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CSD 2017 LogoBild: CSD Frankfurt e.V.

Als Frankfurter Szene-Gängerin, LGBT*-Aktivistin und Vorstandsmitglied der AIDS-Hilfe Frankfurt ist die Anwesentheit und das Vertreten queerer Standpunkte auf dem Frankfurter Christopher-Street-Day sowieso auf die eine odere andere Weise Pflicht.
In diesem Jahr hat es sich nun zudem gefügt, dass ich Kandidatin der GRÜNEN für die diesjährige Bundestagswahl bin und mein Direktwahlkreis just auch die Innenstadt umfasst und damit auch den Veranstaltungort des CSD.
Wer also am kommenden Pride-Wochenende nicht nur wie üblich mit mir feiern möchte, sondern sich auch für meine Meinungen und Ziele im Bezug auf die Politik für LGBTIQ* interessiert und mit mir darüber diskutieren möchte, hat zu folgenden Zeiten und Orten die Gelegenheit dazu:

Freitag, 14. Juli

  • 18 bis 20 Uhr am Stand der AIDS-Hilfe Frankfurt e.V in der Großen Friedberger Straße
  • 20 bis 21 Uhr am Stand Bündis90/DIE GRÜNEN Frankfurt in der Großen Friedberger Straße

Samstag, 15. Juli

  • ab 15:55 Uhr beim Polit-Talk auf der Hauptbühne, Konstablerwache (16 Uhr kommunalpolitische Runde, 17 Uhr bundespolitische Runde)
  • 18 bis 21 Uhr am Stand Bündis90/DIE GRÜNEN Frankfurt in der Großen Friedberger Straße

Zwischen den ZeilenDass unsere heutige Welt aus den Fugen geraten sei, ist eine schnell daher gesagte Floskel, die sich aber in Anbetracht der Verwerfungen, denen sich die Menschheit in den zurückliegenden Jahrhunderten ihrer Geschichte gegenüber sah, objektiv beurteilt nicht zu halten ist.

Aber offenbar sind die Entwicklungen in der Welt nicht mehr so vorhersehbar wie in den vergangenen Jahrzehnten. So ist der Mann, den wir vor einem Jahr wegen seiner Wahlkampf-Possen und seiner eigenwilligen Haartracht nur müde belächelt haben heute Präsident des mächtigsten Landes der Erde, das er seit seinem Amtsantritt ohne erkennbare politische Leitlinien führt. Dabei hemmt diese Unberechenbarkeit nicht nur die Bemühungen der internationalen Partner um den Frieden in der Welt oder zumindest faire Wirtschaftsbeziehungen, sondern führt gelegentlich, wie etwa beim Schutz des Weltklimas, gleich zu einer Absage an die gemeinsam vereinbarten Vorsätze.

Die ganze Kolumne weiterlesen im GAB-Magazin

Bild: "G20_Protestwelle_Hamburg_02-07-17-15" von Jörn Neumann / Campact ist lizensiert unter CC BY-NC

G20 Protestwelle Hamburg 02 07 17 15

Die Prinzipien der internationalen Zusammenarbeit, die uns über Jahrzehnte Frieden und Stabilität gebracht haben, drohen zu scheitern. Die Werte, die Multilateralismus erst möglich gemacht haben, erodieren. Statt endlich engagiert voranzugehen bei der Klimakrise und vielen weiteren drängenden globalen Problemen, droht in Hamburg ein Showdown zwischen Protektionismus und Globalisierung, ein Schaulaufen von selbstverliebten Autokraten und nationalen Egoismen. Umso wichtiger, dass der Gastgeber Deutschland im Verbund mit seinen europäischen Partnern entschieden vorangeht. Die Welt wartet auf entschiedene Schritte zu mehr Klimaschutz. Hamburg darf nicht die Kulisse für eine weitere Show-Veranstaltung werden.

Bild: "Drones" von Ars Electronica/Gregor Hartl ist lizensiert unter CC BY-NC-ND. 2.0

DronesDas städtische IT-Netzwerk ist elementarer Bestandtteil der kritischen Infrastruktur der Stadt Frankfurt, da durch seinen Ausfall erhebliche Beeinträchtigungen des Gemeinwesens und Störungen der öffentlichen Sicherheit eintreten können. Die Luftansaugungen der städtischen Rechenzentren, die auf eine ununterbrochene Kühlung angewiesen sind, können durch den Einsatz von Drohnen auf unterschiedliche Weise funktionsunfähig gemacht und dadurch der Betrieb der Rechenzentren zum Erliegen gebracht werden.

Ich frage den Magistrat:

In welcher Weise sind die städtischen Rechenzentren vor einer Beeinträchtigung durch den Einsatz von Drohnen geschützt?

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