Jessica-Purkhardt.de

Jessica auf der Bühne im KellertheaterAm Samstag, 3. Dezember, 21 Uhr bin ich zum mittlerweile vierten Mal zu Gast auf der Offenen Bühne im Bar-Café SWITCHBOARD in der Alten Gasse 36, Frankfurt.

Diesmal spiele ich das Stück "Im Grätschwinkelsprung zur Apotheose".

Darin zeichne ich die Geschichte des Sports in den vergangenen 100.000 Jahren nach und verdeutliche die Zusammenhänge anhand von Rittern, Sexvideokabinen, Wehrpflicht und auch Antilopen.

Pressemitteilung von Broken Rainbow e.V.

Eine vom Verein Broken Rainbow beauftragte Studie zur Lebenssituation von transsexuellen/transidenten Menschen zeigt, dass ungeachtet tagtäglicher Erfahrungen von Diskriminierungen und Gewalt transsexuelle Menschen eine sehr große Lebenszufriedenheit haben; das trifft besonders für diejenigen zu, die in ihrem eigentlichen Geschlecht „angekommen“ sind. Die Lebenszufriedenheit ist sogar höher als bei denjenigen Menschen, die das gleiche Alter und Bildungsniveau aufweisen, aber eben nicht transgeschlechtlich sind.

Am 26. November wurde ich auf Platz 13 der Kandidat*innenliste von Bündnis90/DIE GRÜNEN Hessen gewählt. Hier ist meine Bewerbungsrede:

Zwischen den Zeilen

Wer sich in diesen Tagen in krähenschreiharter Nebelfrühe durch den Nieselregen seinem Werktag entgegen zwingt, mag gewärmt sein von dem Gedanken, den Abend im Kreise einer leutseligen Stehtischgenossenschaft auf einem Weihnachtsmarkt bei einem Glühwein beschließen zu können.

Weil der Alkohol- und Zuckergehalt dieses Heißgetränkes aber in keinem Verhältnis zu den kompromisslos frühen Schließzeiten der Würzwein-Buden steht, nomadisieren die oft willkürlich zusammengerauften Rudel von unterjährig nur entfernt bekannten Kolleg*innen nicht selten weiter in willkürlich ausgedeutete Kneipen der Innenstädte.

Dies oft mit der Folge, dass in den schwul-lesbischen Szene-Bars urplötzlich am frühen Abend die Tür aufgeworfen wird und das im beschaulich-verwandten Kreise zusammensitzende Stammpublikum von heterosexuellen Ladies umspült wird, die eine Bezechtheit an den Tag legen, die man sonst nur manchen, von langer Seefahrt zurückgekehrten Matrosen zugeschrieben hätte.

Und während die trunkenen Neuankömmlinge den Geräuschpegel potenzieren, alsbald in einen nicht mehr ganz trittsicheren Disco-Fox übergehen und die bereits ansässigen Gäste als „sooo tolerant“ preisen, schauen diese mit leidlich befestigten Nerven und stark in Anspruch genommener Wohlerzogenheit in ihr Getränk und warten auf Weihnachten.

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