Bewerbungsrede Bundestagsliste

Am 26. November wurde ich auf Platz 13 der Kandidat*innenliste von Bündnis90/DIE GRÜNEN Hessen gewählt. Hier ist meine Bewerbungsrede:

Große Lebenszufriedenheit von transsexuellen und transidenten Menschen trotz Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen

Pressemitteilung von Broken Rainbow e.V.

Eine vom Verein Broken Rainbow beauftragte Studie zur Lebenssituation von transsexuellen/transidenten Menschen zeigt, dass ungeachtet tagtäglicher Erfahrungen von Diskriminierungen und Gewalt transsexuelle Menschen eine sehr große Lebenszufriedenheit haben; das trifft besonders für diejenigen zu, die in ihrem eigentlichen Geschlecht „angekommen“ sind. Die Lebenszufriedenheit ist sogar höher als bei denjenigen Menschen, die das gleiche Alter und Bildungsniveau aufweisen, aber eben nicht transgeschlechtlich sind.

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Love Trumps Hate - Meine Dezember-Kolumne im GAB Magazin

Zwischen den Zeilen

Wer sich in diesen Tagen in krähenschreiharter Nebelfrühe durch den Nieselregen seinem Werktag entgegen zwingt, mag gewärmt sein von dem Gedanken, den Abend im Kreise einer leutseligen Stehtischgenossenschaft auf einem Weihnachtsmarkt bei einem Glühwein beschließen zu können.

Weil der Alkohol- und Zuckergehalt dieses Heißgetränkes aber in keinem Verhältnis zu den kompromisslos frühen Schließzeiten der Würzwein-Buden steht, nomadisieren die oft willkürlich zusammengerauften Rudel von unterjährig nur entfernt bekannten Kolleg*innen nicht selten weiter in willkürlich ausgedeutete Kneipen der Innenstädte.

Dies oft mit der Folge, dass in den schwul-lesbischen Szene-Bars urplötzlich am frühen Abend die Tür aufgeworfen wird und das im beschaulich-verwandten Kreise zusammensitzende Stammpublikum von heterosexuellen Ladies umspült wird, die eine Bezechtheit an den Tag legen, die man sonst nur manchen, von langer Seefahrt zurückgekehrten Matrosen zugeschrieben hätte.

Und während die trunkenen Neuankömmlinge den Geräuschpegel potenzieren, alsbald in einen nicht mehr ganz trittsicheren Disco-Fox übergehen und die bereits ansässigen Gäste als „sooo tolerant“ preisen, schauen diese mit leidlich befestigten Nerven und stark in Anspruch genommener Wohlerzogenheit in ihr Getränk und warten auf Weihnachten.

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Meet Jessica @ „Schwule und Spiritualität“

Schwule und SpiritualitätSpiritualität als intuitive Haltung hat sich schon sehr früh in der Menschheitsgeschichte entwickelt. Menschen in allen Kulturen und aus allen Gesellschaftsschichten empfinden und leben sie. Natürlich auch schwule Männer. Sind sie genauso spirituell und vielleicht sogar anders?

Darüber möchte ich sprechen mit Dr. theol. Gregor Schorberger und Rolf Jost.

Am
23. November um 20 Uhr
im Switchboard, Alte Gasse 36
in der Frankfurter Innenstadt

Dr. theol. Gregor Schorberger war lange als Krankenhausseelsorger tätig und hat ein Buch über seine langjährige Arbeit in einer christlichen Gottesdienstgemeinde „Schwule und katholisch“ geschrieben. Im ersten Teil wird er über den Wert der Spiritualität für unser Leben referieren und uns diesen Lebensstil näher bringen.
Für den zweiten Teil konnten wir Rolf Jost gewinnen. Er wird von seinen Reisen, Ritualen, von der Spiritualität verschiedener Kulturen erzählen. Seine persönlichen Erfahrungen stehen hier im Vordergrund. Danach ist Raum für Fragen und Diskussion. Die Veranstaltung findet im geschützten Rahmen im Gartensaal statt.

Bild: Switchboard/Aidshilfe Frankfurt

 

Meet Jessica @ Buchvorstellung und Diskussion „Die Hoffnung war mal Grün – Ein Blick zurück nach vorn“

Die Hoffnung war mal GrünIm nächsten Jahr ist Bundestagswahl zu der ich sowohl im Wahlkreis 182 – Frankfurt-West als GRÜNE Direktkandidatin und auch auf der Liste von Bündnis90/ DIE GRÜNEN antreten werde.

Um zu verstehen, woher GRÜNE Politik kommt, was sie in der Vergangenheit gekennzeichnet hat, lohnt es sich einen Blick zurück zu den Anfängen der GRÜNEN zu werfen um ableiten zu können, was sie in Zukunft leisten kann und muss.

Der Journalist und leitende Redakteur der Frankfurter Rundschau Claus-Jürgen Göpfert hat darüber ein Buch geschrieben, in dem er zusammen mit ZeitzeugInnen einen authentischen Rückblick wagt.

