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SprachgewaltAlljährlich veranstaltet die AIDS-Hilfe Frankfurt die deutschlandweit größte Veranstaltung zum Welt-AIDS-Tag. Diese  findet in der Frankfurter Paulskirche statt. Zum ersten Mal geschieht dies in Kooperation mit der AIDS-Hilfe Hessen.

Hierbei wird das AIDS-Geschehen in einem weiteren gesellschaftspolitischen Kontext diskutiert. In diesem Jahr widmet sich die Veranstaltung dem Thema „SprachGewalt“. Dabei wird der verbale Umgang innerhalb, außerhalb und mit der LGBTIQ*-Community sowie selbstredend mit HIV und AIDS Lebenden beleuchtet.

Die Begrüßung übernimmt Vorstandmitglied Christian Setzepfandt, durch das Programm führt Jascha Habeck.
Nach einem Grußwort von Oberbürgermeister Peter Feldmann und Gesundheitsdezernent Stefan Majer hält Florian Beger von der AIDS-Hilfe Hessen einen Vortrag zum Thema.

Hauptredner wird Volker Beck sein, der sich seit über 30 Jahre aktiv in der Politik für Rechte und Gleichstellung der LGBTIQ*-Gemeinschaft eingesetzt und dieses Jahr die „Ehe für alle“ noch vor seinem Ausscheiden aus dem Deutschen Bundestag mit auf den Weg gebracht hat.

Zwischen den ZeilenKein Grund zu erschrecken, aber das Jahresende steht nun mal wieder vor der Tür.
Wir sind also an einem Punkt im Jahresreigen angekommen, an dem es traditionell nur zwei Perspektiven gibt: Rückblick oder Ausblick.
Nur der grundsolide Kaufmannsstand betreibt in dieser Zeit das, womit sich idealerweise unsere ganze Gesellschaft wenigstens einmal jährlich befassen sollte: Bestandsaufnahme.

Stattdessen werden uns vor der Silvesternacht noch mindestens zwei Wochen lang lieblos und billig produzierte „Große Jahresrückblicke“ aus der Konserve um die Ohren gehauen. Abwechselnde „Das war schlimm“- und „Das war schön“-Momente durchmischt mit YouTube-Videos von tollpatschigen Entenküken und vorlauten Katzen.

Umgekehrt ist vielen Redaktionen wohl aber auch die Lust auf satirische Jahresausblicke vergangen, in denen sie in der Vergangenheit spaßeshalber prophezeiten, ein egomaner Lügenmilliardär könnte US-Präsident werden und danach den wirren nordkoreanischen Diktator zum Atom-Duell herauszufordern.
Denn jeweils ein dreiviertel Jahr später waren beide undenkbaren Vorhersagen zur absurden Gegenwart geworden.

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"[...] Nicht immer verschwinden Transmenschen aber bewusst in der Versenkung. „Ich habe immer angenommen, die Leute würden es eigentlich merken. Aber in dem Moment, wo man als Frau gelesen wird, spielt das Trans-Sein gar keine Rolle mehr“, sagt Jessica Purkhardt, die für die Frankfurter Grünen in der Stadtverordnetenversammlung sitzt. [...]"

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Hethitische Küste

Gestern noch am Ostseestrand und nach nur einem Wimpernschlag Zwischenstopp in Frankfurt jetzt in der Südtürkei, um auch hier mal nach dem/n Rechten zu sehen.
Kleinasien ist allerdings eine seit 10.000 Jahren mit Menschheitshistorie vollgeknallte Weltgegend, vor deren Eindruck eine verkannte Vor- und Frühgeschichtlerin wie ich sich immer erst einmal verliert.
Eine gutmütig-warme Brise vom Mittelmeer hat aber noch immer alle hethitischen Tagträume weggeweht.

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