USA: Transsexuelles Kind darf in Schule

Ein transsexuelles Kind aus Florida, das ein genetischer Junge ist, darf nach Informationen des Miami Herald in ab diesem Herbst als Mädchen in die Schule gehen.

Sie ist das jüngste transsexuelle Kind, dass in Florida in die Schule geht. Der US-Bundestaat leistet wurde in der vergangenen Zeit häufig für den vorbildlichen Umgang mit transsexuellen Schülern gelobt.

Das Kind wurde zwei Jahre lange untersucht und abschließend wurde diagnostiziert, dass es sich nicht nur um eine Phase handele.

Seine Eltern berichteten, dass ihre Tochter häufig geäußert habe, dass sie es hasse einen Penis zu haben und ihn häufig zwischen ihren Beinen verstecke.

Die Broward County Schule erklärte sich jetzt bereit das Kind als Mädchen zur Schule gehen zu lassen. Die Schülerin weise zwar Jungenkleidung zurück, werde sich aber geschlechtsneutral kleiden und einen geschlechtsneutralen namen benutzen.

"Die Schulverwaltung haben sich bereit erklärt mit der Familie und Fachmedzinern zusammenzuarbeiten um für das Kind eine angemessene Lernumgebung zu schaffen," sagte Karen Doering, die Anwältin der Familie.

Nach Gesprächen mit einem Kinderendokrinologen und der Schulverwaltung haben die Eltern, entschieden, dass es für ihr Kind das beste sei als Mädchen zu leben.

Spielverbot für transsexuelle Golferin

Mianne Bagger ist eine begeisterte Golferin mit einem Handicap, das so manche Kollegin vor Neid erblassen lässt. Die in Dänemark geborene Australierin hat sich bereits bei den Australian Women's Open im März gut geschlagen. Doch bei der europäischen Tour darf sie nicht mitspielen. Grund: Sie ist transsexuell.

Eine Frau muss bei der Europatour als Frau geboren sein, das sagen die Regeln. Mianne Bagger schrieb nun einen Brief an den Chef der European Tour, Ian Randall: "Mir wurde angedeutet, dass die Tour überlegt, ihre Regeln zu ändern, sobald das Internationale Olympische Komitee seine Handhabung festlegt." Denn das IOC hatte schon im März gehandelt: Die Organisation verabschiedete eine Richtlinie, die es transsexuellen Sportlern ermöglicht, an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Teilnehmen können demnach nur Personen, deren Geschlechtsumwandlung offiziell anerkannt wurde und die mindestens zwei Jahre lang nach der Operation Hormone erhalten haben. Das trifft auf Mianne Bagger zu. "Ich habe lange darauf gewartet, von Ihnen zu hören", so die 37-Jährige in ihrem Brief, "aber es scheint sich nichts zu tun, solange man keinen Druck macht."

Einige Mitspielerinnen waren besorgt, dass eine Transsexuelle Vorteile im Turnier haben würde. "Das ist Quatsch", meint Bagger. "Ich habe weniger Testosteron im Blut als 'normale Frauen'". Außerdem sei es "geradezu lächerlich" anzunehmen, ein Mann würde sich einer Geschlechtsumwandlung unterziehen, um an den vermeintlich leichteren Frauenturnieren teilnehmen zu können.

Baggers Geschlecht ist in ihrer Geburtsurkunde und in ihrem Reisepass als "weiblich" angegeben. Sie fühlt sich nun dafür bestraft, dass sie ehrlich gewesen ist und ihre Transsexualität bei der Anmeldung angegeben hat. "Es gibt viele Frauen, die ihr Geschlecht geändert haben und niemandem davon erzählen", sagt sie. Im Golfsport gibt es keine Tests, ob das biologische Geschlecht richtig angegeben wurde.

Evert van Woundenberg Hamstra, Organisator der Dutch Open, empfiehlt der Sportlerin weiterzukämpfen: "Natürlich könnte sie bei unserem Turnier mitspielen, wenn der Dachverband es erlauben würde und ihr Können internationalen Standards entspricht. Wenn die Regeln nicht geändert werden, empfehle ich ihr zu klagen."

USA: Polizist für Vergewaltigung von Transsexueller verurteilt

Ein Polizeibeamter der US-Stadt San Antonio wurde kürzlich für die Mißhandlung und Vergewaltigung einer Transsexuellen während einer Verkehrskontrolle verurteilt. Die Jury befand Officer Dean Gutierrez der schweren sexuellen Misshandlung von Gabriel Bernal. Die Urteilsverkündung ist für den 1. Dezember angesetzt.