Im Rahmen seiner Buchvorstellung werde ich mit dem Autor und meiner GRÜNEN Kollegin Nina Eisenhardt unter der Moderation des Rundschau-Redakteurs Georg Leppert das Buch besprechen und darüber diskutieren, was zu tun ist, damit die Hoffnung GRÜN ist und bleibt.

am

24. November, 19:30 Uhr
im Odyssee Kult, Weberstraße 77 im Frankfurter Nordend
Eintritt frei


Bild: Westend-Verlag

Meine Rede in der Plenarsitzung vom 13. 10 2016 zur Situation im Bahnhofsviertel

Sehr geehrte Frau Vorsteherin, meine Damen und Herren!

Noch eine kurze Ergänzung zu den Ausführungen von Herrn Stadtrat Frank in Bezug auf die Ausführungen von Herrn Dr. Schulz. Als der Sachsenhäuser Tanzklub Ziel von polizeilichen Maßnahmen geworden ist, sind vorher auch in der B-Ebene Maßnahmen gegen die Intensivtäter durchgeführt worden. Das heißt, man kann das eine tun, ohne das andere zu lassen. Die Aufgaben der Stadt- und der Landespolizei sind natürlich vielfältig. Wichtig ist zu sagen, dass sich die Situation im Bahnhofsviertel heute ohne Frage anders gestaltet als noch im letzten Jahr. Sie ist aber auch anders als vor fünf Jahren und glücklicherweise auch deutlich anders als vor 20 Jahren. Der Stadtteil ist heute ein gefragtes Ausgehviertel und eine kulturelle Schnittstelle.

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Für Akzeptanz und Vielfalt! Grüne Frankfurt rufen zur Demonstration am Sonntag in Wiesbaden auf

Grüne Frankfurt rufen zur Demonstration am Sonntag in Wiesbaden auf Der Kreisverband von Bündnis 90 / Die GRÜNEN hat sich dem „Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt – gegen Diskriminierung und Ausgrenzung“ angeschlossen und ruft auf zur Demonstration und Kundgebung am Sonntag, den 30.10.2016 ab 12:00 Uhr auf dem „Dernschen Gelände / Marktplatz“ Wiesbaden.

„Für uns Frankfurter Grüne ist die Teilnahme an dem Bündnis angesichts unserer täglichen Arbeit gegen Diskriminierung und für die Akzeptanz von Vielfalt selbstverständlich. Das Land Hessen hat im September einen Lehrplan beschlossen, der die Verschiedenheit und Vielfalt von sexuellen Orientierungen und Identitäten anerkennt und diesen Unterschieden mit Wertschätzung zu begegnen versucht. Diese emanzipatorische und freiheitliche Aufklärung befürworten wir, denn sie befähigt junge Menschen bei ihrer sexuellen Selbstfindung soziale Brüche und verletzendes Verhalten zu vermeiden, Selbstbewusstsein zu entwickeln und unerwünschten Übergriffen ein deutliches ‚Nein‘ entgegenzusetzen“, so Jessica Purkhardt, Mitglied im Kreisvorstand, Stadtverordnete und Direktkandidatin zur Bundestagswahl im Frankfurter Westen.

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Rambo IV - Meine November Kolumne im GAB Magazin

Rambo IV

Zwischen den ZeilenAls sich Sylvester Stallone und mir einmal die Gelegenheit bot, gemeinsam in einem Film mitzuspielen, da war es nur an ihm gescheitert.
Denn der australische Zoll hatte bei seiner Einreise nach Australien ein beachtliche und illegale Menge muskelaufbauender Substanzen in seinem Gepäck gefunden, die er nach seinen Angaben für einen mehrmonatigen Dreh in Thailand brauchen würde.
Als der Actionfilm unter dem Arbeitstitel „Rambo IV“ dann mit entsprechender Verzögerung dort ins Werk gesetzt werden sollte, stand ich aber schon nicht mehr zur Verfügung.
In den Jahren, die ich in dem südostasiatischen Land gelebt und gearbeitet hatte, war ich nämlich regelmäßig als Darstellerin in  Werbefilmen für Shampoo, Bodylotion und Laptops aber auch in Bollywood-Schnulzen in Rand-Erscheinung getreten, die aber alle nicht der Erwähnung wert sind.
Entsprechend glühend bereit war ich also damals, in Stallones Produktion all mein schauspielerisches Vermögen in die Waagschale zu werfen, um als Komparsin in der unscharfen Tiefe des Drehortes auf und ab zu wandeln, während Rambo vorne einsilbige Dialoge murmelte.

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Presse-Clipping FR: "Wieder Razzia im Bahnhofsviertel"

"[...] Das Bahnhofsviertel war am Donnerstagabend auch Thema im Frankfurter Stadtparlament. Die Situation dort bereitet allen Fraktionen Sorgen. Nach Angaben von Jessica Purkhardt (Grüne) soll sich die Zahl der Dealer in der Düsseldorfer Straße und am Platz der Republik „vervielfacht“ haben. Ordnungsdezernent Frank (CDU) sagte, es sei schon gelungen, die Lage am Wiesenhüttenplatz zu entspannen.[...]"
(aus Frankfurter Rundschau vom 14. 10. 2016)

Presse Clipping FNP: "Opposition klagt an"

"[...] Jessica Purkhardt (Grüne) räumt ein, dass man sich in bestimmten Straßen im Bahnhofsviertel nicht mehr ohne weiteres aufhalten könne. Sie hofft, dass durch den Umbau des Hauptbahnhofs vieles besser wird."
(aus Frankfurter Neue Presse vom 14. 10. 2016)

Jessica auf Twitter