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Wir haben wieder Nachwuchs! Heute Morgen bin ich beim Empfang im Römer zum Dienstantritt von fast 170 neuen Frankfurter Polizeibeamt*innen.

jessica purkhardt illu

Kann man etwas reparieren, das gar nicht kaputt ist? Das Mofa meiner Jugend würde sagen: nein.
Es lief wie eine Nähmaschine, fuhr aber zu meinem damaligen Bedauern auch nur unwesentlich schneller. Deshalb fummelte ich so lange daran herum, bis es noch langsamer fuhr, dann nicht mehr ansprang und schlussendlich doch kaputt war.

Das war mir eine Lehre, die ich seitdem auf viele andere Alltagsbereiche anwende. Entsprechend habe ich nie verstanden, weshalb Menschen, die nicht krank sind, behandelt werden müssen und die Solidargemeinschaft der Krankenkassen auch noch dafür aufkommt.

In diesem Jahr ist es 25 Jahre her, dass in Deutschland der Paragraf 175 des Strafgesetzbuches abgeschafft wurde. Schon vier Jahre zuvor hatte die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten gestrichen.
Trotzdem war es hierzulande weitere 29 Jahre lang erlaubt, gesunde aber gleichgeschlechtlich begehrende Menschen mit sogenannten Konversionstherapien in die Hetero- oder Asexualität pressen zu wollen. 

Es ist höchste Zeit, dass jetzt ernsthaft ein Verbot dieser Quälerei angestrebt wird, in einem Land, in dem die Sicherheitsbestimmungen ansonsten gerne mal in die Bevormundung hineinreichen.
Warum das so lange gedauert hat? Nach meiner Diagnose waren früher wohl bei einigen Verantwortlichen entweder der Vergaser verstopft oder die Kolbenringe verschlissen.

[...] "Unterstützung erhält die Frankfurter Polizei dagegen von Grünen und CDU. „Gewalt sieht immer hässlich aus. Auch wenn sie als letztes Mittel zur Durchsetzung der nötigen polizeilichen Maßnahmen angewendet werden muss, machen uns Bilder davon ebenso betroffen, wie wenn sie von alkoholisierten und enthemmten Schlägern auf Zeil und Konstablerwache ausgeht,“ sagte die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Römer, Jessica Purkhardt, zu den Videoausschnitten. Es sei gut, dass die Polizei sofort nach Bekanntwerden der Aufnahmen in den sozialen Medien eine gründliche Prüfung der Verhältnismäßigkeit des Einsatzes angekündigt habe. „Transparenz und die öffentliche Auseinandersetzung darüber sind notwendig, um das Vertrauen in den Rechtsstaat und die Arbeit der Polizei zu erhalten“, so Purkhardt. Gerade in den Innenstadtrevieren sehen sich die Beamtinnen und Beamten vermehrt Beleidigungen und Angriffen gegenüber. Die Bereiche um Konstablerwache und Hauptwache seien den Behörden seit langem als Kriminalitätsschwerpunkte bekannt. Besonders in den Nächten am Wochenende komme es dort regelmäßig zu Gewalt und Übergriffen. Purkhardt fordert daher möglichst zeitnah zusätzliches Personal, „um bei gewalttätigen Konflikten früher und souveräner mit ausreichender Personalstärke zu intervenieren, als es auf den bruchstückhaften Videoausschnitten vom Samstagmorgen auf der Zeil zu sehen ist.“" [...]

Der ganze Artikel im Journal Frankfurt vom 31. Juli 2018

Foto: Björn Bernd

"Zur Einstimmung auf die Filme begrüßten Markus Pritzlaff vom GAB Magazin und Joachim Letschert vom CSD-Verein die Gäste; zur anschließenden Talkrunde mit Joachim Letschert, Andreas aus der Radio Sub-Redaktion Bäppi La Belle und Jessica Purkhardt gesellte sich spontan ein Gast aus dem Publikum"

Der ganze Artikel im GAB-Magazin vom 23. Juli 2019

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