Begründung:

Durch die Einführung des Berufsbildes Notfallsanitäter und der damit verbundenen Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen wird die Ausbildung im rettungsdienstlichen Bereich für die bisherigen Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten von bisher zwei auf drei Jahre erhöht. Dadurch erhöht sich die Gesamtausbildungszeit einer Feuerwehrbeamtin/eines Feuerwehrbeamten für rettungsdienstliche Zwecke um 50 Prozent. In Frankfurt stellt die Beteiligung der Berufsfeuerwehr am Rettungsdienst und die damit verbundene zusätzliche Qualifikation des Brandschutzpersonals die elementare und insbesondere schnell verfügbare Rückfallebene bei größeren rettungsdienstlichen Lagen.
Zur Einhaltung der derzeitigen Standards in der Gefahrenabwehr der Stadt Frankfurt sollte der geänderten Ausbildungssituation beim Einsatzdienstpersonal der Berufsfeuerwehr Rechnung getragen werden. Die Personalkosten werden von den Krankenkassen refinanziert.

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