Presse-Clipping FNP: "Kampf um Überwachung in Frankfurt"

[...] Die Grünen können sich offenbar nicht zu einem dritten Kamerastandort durchringen: Die sicherheitspolitische Sprecherin, Jessica Purkhardt, betont, dass im Koalitionsvertrag nur zwei neue Standorte festgelegt seien. Derzeit tendiere die Fraktion dazu, die zwei Orte zu befürworten, die die Polizei priorisiere. Wenn die Hauptwache aus Sicht der Polizei wichtiger sei als das Allerheiligenviertel, dann müsse der letztgenannte Standort eben entfallen, sagt sie. Purkhardt begründet die Kameraskepsis der Grünen damit, dass Videoüberwachung immer ein Eingriff in Persönlichkeitsrechte sei. [...]

(Der ganze Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 3. August 2017)

Frankfurt hat genug!

Frankfurt hat genugWährend ein Land nach dem anderen – wie zuletzt Großbritannien – den Ausstieg aus dem fossilen Verbrennungsmotor einleitet, ignoriert die Große Koalition die Debatte um die Zukunft der abgasfreien Mobilität. Den Abgasskandal versucht sie seit zwei Jahren auszusitzen. Die Bundesregierung setzt mit ihrer Politik des Wegschauens und der Kungelei die Zukunft des Automobilstandorts Deutschlands fahrlässig aufs Spiel.
Um wieder Vertrauen herzustellen, sind die Hersteller aufgefordert, ein nachprüfbares Angebot auf den Tisch zu legen. Es muss schnell und wirksam für saubere Luft sorgen und auch die Gerichte überzeugen. Die Gesundheit der Menschen und der Schutz der Verbraucher*innen müssen oberste Priorität haben.

Ein Software-Update wird nicht reichen um den schmutzigen Diesel sauber genug für unsere Innenstädte zu machen. Und auch nicht sauber genug um Fahrverbote zu verhindern. Der Dieselgipfel ist deshalb eine Enttäuschung für alle, egal ob sie für die Dieseltechnologie noch eine Zukunft sehen oder nicht.

Für eine menschenrechtsbasierte Politik

1. JA ZUM FLÜCHTLINGSSCHUTZ

Die Bundesregierung muss das Menschenrecht Asyl zu suchen achten und garantieren.

Sehr viele Menschen müssen derzeit vor Krieg, politischer Vertreibung und Gewalt fliehen, immer öfter auch vor Umweltzerstörung und den Folgen der Klimakrise. Die allermeisten fliehen in Regionen nahe ihrer Heimat, fast zwei Drittel innerhalb der Grenzen des eigenen Heimatlandes, viele nun auch nach Europa.

Flüchtlinge brauchen Schutz. Wir bekennen uns zum Grundrecht auf Asyl und zu einer Flüchtlingspolitik, die auf den Menschenrechten gründet. Eine grüne Integrationspolitik schafft Rechte und Chancen in der Gesellschaft. Für uns gilt: Jeder Einzelfall zählt. Der einzelne Mensch ist und bleibt für uns das Maß aller Dinge (zum Weiterlesen: Antrag Integration ist gelebte Demokratie http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/076/1807651.pdf).

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Meet Jessica @ IG Metall Sommerfest

Bild: "IG Metall Demo 05" von Daniele Civello ist lizensiert unter CC BY-NC 2.0

IG Metall Demo 05

Wer's noch nicht weiß: Ich bin Direktkandidatin zur Wahl des Deutschen Bundestages. Weil die Zeit des Wahlkampfs in die Sommermonate fällt, fällt sie auch in die Zeit der Sommerfeste.
Eines davon, das der IG Metall Frankfurt, findet am 29. August ab 17 Uhr im Hof des Frankfurter Gewerkschaftshauses (Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77) statt.
Um 17:45 Uhr beginnt dann eine einstündige Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl, an der ich als Kandidatin von Bündnis90/DIE GRÜNEN teilnehmen werde.
Thematisch soll die Diskussionsrunde um die Positionen der Parteien zur Arbeitszeitinitiative der IG Metall gehen und um die solidarische Sozialpolitik, insbesondere bezugnehmend auf die Sicherung einer Rente, die zum Leben reicht. Darüber hinaus möchte die Gewerkschaft wissen, wie ich und meine Partei uns die künftige Regulierung des Arbeitsmarktes vorstellen.

Da habe ich auf jeden Fall Ideen dazu und entsprechend was zu erzählen. Um so mehr, weil ich gefühlt bis neulich noch IG Bau-Mitglied war.

Meet Jessica @ Queerer Stadtspaziergang

Die Fraktion der GRÜNEN im Frankfurter Römer lädt zu einem queeren Stadtspaziergang durch Frankfurt mit dem Historiker, Stadtführer und AIDS-Hilfe-Vorstand Christian Setzepfandt ein. Als Mitglied dieser Fraktion nehme ich selbstverständlich auch daran teil. Und als Bundestags-Direktkandidatin für den Wahlkreis, in dem der Spaziergang stattfindet, natürlich erst recht.
Wer also den Ausflug nutzen möchte um mit mir und meinen Fraktionskolleg*innen über LGBT-Themen aber auch alles andere ins Gespräch zu kommen, kann diese Gelegenheit gerne nutzen. Wer nicht mit uns reden möchte, ist aber auch herzlich eingeladen.

Die Tour findet am Samstag, 5. August 2017, um 15 Uhr statt.
Treffpunkt ist der am Frankfurter Engel am Klaus-Mann-Platz .

Dauer: ca. 2 Stunden

An über zehn 10 Stationen gibt  unterhaltsame Einblicke in die queere Geschichte Frankfurts.
Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos.

