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Frankfurter EngelAm Klaus-Mann-Platz, an der Kreuzung von Schäfergasse und Alte Gasse, in der Mitte des queeren subkulturellen Lebens in der Frankfurter Innenstadt steht der Frankfurter Engel, das Mahnmal der Homosexuellenverfolgung. Bei seiner Errichtung im Jahr 1994 war es das erste seiner Art in Deutschland. Im Jahr nach der Aufstellung des Engels wurde der neugestaltete Platz nach Klaus Mann, dem homosexuellen Schriftsteller und Sohn von Thomas Mann benannt.

Seit dieser Zeit bemühen sich die Mitglieder der Initiative Mahnmal Homosexuellenverfolgung ,die sich bereits seit 1990 für die Errichtung eines Gedenkortes eingesetzt hatte, zusammen mit Anwohner*innen und Unterstützer*innen um diesen Ort.  
Wie viele schön gestaltete, öffentliche Plätze der Stadt wird auch der am Frankfurter Engel immer mehr genutzt, besonders in den Sommermonaten, wenn die Menschen draußen zusammen sitzen möchten. Schon lange treffen sich am Klaus-Mann-Platz nicht mehr nur von Lesben und Schwulen.

[...] Und dann bittet die Pfarrerin der Sankt Paulsgemeinde Andrea Braunberger-Myers zum Gebet und alle neigen die Häupter. Der Herr Emmerling von der SPD und der Herr zu Löwenstein von der CDU. Die Frau Purkhardt von den Grünen und der Herr von Wangenheim von der FPD. Und Braunberger-Myers betet für „mehr bezahlbaren Wohnraum, angemessene Bildung, Sicherheit auf den Straßen“. Und über die Themenauswahl gibt es keine Diskussion. Zumindest nicht in der Kirche.
(aus Frankfurter Rundschau, Freitag den 15.04.2016)

 

FeierabendWenn das Tagwerk getan ist, ist Feierabend. Und dann geht es in unserer Freizeitgesellschaft erst richtig los. Nicht selten bis zum Exzess. Ob Ausgleichssport, Hobbykochen, Erwachsenenbildung oder der berüchtigte Umtrunk im Bekanntenkreis: Jessica Purkhardt spannt in ihrem Solo-Programm den Bogen der Freizeitgestaltung der Vollständigkeit halber gleich vom Anbeginn der Zeit über andere Kulturen und Sprachen bis in unsere Gegenwart. Dabei präsentiert sie skurile Gegenentwürfe zum abendlichen Pilates-Kurs und zeichnet ein humorvolles Bild davon, was Mensch und Tier so tun, wenn es gerade nichts zu tun gibt.

kommende Aufführungen

Sonntag 10. Juli 2016 18:00 Uhr

Karten gibt es hier

Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration

Wiesbaden. „Ich freue mich, dass wir die Lebenslage und Lebenserfahrungen von Trans* Personen und Menschen, die aus dem binären Geschlechtermodell herausfallen (Queers) durch das Forschungsvorhaben näher beleuchten und fördern können“, erklärte der Bevollmächtigte für Integration und Antidiskriminierung, Staatssekretär Jo Dreiseitel, anlässlich der Gewährung der Fördermittel in Höhe von 20.000 Euro aus dem Landesaktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt. Der Verein „broken rainbow e.V.“ aus Frankfurt erhält die Mittel für ein Forschungsvorhaben zur Lebenssituation der Trans* und Queers in Hessen. Broken Rainbow e.V. befasst sich seit nunmehr 14 Jahren mit den Themen Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen wegen der sexuellen Orientierung bzw. der Geschlechtsidentität und ist mit dem vorhandenen fachlichen Know-How ein verlässlicher Partner.

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