völlig offen.

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6 Spitznamen, die man seinem Kind in Thailand lieber nicht geben sollte

In Thailand tragen die Menschen zusätzlich zu ihrem offiziellen Vor- und Nachnamen auch einen Spitznamen.
Der offizielle Name spielt in Alltag nur sehr selten eine Rolle. Mit dem Spitznamen reden sich die Thais dagegen ständig an und benutzen ihn anders als in Deutschland sogar im Beruf. Die Spitznamen leiten sich dabei nur selten von den offiziellen Vornamen ab. In der thailändischen Sprache erfüllen sie darüber hinaus auch sprachliche Zwecke.
So benutzen jüngere Personen älteren Personen gegenüber für sich selbst den Spitznamen an Stelle des Personalpronomens. Einige Spitznamen haben keine Bedeutung. Spitznamen sollte man nicht Übersetzen, da viele übersetzt unsinnig wirken.
So sind Beispiels weise Schwein (muu), Huhn (gai) und Fisch (pla) häufige Spitznamen in Thailand. Eine Umfrage in Khon Kaen ergab, dass Lek dort der häufigste Spitzname ist. Andere häufige Spitznamen in Thailand sind: yai, duk-daa, gung, mot, an, jäng, dim, mai, bum, dtui, än, ding, nooi, däng, mäm, nüng, miao, nok, gop, oo, nit, nuu.

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Phuket: Notunterkünfte für mittellose Touristen

Obdachloisenunterkunft PhuketIn den nächsten Wochen werden auf Phuket die ersten Notunterkünfte für gestrandete Touristen gebaut werden.
Der Chef der Touristen-Polizei, Ekachai Pramanakul, der die Polizeistationen von Phuket und Phang Nga leitet, berichtet, dass die Häuser hinter dem Polizeihauptquartier an der Yaowarat Road auf Phuket errichtet werden sollen.
Die Unterkünfte bestehen aus zwei jeweils mit betten ausgestatteten, 16 Quadratemeter großen Doppelzimmern und werden von den Schülern der Berufsschule von Phuket gebaut.

Das Hilfsangebot richtet sich an Touristen und Expats, die in Phuket in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind und körperliche oder geistige Probleme haben.
„Vorher mussten die Touristen im Polizeihauptquartier schlafen und die Besucher, die hereinkamen, fanden das nicht so gut. Jetzt haben die Touristen mehr Privatsphäre, so Ekachai.

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