Was in schwülen New Yorker Nächten so alles passieren kann - Meine August-Kolumne im GAB-Magazin

jessica purkhardt illu„Ich hab‘ noch keinen einzigen Traum wahr werden sehen auf der Christopher Street“, lässt Roland Emmerich einen Protagonisten in seinem „Stonewall“-Epos von 2015 sagen, damit das Publikum mit dem Kenntnisstand der Nachgeborenen wissend in sich hinein schmunzeln kann.

Denn wenige Tage darauf findet in der Chronologie des Films in einer schwülen New Yorker Nacht des ausgehenden Juni des Jahres 1969 mit dem Aufstand vor dem Stonewall Inn in eben jener Straße das Ereignis statt, das zum Ausgangspunkt einer weltweiten Emanzipationsbewegung von Lesben, Schwulen, Transgendern und Queers wurde.

Seitdem erinnern wir uns mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten in den Sommermonaten daran, entweder in Anspielung auf den Geburtsort der Bewegung als „Christopher-Street-Day“ oder auf den damals auf immer mehr Lippen laut gewordenen Schlachtruf „Gay Pride“ und erneuern alljährlich unsere Forderungen nach Akzeptanz und Gleichstellung und dem Ende von Diskriminierung und Ausgrenzung.

Wissenswert ist dabei, dass heute wie damals die Diskussionen um den richtigen Weg zur Erreichung dieser Ziele geführt werden.

Man werde als Homosexueller am ehesten akzeptiert, wenn man Anzug und Krawatte trage, meinten die, die ihre Rechte politisch und juristisch erstreiten wollten. Doch waren es erst die unangepassten Queers, die den Stein wirklich ins Rollen brachten.

Damals wie heute liegt die Wahrheit vermutlich irgendwo dazwischen. Wo genau verhandeln wir jeden Sommer wieder neu.

Die ganze Kolumne weiterlesen im GAB-Magazin

Presse-Clipping FNP: "Diese 21 Kandidaten kämpfen um zwei Direktmandate"

[...] Zwischen diesen Bewerbern können sich die Wähler entscheiden: Wahlkreis 182: Matthias Zimmer (CDU), Oliver Strank (SPD), Jessica Purkhardt (Grüne), Achim Kessler (Linke), Horst Reschke (AfD), Nicola Beer (FDP), Pawel Borodan (Piraten), Michael Weingärtner (Freie Wähler), Nico Wehnemann (Die Partei), Corinna Koske-Jones (MLDP), Marianne Arens (SGP).[...]

(Der ganze Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 19. Juli 2017)

Land Hessen unterstützt LSBT*-Geflüchtete

Das Land Hessen fördert im Jahr 2017 mit zusätzlichen 100.000 Euro die Beratungsarbeit für Geflüchtete mit HIV und Geflüchtete aus dem LSBT*IQ-Spektrum. Hierzu erklärte Staatssekretär Jo Dreiseitel: „Menschen, die zu uns geflohen sind und in Hessen eine neue Heimat finden, möchten wir zeigen, dass sie hier akzeptiert sind – auch dann, wenn sie schwul, lesbisch, bisexuell oder trans* sind. Geflüchtete aus diesem Spektrum haben einen erhöhten Unterstützungs- und Schutzbedarf weil sie aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer geschlechtlichen Identität schwerwiegende Ausgrenzungs- und Diskriminierungserfahrungen in ihren Heimatländern gemacht haben.“ Die Unterstützung von geflüchteten LSBT*IQ, sowie die Sensibilisierung und Qualifizierung der Hilfestrukturen stellen eine der Maßnahmen im Rahmen des kürzlich vorgestellten Hessischen Aktionsplanes für Akzeptanz und Vielfalt dar, der am 29. Mai diesen Jahres vom Kabinett beschlossen worden ist.

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Presse-Clipping FR: "Ehe für alle ist nur der Anfang"

"Deshalb, so die Frankfurter Stadtverordnete und Bundestagskandidatin Jessica Purkhardt (Grüne), müsse der Nationale Aktionsplan zur Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und darauf bezogene Intoleranz um das Thema Homo- und Transphobie erweitert werden."

(Der ganze Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 16. Juli 2017)

CSD Frankfurt: GRÜNE demonstrieren für Akzeptanz und Vielfalt und feiern die Öffnung der Ehe für Alle

Bild: "rainbow flag, scott richard" von torbakhopper ist lizensiert unter CC BY-ND 2.0Bild: "rainbow flag, scott richard" von torbakhopper ist lizensiert unter CC BY-ND 2.0

Anlässlich des Christopher Street Days von 14. bis 16. Juli erklären die Frankfurter GRÜNEN und die GRÜNEN im Römer:

Am kommenden Wochenende findet in Frankfurt unter dem Motto „Lieber bunte Vielfalt als braune Einfalt“ zum 25. Mal der Christopher Street Day (CSD) statt.

„Mit seinem bunten Demonstrationszug durch die Frankfurter Innenstadt und dem großen Communityfest auf der Konstablerwache ist der CSD Ausdruck des Selbstbewusstseins von Lesben, Schwulen, Bi- und Intersexuellen und Transgendern. Der CSD setzt ein deutliches Zeichen gegen Ausgrenzung, Homosexuellen- und Transfeindlichkeit. Wir Frankfurter GRÜNE werden auch dieses Jahr wieder dabei sein. Wir stellen uns gegen jegliche Art von Diskriminierung und treten entschieden für echte Akzeptanz aller sexuellen Orientierungen und Identitäten ein“, so Beatrix Baumann und Bastian Bergerhoff, Vorstandssprecher der Frankfurter GRÜNEN.

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