Engagement

  • Italien: Erster Arbeitstag auf dem Futa-Pass

    Die Kriegsgräberstätte Futa-Pass in der Toskana

    Hornissen bewohnen das Dachgesims neben meinem Zimmerfenster. Trotzdem lasse ich das Fenster offen und manchmal verirren sich einige der hier eher kleinen Insekten zu mir hinein, merken aber sofort, dass sie sich verflogen haben und surren wieder hinaus. In der Nacht schlafe ich bei offenem Fenster, denn dann sind auch die Hornissen in ihrem Bett.

    Nach einem Obstfrühstück fahren wir zum ersten Mal zu unserem Arbeitsort für die nächsten zwei Wochen auf den Futa-Pass. In 900 Meter Höhe liegt dort im Apennin-Gebirge der größte deutsche Soldatenfriedhof Italiens. Mit 20 Freiwilligen werden wir hier bei einem Arbeitseinsatz auf der Kriegsgräberstätte des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge engagiert sein. Schon auf den ersten Blick erkenne ich, dass es sich hier um eine gewaltige Anlage handelt. Über 30.000 Gefallene des Zweiten Weltkrieges sind hier bestattet.

  • Meine Rede in der Stadtverordnetenversammlung zur Wiederwahl von Stadtrat Schneider

    Sehr geehrter Stadtverordnetenvorsteher, meine Damen und Herren!

    Regelmäßig wurden wir enttäuscht von einem Dezernenten, der aus seinem Desinteresse und Unwillen, sich des Themas E‑Government und Digitalisierung anzunehmen, keinen Hehl machte.
    Über Jahre ist viel zu wenig passiert. Und das, obwohl klar war, dass die rechtlichen Verpflichtungen zur Durchführung, Vereinfachung und Unterstützung durch den Einsatz von digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien sowie der Anspruch der Bürgerinnen und Bürger an eine moderne Stadtverwaltung zu den größten Herausforderungen zählen. Deshalb waren wir froh, als die Amtszeit des Dezernenten Volker Stein endete und Jan Schneider diese Aufgabe mit Überzeugung, Offenheit und Motivation annahm.