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jessica purkhardt illu"Zu mir oder zu dir", war früher die Standard-Frage zur Einleitung eines One-Night-Stands. Und sie ist es auch heute noch.

Aber heute wird sie am gewählten Verrichtungsort angekommen von der Zusatzfrage ergänzt: "Wie ist das WLAN-Passwort?"

Wozu Netzzugang für den sich anbahnenden Sex wichtig ist, darauf gibt es mehrere Antworten.

Vielleicht um auf Grindr schnell noch zu checken, ob nicht doch was Besseres in der Nähe ist.

Oder um ein bisschen Netflix weiter zu schauen, falls es langweilig wird.
Aber auch die Nach-dem-Sex-Selfies sind auf den Bilderplattformen der sozialen Medien derzeit sehr beliebt.
Jedenfalls ist WiFi–Verbindung für viele längst in der Beletage ihrer Bedürfnispyramide angelangt, in der bislang noch Schlaf, Nahrung, Unterkunft und Sicherheit Quartier gehalten hatten.

Nicht selten bedarf es in Gastronomiebetrieben der Aufbietung aller Höflichkeit des Gastes, um zunächst ein Getränk zu bestellen und erst bei seiner Lieferung das Personal nach dem WLAN-Zugang zu fragen.
Das lässt sich auch in den Läden unserer schwul-lesbischen Szene amüsiert beobachten.

Am anschaulichsten an der Autorin selbst, die an diesen Orten eben diese Zeilen verfasst und die mit den Füßen scharrend der Verbindung mit dem Internet und seinen Online-Nachschlagewerken entgegen fiebert.

Weil der Duden nun mal zu schwer für die Handtasche ist.

Die ganze Kolumne weiterlesen im GAB-Magazin

Die Wangen wund geküsst, die Stimme heiser gesungen, ein paar Fingernägel abgebrochen und die Füße ein bisschen zerkratzt.
Dafür habe ich ein wunderbares Wochenende lang auf dem CSD Frankfurt mit hinreißenden Menschen gemeinsam gefeiert, diskutiert, in Stille innegehalten und sehr viel gelacht.
So muss das!

Jessica auf dem CSD Frankfurt - Bild elhit.de

Bild: ELHIT.de

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