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Nicht überall auf der Welt ist es selbstverständlich, dass sich JounalistInnen frei bewegen und von überal berichten dürfen. In den Metropolen Indiens ist das kein Problem, bei Besuchen auf dem Land möchte die örtliche Polizeibehörde aber doch darüber informiert werden. Dabei geht es nicht darum, Genehmigungen zu erteilen oder gar den Zustritt zu bestimmten Landesteilen grundsätzlich zu verwehren; aber Indien ist ein Land im Umbruch, in dem mdie Spannungsfelder der vergangenen Jahrzehnte noch immer bestehen, auch wenn sie heute nicht mehr in offene Konflikte aufbrechen.
Weil nun also die Polizeibehörde in Hyderabad, die für den Bundessytaat Andrah Pradesh zuständig ist, gerne wissen wollte, wer in ihren Dörfern unterwegs ist, brauche ich meinen Pass. Und weil ich den sicherheitshalber aber unpraktischerweise nicht immer dabei habe, musste ich von der Textilmanufaktur in Tiruppur, in der ich heute meine Recherchereise in Indien begonnen habe, gleich wieder in meine Unterkunft zurück fahren um den Pass zu holen. Dabei entstand dieses Video.

[...] Die sicherheitspolitische Sprecherin der Grünen, Jessica Purkardt, findet es gut, dass der Ordnungsdezernent nun eine Vorlage erarbeitet. „Dann haben wir ein Papier, über das man reden kann.“ Nach den Osterferien soll die Vorlage die Fraktionen erreichen. Die Grünen machen zur Bedingung für ihre Zustimmung, „dass jährlich die weitere Notwendigkeit einer Videoanlage überprüft wird. Sonst haben wir an jeder Ecke Videoanlagen, die nicht gebraucht werden“, befürchtet Purkardt. Die Filme dürften ihrer Ansicht nach, wie in Frankfurt üblich maximal 30 Tage gespeichert werden. Geklärt werden müsse auch die Finanzierung: „Die Landespolizei will es. Muss dann die Stadt die Videoanlagen bezahlten?“, fragt sie. „Wir kaufen auch keine Streifenwagen für die Polizei.“

Während sich die SPD die Videoüberwachung an der Hauptwache als dritten Standort vorstellen kann, beharren die Grünen, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, auf maximal zwei Standorte. Gleichwohl räumt Purkhardt ein, dass dann die Bürgerinitiative Allerheiligenviertel enttäuscht wäre, die sich Kameras wünscht. „Wir sind nicht komplett gegen Videoüberwachung“, sagt Purkardt. Aber: „Als wir den Koalitionsvertrag unterschrieben hatten, gab’s noch keine Terroranschläge in Deutschland.“
(Der ganze Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 13. April 2017)

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