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Heute Abend habe ich es in die letzte Vorstellung von "Peer Gynt" im Schauspiel Frankfurt geschafft und sehe in den nächsten 4 1/2 Stunden!, wie er auf seiner Reise dem Trollkönig und seinem Hofstaat begegnet, als Sklavenhändler reich wird, sich in der afrikanischen Wüste als Prophet ausgibt und von den Insassen einer ägyptischen Irrenanstalt zum Kaiser ausgerufen wird.

Symbolbild von flickr Nutzer Marco Broscheit / Lizenz CC BY 2.0

Symbolbild von flickr Nutzer Marco Broscheit / Lizenz CC BY 2.0Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher, verehrte Kolleginnen und Kollegen!

Wie Herr Kliehm es schon ausgeführt hat, kostet die polizeiliche Ingewahrsamnahme, beispielsweise zur Ausnüchterung, nach der Gebührenordnung des Bundesinnenministeriums 74,15 Euro, wobei jede angefangene Viertelstunde mit 6,51 Euro berechnet wird. In etwa sind das die Beträge pro Zeiteinheit, die man zuvor aufwenden musste, um sich in diesen Zustand hineinzuversetzen, der eine polizeilich begleitete Ausnüchterung erst nötig macht.

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Der Name des einen lässt sich zumindest für die hiesigen Zungen gut aussprechen, der des anderen ist dagegen vergleichsweise sperrig. Beiden gemein ist – neben ihrer Homosexualität – die mutmaßlich vergebliche Anwartschaft auf einen politischen Spitzenposten ihres Landes.
Sowohl der deutsche Jens Spahn als auch der US-amerikanische Präsidentschaftskandidat Pete Buttigieg mussten sich dabei mit mal mehr, mal weniger subtilen homophoben Ressentiments herumschlagen.
Hierzulande sorgte sich die Boulevardpresse, ob denn Spahns christdemokratische Partei „modern genug für einen schwulen Kanzler“ sei. Auf der anderen Seite des Atlantiks fürchteten Kommentatoren derweil um die seelische Zerrüttung von Kindern und Jugendlichen durch einen Präsidenten Buttigieg, der gelegentlich mal seinen Ehemann küsst.

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Symbolbild von burst auf Pexels

Videoüberwachung Kamera Burst CC0 Pexels

Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin, verehrte Kolleginnen und Kollegen!

Die Gesamtzahl der Straftaten an der Kreuzung Allerheiligenstraße/Breite Gasse ist gleich geblieben. So steht es im Evaluationsbericht des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main. Sie ist gleich geblieben, obwohl dort seit dem Mai 2018 durch die Landespolizei eine temporäre Videoüberwachung eingerichtet und in Betrieb genommen wurde. Anders als für die Bildbeobachtungsanlage an der Konstablerwache, Hauptwache, am Hauptbahnhof und in der Taunusstraße ist für die Videoüberwachungsanlage im Allerheiligenviertel eine Evaluation der Wirksamkeit nach einem Jahr vorgesehen. Dieses Jahr ist längst herum und die Zahl der Straftaten und auch die kriminologische Bewertung des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main für das Allerheiligenviertel haben sich nach dem polizeilichen Bekunden kaum verändert.

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