Applaus für Frankfurter Clubs „Das Bett“ und „Zoom“

Das Bett by Ralf DombrowskiDie GRÜNEN im Römer freuen sich für die beiden Frankfurter Clubs „Das Bett“ und „Zoom“ über die Auszeichnungen mit dem Bundesmusikpreis APPLAUS 2015, mit dem herausragende Livemusikprogramme unabhängiger Spielstätten gewürdigt werden.

„Frankfurt hat eine jahrzehntelange Tradition der Clubkultur. Dass unsere Frankfurter Clubs mit ihrer vielfältigen und attraktiven Programmgestaltung nach wie vor bundesweit Bedeutung erreichen und in diesem Jahr gleich zwei Frankfurter Musik-Locations mit dem renommierten Preis ausgezeichnet werden, freut uns ganz besonders“, erklärt dazu Jessica Purkhardt, Kulturpolitikerin der GRÜNEN im Römer.

Vor dem Hintergrund sich verändernder Freizeitgestaltung und dem Wandel in der Clublandschaft seien die Auszeichnungen für die beiden Clubs im Gallus und der Innenstadt ein weiterer Nachweis für die Zukunftsfähigkeit der Frankfurter Musikclubs.

„Die Frankfurter Musikclubs sind ein nicht zu unterschätzender Baustein der kulturellen Vielfalt in unserer Stadt. Dabei ist es toll zu sehen, wie kreativ die Frankfurter Spielstätten bei der Programmplanung vorgehen und dabei auch ungewöhnliche Musik-Acts in ihr Angebot aufnehmen“, so Purkhardt abschließend.

Bildnachweis: Ralf Dombrowski

Verleihung der Goetheplakette an den DJ Sven Väth

Sven Väth Awakenings Amsterdam 29-04-2000Gerade bin ich im Limpurgsaal im Frankfurter Römer, wo wir heute einem der besten deutschen und vielfach ausgezeichneten DJ und Musiker Sven Väth die Goetheplakette verleihen.

Die Goetheplakette wird von der Stadt Frankfurt an „Dichter, Schriftsteller, Künstler und Wissenschaftler und andere Persönlichkeiten des kulturellen Lebens verliehen, die durch ihr schöpferisches Wirken einer dem Andenken Goethes gewidmeten Ehrung würdig sind.“ (vgl. Stadt Frankfurt).

Empfang für die hessischen LSBT-Gruppen im Landtag

LGBT-Sommerempfang 2015 - 1 Auch in diesem Jahr hat die Vizepräsidentin des hessischen Landtags wieder Hammann wieder zum traditionellen Sommerempfang für die LSBTTIO-Gruppen aus Hessen eingeladen.
In diesem Jahr bin ich zum vierten Mal eingeladen gewesen und es ist jedes Jahr wieder schön, die anderen engagierten Aktivist*innen zu treffen. Die meisten von uns sind ja in mehreren Gruppen engagiert, weswegen es immer interessant ist, am Namensschild abzulesen, in welcher Funktion die/der Gespärchspartner*in gerade da ist.

Wie in jedem Jahr findet der hessische Empfang für die Regenbogencommunity im Musiksaal des hessischen Landtags statt. Die Landesarbeitsgemeinschaft queerGrün, der ich angehöre und für die ich am Empfang teilgenommen habe war zahlreich -um nicht zu sagen komplett- angetreten. Dieses Mal war dann auch die Klimaanlage in Funktion, denn ich erinnere mich, dass sie es bei meinem letzten Besuch nicht gewesen war und uns allen furchtbar heiß war.
Das ist offenbar aber keine rein hessisches Problem:
Anfang Mai war ich bereits in Berlin auf dem Regenbogen-Empfang der GRÜNEN Bundestagsfraktion in den Bundestag eingeladen. Damals hatte man nicht mit so vielen Teilnehmer*innen am Empfang gerechnet, so dass es im Indoor-Amphitheater im Bundestagsgebäude recht bald brütend heiß geworden war.

CSD: Der Countdown läuft – aber die Uhr wird nicht zurück gedreht!

Vom 17. Juli bis zum 19. Juli findet rund um die Konstablerwache der jährliche Frankfurter Christopher-Street-Day (CSD) statt. Das diesjährige Motto lautet „Besorgte Homos“ und nimmt damit Bezug auf die von Baden-Württemberg ausgehende Bewegung von Rechtspopulisten und religiösen Fundamentalisten, die sich unter dem verharmlosenden Namen „Besorgte Eltern“ zusammen getan haben.

Wer will die Uhr zurück drehen?

Wer will die Uhr zurück drehen?Nachdem diese Bewegung  in den vergangenen beiden Jahren den baden-württembergischen Ansatz zur Aufnahme von sexueller Orientierung und Identität als Querschnittsthema in den Bildungsplan des Bundeslandes bewusst falsch interpretiert und mit populistischen Parolen von „ideologischer Umerziehung“ und „Frühsexualisierung“ gezielt Unwahrheiten verbreitet und Ängste geschürt hat, heben diese Gruppen nun dazu an, Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern ihre über Jahrzehnte erstrittenen Rechte abzusprechen, Hetze gegen Minderheiten wieder gesellschaftsfähig zu machen und so die Uhr zurück zu drehen vor die Zeit der LGBT-Emanzipation.

Vastaanottaminen Line.Cool

Sauli Niinstö RedeEs ist 66. Buchmesse in Frankfurt und der diesjährige Ehrengast ist Finnland. Cool.
Aus diesem Anlass besucht auch der finnische Staatspräsident Sauli Niinistö mit Gemahlin Jenni Haukio die Buchmesse und Frankfurt. Und wie üblich tragen sich StaatspräsidentInnen natürlich in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt ein, wozu ich heute eingeladen war.
Selbstverständlich war der frisch gesaugte Rote Teppich bis auf den Römerberg hinaus ausgerollt und hat die finnische Delgation mit dem Präsidenten an ihrer Spitze bis vor die Türen des Kaisersaales geführt, wo die einheimischen Honoratioren schon protokollarisch in der Receiving Line (finn. Vastaanottaminen Line) aufgereiht zum Shake Hands bereit standen. Dabei schiebt sich die eine Delegation in Reihe an der anderen Delegationsreihe vorbei, so dass am Ende alle allen vorgestellt wurden und sich die Hand geschüttelt haben. Um hier jemanden auszulassen, muss man schon buchstäblich aus der Reihe tanzen.