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Pressemitteilung von Broken Rainbow e.V.

Eine vom Verein Broken Rainbow beauftragte Studie zur Lebenssituation von transsexuellen/transidenten Menschen zeigt, dass ungeachtet tagtäglicher Erfahrungen von Diskriminierungen und Gewalt transsexuelle Menschen eine sehr große Lebenszufriedenheit haben; das trifft besonders für diejenigen zu, die in ihrem eigentlichen Geschlecht „angekommen“ sind. Die Lebenszufriedenheit ist sogar höher als bei denjenigen Menschen, die das gleiche Alter und Bildungsniveau aufweisen, aber eben nicht transgeschlechtlich sind.

Schwule und SpiritualitätSpiritualität als intuitive Haltung hat sich schon sehr früh in der Menschheitsgeschichte entwickelt. Menschen in allen Kulturen und aus allen Gesellschaftsschichten empfinden und leben sie. Natürlich auch schwule Männer. Sind sie genauso spirituell und vielleicht sogar anders?

Darüber möchte ich sprechen mit Dr. theol. Gregor Schorberger und Rolf Jost.

Am
23. November um 20 Uhr
im Switchboard, Alte Gasse 36
in der Frankfurter Innenstadt

Dr. theol. Gregor Schorberger war lange als Krankenhausseelsorger tätig und hat ein Buch über seine langjährige Arbeit in einer christlichen Gottesdienstgemeinde „Schwule und katholisch“ geschrieben. Im ersten Teil wird er über den Wert der Spiritualität für unser Leben referieren und uns diesen Lebensstil näher bringen.
Für den zweiten Teil konnten wir Rolf Jost gewinnen. Er wird von seinen Reisen, Ritualen, von der Spiritualität verschiedener Kulturen erzählen. Seine persönlichen Erfahrungen stehen hier im Vordergrund. Danach ist Raum für Fragen und Diskussion. Die Veranstaltung findet im geschützten Rahmen im Gartensaal statt.

Bild: Switchboard/Aidshilfe Frankfurt

 

Zwischen den Zeilen

Wer sich in diesen Tagen in krähenschreiharter Nebelfrühe durch den Nieselregen seinem Werktag entgegen zwingt, mag gewärmt sein von dem Gedanken, den Abend im Kreise einer leutseligen Stehtischgenossenschaft auf einem Weihnachtsmarkt bei einem Glühwein beschließen zu können.

Weil der Alkohol- und Zuckergehalt dieses Heißgetränkes aber in keinem Verhältnis zu den kompromisslos frühen Schließzeiten der Würzwein-Buden steht, nomadisieren die oft willkürlich zusammengerauften Rudel von unterjährig nur entfernt bekannten Kolleg*innen nicht selten weiter in willkürlich ausgedeutete Kneipen der Innenstädte.

Dies oft mit der Folge, dass in den schwul-lesbischen Szene-Bars urplötzlich am frühen Abend die Tür aufgeworfen wird und das im beschaulich-verwandten Kreise zusammensitzende Stammpublikum von heterosexuellen Ladies umspült wird, die eine Bezechtheit an den Tag legen, die man sonst nur manchen, von langer Seefahrt zurückgekehrten Matrosen zugeschrieben hätte.

Und während die trunkenen Neuankömmlinge den Geräuschpegel potenzieren, alsbald in einen nicht mehr ganz trittsicheren Disco-Fox übergehen und die bereits ansässigen Gäste als „sooo tolerant“ preisen, schauen diese mit leidlich befestigten Nerven und stark in Anspruch genommener Wohlerzogenheit in ihr Getränk und warten auf Weihnachten.

Die Hoffnung war mal GrünIm nächsten Jahr ist Bundestagswahl zu der ich sowohl im Wahlkreis 182 – Frankfurt-West als GRÜNE Direktkandidatin und auch auf der Liste von Bündnis90/ DIE GRÜNEN antreten werde.

Um zu verstehen, woher GRÜNE Politik kommt, was sie in der Vergangenheit gekennzeichnet hat, lohnt es sich einen Blick zurück zu den Anfängen der GRÜNEN zu werfen um ableiten zu können, was sie in Zukunft leisten kann und muss.

Der Journalist und leitende Redakteur der Frankfurter Rundschau Claus-Jürgen Göpfert hat darüber ein Buch geschrieben, in dem er zusammen mit ZeitzeugInnen einen authentischen Rückblick wagt.

Im Rahmen seiner Buchvorstellung werde ich mit dem Autor und meiner GRÜNEN Kollegin Nina Eisenhardt unter der Moderation des Rundschau-Redakteurs Georg Leppert das Buch besprechen und darüber diskutieren, was zu tun ist, damit die Hoffnung GRÜN ist und bleibt.

am

24. November, 19:30 Uhr
im Odyssee Kult, Weberstraße 77 im Frankfurter Nordend
Eintritt frei


Bild: Westend-Verlag

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