Das Gesetz sieht für den Tatbestand bis zu lebenslängliche Haft und Geldstrafen bis zu 250.000 Dollar vor, wie das US-Justizministerium bekannt gab.
Obwohl die Namen von Opfern sexueller Übergriffe im Allgemeinen diskret behandelt werden, stimmte Bernal einer Veröffentlichung ihres Namens zu. Das Opfer nennt sich selber Starlight und möchte als Frau angesprochen werden, berichtet die San Antonio Express-News.
Während der Verhandlung legte die Staatsanwaltschaft DNA-Befunde und die Aussage der 23-jährigen Transsexuellen vor. Die Anklage beschuldigt den Beamten, Bernal am 10. Juni 2005 angehalten und ihr befohlen zu haben in sein Auto zu steigen. Daraufhin sei er mit ihr an einen abgelegenen Ort gefahren wo der Übergriff stattfand.
Die Verteidigung behauptete dagegen, die Transfrau habe dem Oralverkehr zugestimmt und sage bewusst die Unwahrheit um in einer späteren Zivilklage Schmerzensgeld zugesprochen zu bekommen. Die Anklage widerlegte diese Argumentation allerdings und gab bekannt, dass eine solche Klage nicht eingereicht worden sei.
"Die eigene staatliche Autorität zu benutzen um eine andere Person zu Misshandeln, wie es der Angeklagte in diesem Fall getan hat, ist abstoßend und verabscheungswürdig,” gab Staatsanwalt Wan J. Kim in einem schriftlichen Statement bekannt. Der 46 Jahre alte Angeklagte, der seit 16 Jahren im Polizeidienst ist wurde auf unbestimmte Zeit vom Dienst suspendiert und nach dem Schuldspruch in Gewahrsam genommen.

Hawaiianerin setzt Meilenstein in TS-Geschichtsschreibung

Der Bildungsausschuss des US-Inselstaates Hawaii ist um eine Transsexuelle reicher. Kim Coco Iwamoto, besetzt seit Neustem einen der 14 Sitze des Ausschusses.
Sie betonte, sie habe nicht mit ihrem besonderen Status vor der Wahl geworben, habe sich aber für die Rechte jugendlicher Transgender in den 285 öffentlichen Schulen des Staates stark gemacht.
Die 38-jährige Anwältin dürfte mit dem Aufstieg in dieses Amt die höchstrangige Transsexuelle in den Vereinigten Staaten sein, vermutet Denis Dison, der Sprecher des Victory Fund, einer Washingtoner Organisation, die Kandidaturen von Lesben, Schwule und Transgender unterstützt und deren Wahlkampf finanziert. Die Besetzung eines so hohen Amtes sei ein historischer Sieg in der Geschichte der Transgender. Bisher seien in den USA nur wenige über einen Sitz im Stadtrat hinausgekommen, so Dison weiter.

Barbie macht transsexuell

Eine rechtsgerichtete christliche Organisation warnt neuerdings vor Barbiepuppen als Instrument der „homosexuellen Agenda“.

Die Gruppe „Concerned Women“ for America setzt sich nach eigenen Angaben für „biblische Werte“ ein und beruft sich auf eine Umfrage auf der Barbie-Website in der die User gefragt gefragt werden ob sie “A Boy,” “A Girl” oder “I Don’t Know” sind.

Die Gruppe beschuldigt die Herstellerfirma Mattel n“eine Linie überschritten“ zu haben und verdächtigt das Unternehmen mit der „Transgender-Bewegung“ unter einer Decke zu stecken.

„Es gibt Menschen, die nicht daran glauben, dass das eigene biologische Geschlecht ihre Geschlechtsidentität bestimmen sollte,“ sagt Cheffanatiker und Vorsitzender der Vereinigung, „und das ist ein wichtiger Bestandteil der homosexuellen Agenda.

Die Barbie-Firma Mattel erklärt jedoch, dass “I Don’t Know” lediglich ein Platzhalter für „Möchte ich nicht sagen“ sei als irgendein bestimmtes Ziel zu verfolgen

Die Sprecherin des Unternehmens erklärte zudem, dass man bei den Puppen bewusst auf die Darstellung der Geschlechtsorgane verzichtet habe um kleine Kinder nicht zu irritieren.
Dennoch forderte die Fundamentalistengruppe ihre Mitglieder auf, den Barbie-Hersteller zu boykottieren.

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