Nach dem dringend benötigten Schlaf einer erholsamen Nacht bin ich heute Morgen im Kibaale Forest aufgewacht. Noch ein bisschen zerknautscht und heiser spaziere ich am Ufer desKrater-Sees entlang, an dem am Abend noch nie Flusspferde unterwegs waren.
Einen ersten Eindruck von Kampala verschaffe ich mir auf einer Bodaboda (Moped) Fahrt durch Kampala. Irgendwann erreichen ich auch das Ufer des Victoria-Sees und den dortigen Ggaba Markt. Hier kann man alle Lebensmittel kaufen, vor allem aber Fisch. Zum Fischfang im Victoria-See gibt es aber eine bedrückende Geschichte: In den 1960er Jahren wurden in einem Experiment 35 Nilbarsche im Viktoriasee ausgesetzt, eine Raubfischart, die bis dahin nicht in diesem See vorkam. Ziel war es, mit diesem vermehrungsfreudigen Speisefisch die regionale Fischwirtschaft zu fördern. Doch die Folgen dieses Eingriffes in die Natur waren ungeahnt katastrophal für die Fauna des Sees – innerhalb von 30 Jahren wurden durch den gefräßigen Räuber über 400 verschiedene Fischarten ausgerottet.
Bis in den späten Abend hinein hatte ein begabtes und stimmgewaltiges Trio kolumbianische Schmachtlieder auf einem benachbarten Balkon unseres Hotels für ein Ehepaar geschmettert, das dort mutmaßlich seinen Hochzeitstag verbrachte. Ich fand es schön, weil ich ohnehin noch mein Film-Material der gestrigen Etappe sichtete. Meine Mitfahrer waren nach einem weiteren Abendessen aber bettschwer und beklagen sich deshalb heute Morgen während des Frühstücks über das vorabendliche Geträller. Über Kunst lässt sich eben nicht streiten. Unser Frühstück ist hier in Kolumbien immer ähnlich: frisches Obst, dazu Rührei und etwas, dass hier so bezeichnet wird, im deutschsprachigen Kulturraum aber niemals „Brot“ genannt werden würde. Kein üppiges Brunch. So kommen wir aber morgens auch nicht ins Trödeln, so dass wir schnell wieder auf den Zimmern unsere sieben Sachen zusammenraffen und um acht Uhr die Motoren anwerfen können. Unsere Motorräder sehen definitiv nach Abenteuer aus. Unter Seans 850er GS ist außerdem ein kleiner Fleck Hydraulik-Öl zu finden. Viel tropft nicht mehr, denn schon gestern während der Fahrt über die Piste mit tiefen Schlaglöchern und Bodenwellen war ihm die Dichtung des hinteren Stoßdämpfers geplatzt. Im Stehen war er immer in eine kleine Fahne aus Dampf und Rauch gehüllt, die das Öl erzeugte, das auf die heißeren Teile seines Gefährts tropfte. Für die restlichen paar Hundert Kilometer des letzten Streckenabschnittes der Vuelta Colombiana-Rundtour durch Kolumbien würde ihm zur Federung nur noch die Spiralfeder zur Verfügung stehen.
Seit etwa drei Jahren lasse ich auf meinen Reisen einen GPS-Tracker mitlaufen und füge alle zurückgelegten Routen in diese Karte ein. Strecken, die ich auf dem Landweg zurückgelegt habe, kennzeichne ich orange, welche, die ich zu Fuß gelaufen bin in grün und die, die ich auf dem Wasser per Boot oder Schiff bewältigt blau.
In der ersten Folge dieser zweiteiligen Podcast-Staffel starten wir zusammen in Cali, der gefährlichsten Stadt Kolumbiens und fahren hinauf in die Berge nach Salento. Nach einem Besuch auf einer...
Italien
Ein Gast im Ristorante Passo della Futa
Italien
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Bildergalerie Seattle
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Häuptling Seattle
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Die Alaskan-Uferstraße von Seattle
I
Miners Landing: Von hier legten die Schiffe der Goldsucher an den Klondike in Alaska ab
Vor drei Wochen habe im am Atlantik in Rhode Island meine Reise. Nun bin ich in Seattle am Pazifik angekommen. Ich habe also nun die USA auf dem Landweg durchquert! Vor drei Wochen habe im am Atlantik in Rhode Island meine Reise. Nun bin ich in Seattle am Pazifik angekommen. Ich habe also nun die USA auf dem Landweg durchquert!