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jessica purkhardt illuProfilbilder weiblicher Pornostars, benannt mit Allerweltsnamen, die zusammenhanglos Inhalte teilen oder kommentieren. So kommen Social-Bots daher. Programme, die in den sozialen Medien echte Menschen simulieren und mit unterschiedlichen Absichten Meinungen beeinflussen sollen. Von den meisten echten Nutzern sind sie deshalb nur durch die Pornostar-Profilbilder zu unterscheiden.

Manche sind jedoch so gut gestaltet, dass sie fast zu schön sind um wahr zu sein.

So gelang es mir neulich nur unter Aufbietung meiner gesamten Willenskraft, die Freundschaftsanfrage eines amerikanischen Kinderarztes mit den Gesichtszügen des jungen George Clooney abzulehnen, der seiner Profilbeschreibung nach bereits in Skandinavien gearbeitet hatte, sich gebildet und weltgewandt präsentierte und auf einem Foto mit afrikanischen Waisenkindern tanzte.

In der Rückschau war das vielleicht ein Fehler, denn in der derzeitigen Ermangelung eines echten Kinderarztes mit der Erscheinung einer Espresso-Werbeikone, wäre dieser automatisierte Facebook-Account immerhin schon mal der Spatz in der Hand.

Möglicherweise hätten wir uns sehr gut verstanden und tiefgründigere Chats geführt als mit manchen meiner menschlichen Dialogpartner. Vielleicht war sogar genau das mit der Phrase gemeint, die während des Bundestagswahlkampfes von vielen Laternen prangte: „Digitalisierung als Chance nutzen.“

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Zum Ausgang der Bundestagswahlen in Frankfurt erklären die Frankfurter GRÜNEN:

„Wir hatten für Frankfurt zwei Wahlziele: Wir wollten dritte Kraft bleiben und ein Ergebnis zwischen 15 und 18 Prozent erreichen. Mit 14,6 % der Zweitstimmen sind die GRÜNEN in Frankfurt hinter der CDU und der SPD (26,4 % bzw. 20,1 %) als dritte Kraft ins Ziel gekommen. Dieses wichtige Wahlziel haben wir erreicht, darüber freuen wir uns sehr. Im Vergleich zur Bundestagswahl 2013 haben die GRÜNEN 0,2 % zugelegt – in absoluten Zahlen konnten wir 45.824 Bürgerinnen und Bürger für GRÜNE Politik begeistern, das waren über 4.000 Stimmen mehr als 2013. Auch das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung. Mit dem Ergebnis haben wir unseren Zielkorridor dennoch knapp verfehlt. Wir hätten uns natürlich noch mehr gefreut, wenn wir auch das zweite Ziel erreicht hätten. Wir werden also weiter daran arbeiten – auch unabhängig von Wahlen – die Frankfurterinnen und Frankfurter von GRÜNER Politik zu überzeugen“, so Beatrix Baumann und Bastian Bergerhoff, Vorstandssprecher*innen der Frankfurter GRÜNEN.

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