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Im kleinen aber vielfältigen Land Israel kann es schnell mal passieren, dass man morgens in Haifa am Mittelmeer durch ein U-Boot kriecht und nicht mehr als drei Stunden später auf einem Pferd durch die Hügel Galiläas reitet und dabei auf den See Genezareth herunter blickt.
Die Strecke von Haifa nach Tiberias am Westufer des Sees führt durch das Karmel-Gebirge. Zwar sind dort die Steigungen nicht so stark, aber der Chevrolet "Spark", mit dem ich in diesen Wochen unterwegs bin, ist schon damit überfordert. In dem Sinne, als dass man jeden Berg am Tacho ablesen kann. Denn dann fährt er nur noch 40.
In jedem Gang.

Die Reittour habe ich mit Vered HaGalil in Korazim am Nordufer des See Genzareth gemacht. Für einen 2-Stunden-Ausritt zahlt man 250 NIS, allerdings sollte noch eine zweite Person mitreiten, sonst kostet es das Doppelte.
Zum Reitstall gehört auch eine Farm, eine Pension und ein Restaurant. In letzterem lohnt es sich nach dem Ritt einzukehren, denn dort bereitet Chefkoch Haim Tibi exzellente Küche mit Zutaten von der eigenen Farm zu.

Die Reittour ist geeignet für Anfänger, denn es wird auf anfängergeeigneten American Quarter Horses und die ganze Zeit über im Schritt geritten. Dafür aber über Stock und Stein, steil bergauf und bergab. Die meiste Zeit geht es dabei einfach querfeldein, wobei die Pferde sich ihren Weg selbst suchen.
Ihre Reiter*innen haben vor allem die Aufgabe die grobe Richtung anzugeben, darauf zu achten, dass die Tiere untereinander nicht in Streit geraten (angelegte Ohren sind hier das erste Anzeichen) und sie von Stacheldrahtresten und anderen scharfkantigen Metallteilen wegzulenken.

Im Angebot gibt es auch eine fünfstündige Halbtagestour, die bis hinunter an das Seeufer führt und auch einen Ritt durchs Wasser und gemeinsames Kochen beinhaltet.

Nachdem ich aber wie bereits erwähnt am Morgen schon in Haifa durch ein U-Boot geturnt war, hat mir der mehr als zweistündige Ritt auch gelangt.

König Salomo, Alexander der Große, Julius Cäsar, der Apostel Paulus, Franz von Assisi, Ludwig der Heilige und Napoleon Bonaparte. Alle waren sie schon hier in Akko, der bis ins 19. Jahrhundert bedeutendsten Hafenstadt Palästinas.
Sie war nach der Eroberung durch die Kreuzfahrer im Jahr 1104 das wirtschaftliche Zentrum des Kreuzfahrerreiches und Hauptsitz des Johanniterordens. Auch der Stauferkaiser Friedrich II. ging hier 1228 mit seinem Kreuzzug an Land.

Heute habe ich mit großer Ernsthaftigkeit an Bord des israelischen U-Bootes "INS Gal" alle aus meiner Sicht notwendigen Überprüfungen und EInstellungen vorgenommen.

Danach musste ich dann doch etwas über mich schmunzeln, denn die "Gal" ist längst ausgemustert und steht aufgebockt auf dem Gelände des "Clandestine Immigration & Naval Museum" von Haifa.
Mit einer doch wohl etwas anstößigen Darstellung eines Torpedos.

U-Boot INS Gal

 

Nach einem Bericht des Hessischen Rundfunks ist jedes vierte Krankenhaus in Hessen, das auf eine entsprechende Umfrage des Hesischen Sozialministeriums antwortete, in den letzten zwei Jahren Ziel von Internetkriminalität und Hacker-Angriffen gewesen.

Ich frage den Magistrat:

Inwieweit sind Frankfurter Kliniken von solchen Attacken über das Internet betroffen?

hacker

Bild: flickr User Dani Latorreani Latorre ist lizensiert unter CC BY-SA 2.0

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