Jessica-Purkhardt.de

Wer gerne scharf ist und ordentlich Knoblauch mag, ist bei Garlic Jo's in Yokohama im Queen's Square richtig. Der Name ist dort Programm, denn jedes Gericht ist mit ordentlich Knoblauch gewürzt. Nicht alle sind dabei scharf. Wer es aber feurig mag, kann die entsprechenden Gerichte auf der Karte auswählen, wobei der Schärfegrad selber noch nach oben erweitert werden kann. Auf den Tischen steht alles Nötige dazu bereit.

Ich esse gerne scharf, so dass ich den im Vorbeigehen entdeckten Laden natürlich sofort in die Gestaltung meiner Essenplanung integrieren musste. Ausgesucht hatte ich mir mit einigem Respekt die Jalapeno & Garlic Butter Spaghetti, weil sie als einziges Gericht mit drei Chilischoten gekennzeichnet waren.

Beim Scharfessen geht es mir nicht darum ein ganzes Essen nur nach glühenden Kohlen schmecken zu lassen, sondern das Feurige muss sich mit den anderen Geschmacksrichtungen die Balance halten. So war es mit den Spaghetti bei Garlic Jo's. Natürlich peppig aber auch ohne die Schärfe wären es gleichsam wirklich gute Spaghetti gewesen, wie ich sie aus Frankfurt von guten italienischen Restaurants kenne.

Garlic Jo's Garlic Cuisine in Yokohama
Chili and Garlic
Garlic Jo's Yokohama Entrance
Garlic Jo's Menu
Chili Flakes
Red Habanero Sauce
Green Habanero Sauce
Spicy Spagehtti
  • Garlic Jo's Garlic Cuisine in Yokohama
  • Chili and Garlic
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  • Red Habanero Sauce
  • Green Habanero Sauce
  • Spicy Spagehtti
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    Ohne Moos nichts los im Ginkaku-ji-Tempel
    Ohne Moos nichts los im Ginkaku-ji-Tempel

    An meinem ersten vollen Tag in Kyoto habe ich den Schrittzähler auf 20.000 hochgetrieben. Und dabei bin ich einen großen Teil der Strecke mit der U-Bahn gefahren. Beim ersten Mal sogar als Schwarzfahrerin, weil mir nicht klar war, dass mein Japan Rail Pass nicht für die U-Bahn gilt. Durch die Schranke bin ich aber trotzdem gelangt, weil ich schneller war als der Schließmechanismus. Erst bei der Rückfahrt klärte mich dann ein Bahnmitarbeiter auf.

    Nach einem kurzen Spaziergang durch den Park rund um den Kaiserpalast kehrte ich zu einem bodenständigen Frühstück in einem Frühstückslokal ein, dessen Zielpublikum sonst vor allem Studierende der nahen Kyoto University sind.

    "Enkong'u naipang'a eng'en" sagen die Maasai - "Das Auge, das gereist ist, ist klug."
    Wenn dieses Sprichwort stimmt, ist mein Auge auf meiner Reise durch Tansania nun mit einmotorigen Propellermaschinen, Turpo-Props, einem A380, Geländewagen, Holzbooten mit 30-PS-Außenbordmotor, Tuk-Tuk-Dreirädern, Kanus, Motorrädern und um viel mit reiner Muskelkraft zurückgelegte Strecken klüger geworden.

    Heute bin ich auf Blue Safari in das unbewohnte Inselarchipel westlich von Sansibar gegangen. Nach einer halben Stunde Fahrt an die Westküste wateten wir hinaus zum Holzboot mit 30-PS-Motor. Die Badeschuhe, die eigentlich auf meiner Packliste gestanden hatten, aber dann doch vergessen wurden, wären hier schon hilfreich gewesen.
    Nach einer Stunde Fahrt mit dem Boot, wurden wir auf einem Flecken Sand mitten im Meer ausgesetzt. Der Sinn war wohl, sich hier von der Fahrt zu erholen, denn es gab Wasser, Melone, Ananas und Kokosnuss. Vor allem aber potentiellen Sonnenbrand, denn die aufgespannte Plane bot kaum Schutz vor der Mittagssonne.
    Nach wiederum einer Stunde kehrte das Boot zurück und wir fuhren zu einem Korallenriff. Als eine der ersten sprang ich mit Taucherbrille, Schnorchel und Flossen ins Wasser und arbeitete sofort gegen die Strömung um nicht abgetrieben zu werden, was mit heftigen Krämpfen in beiden Oberschenkeln geahndet wurde. Die Taugenichtse der Bootsbesatzung schauten lediglich dabei zu und jemand, der anders als ich nicht regelmäßig schwimmen geht und weiß, wie man sich bei einem Krampf im Wasser verhalten muss, wäre schlichtweg untergegangen.

    Als ich mich dann der Flossen entledigt und an der Badeleiter des Boots gedehnt hatte, konnte es aber losgehen. Das Riff war jedoch bei Weitem nicht so lebendig, wie jenes im Roten Meer, das ich im vergangenen Frühjahr in Ägypten jeden Morgen für eine halbe Stunde beschnorchelt hatte.

    Aber es war eine gute Gelegenheit, die Unterwassertauglichkeit meiner Kamera unter Beweis zu stellen. Wobei ich zunächst doch einige Hemmungen hatte, ein feines Elektronikgerät mutwillig unter Wasser zu halten und es sich falsch anfühlte unterhalb der Oberfläche auf ein funktionierendes Display zu schauen.