Reisetagebuch-alt

Über die Golan-Höhen

Eines hat das "Golanhöhen" genannte Wohnblock-Rund am Ben-Gurion-Ring im Frankfurter Stadtteil Bonames tatsächlich mit dem von Syrien beanspruchten aber von Israel verwalteten Hochplateau gemeinsam:
Beide liegen inmitten ansprechender Landschaft.


Im 13. Jahrhundert erbaute der Neffe Saladins in den nördlichen Golanhöhen im Nahen Osten die Nimrodsburg, die heute mein grobes Ziel sein sollte, deren Zufahrt aber wohl wegen des Sabbatabends schon verschlossen war.
Bei der Weiterfahrt nach Süden war regelmäßig unübersehbar, dass der Landstrich Schauplatz eines militärischen Konflikts gewesen war und die Spannungen nach wie vor nicht beigelegt sind. 
Nahe der syrischen Grenze weisen immer wieder Hinweisschilder auf die Gefahr durch nicht geräumte Minen hin, an einigen Straßenkreuzungen stehen einfache Bunker aus Fertigbetonteilen und auf einem Bergrücken weist der Geschützturm eines Panzerwracks auf die Ebene hinab.
In der demilitarisierten Zone begegneten mir außerdem mehrer Geländewagen und Lkw der UN-Friedenstruppen, die seit 1974 die Pufferzone überwachen. 

Ein Ritt durch Galiläa

Im kleinen aber vielfältigen Land Israel kann es schnell mal passieren, dass man morgens in Haifa am Mittelmeer durch ein U-Boot kriecht und nicht mehr als drei Stunden später auf einem Pferd durch die Hügel Galiläas reitet und dabei auf den See Genezareth herunter blickt.
Die Strecke von Haifa nach Tiberias am Westufer des Sees führt durch das Karmel-Gebirge. Zwar sind dort die Steigungen nicht so stark, aber der Chevrolet "Spark", mit dem ich in diesen Wochen unterwegs bin, ist schon damit überfordert. In dem Sinne, als dass man jeden Berg am Tacho ablesen kann. Denn dann fährt er nur noch 40.
In jedem Gang.

Die Reittour habe ich mit Vered HaGalil in Korazim am Nordufer des See Genzareth gemacht. Für einen 2-Stunden-Ausritt zahlt man 250 NIS, allerdings sollte noch eine zweite Person mitreiten, sonst kostet es das Doppelte.
Zum Reitstall gehört auch eine Farm, eine Pension und ein Restaurant. In letzterem lohnt es sich nach dem Ritt einzukehren, denn dort bereitet Chefkoch Haim Tibi exzellente Küche mit Zutaten von der eigenen Farm zu.

Die Reittour ist geeignet für Anfänger, denn es wird auf anfängergeeigneten American Quarter Horses und die ganze Zeit über im Schritt geritten. Dafür aber über Stock und Stein, steil bergauf und bergab. Die meiste Zeit geht es dabei einfach querfeldein, wobei die Pferde sich ihren Weg selbst suchen.
Ihre Reiter*innen haben vor allem die Aufgabe die grobe Richtung anzugeben, darauf zu achten, dass die Tiere untereinander nicht in Streit geraten (angelegte Ohren sind hier das erste Anzeichen) und sie von Stacheldrahtresten und anderen scharfkantigen Metallteilen wegzulenken.

Im Angebot gibt es auch eine fünfstündige Halbtagestour, die bis hinunter an das Seeufer führt und auch einen Ritt durchs Wasser und gemeinsames Kochen beinhaltet.

Nachdem ich aber wie bereits erwähnt am Morgen schon in Haifa durch ein U-Boot geturnt war, hat mir der mehr als zweistündige Ritt auch gelangt.

An Bord von U-Boot "INS Gal"

Heute habe ich mit großer Ernsthaftigkeit an Bord des israelischen U-Bootes "INS Gal" alle aus meiner Sicht notwendigen Überprüfungen und EInstellungen vorgenommen.

Danach musste ich dann doch etwas über mich schmunzeln, denn die "Gal" ist längst ausgemustert und steht aufgebockt auf dem Gelände des "Clandestine Immigration & Naval Museum" von Haifa.
Mit einer doch wohl etwas anstößigen Darstellung eines Torpedos.

U-Boot INS Gal

 

Jessica Welt

Seit etwa drei Jahren lasse ich auf meinen Reisen einen GPS-Tracker mitlaufen und füge alle zurückgelegten Routen in diese Karte ein. Strecken, die ich auf dem Landweg zurückgelegt habe, kennzeichne ich orange, welche, die ich zu Fuß gelaufen bin in grün und die, die ich auf dem Wasser per Boot oder Schiff bewältigt blau.

Voyage2Go-Podcast

Podcast

In der 44. Podcast-Folge von Voyage2Go History begleiten wir weiterhin die abenteuerliche Reise von Georg Forster und der Crew der HMS Resolution unter Kapitän Cook in Neuseeland. Einer der...

Italien
Ein Gast im Ristorante Passo della Futa
Italien
Abhimmel über dem Futa-Pass
Italien
Gipfelmonument am Futa-Pass
Italien
Granitmauer auf dem Soldatenfriedhof Futa-Pass
Italien
Die bisher beste Paella aß ich in der Toskana
Italien
Aquarellpanorama
Italien
Der Dom vonn Florenz
Italien
Im florentiner Ristorante Toto
Italien
Der Lago di Bilancino
Italien
Jessica übt auf dem Goldoni-Traktor
Italien
Die Kriegsgräberstätte Futa-Pass
Italien
Der Fluss Po
Österreich
Festung Kufstein

Bildergalerie Seattle

Nicht nur, dass es eine Gepäckausgabe gibt. Sie ist auch noch edel gestaltet
Häuptling Seattle
Namenspatron der Stadt Seattle vor allem aber Häuptling der Duwamish und Suquamish.
Gipfelmonument am Futa-Pass
Den "Hammering Man" kennt man auch aus Frankfurt am Main in Deutschland. In mehreren Metropolen auf der Welt stehen unterschiedliche Modelle dieses Kunstwerkes. Dieser hier in Seattle ist mit 14 Metern etwas kleiner als der Frankfurter. Einmal im Jahr hat er frei: am 1. Mai (Tag der Arbeit)
Die Alaskan-Uferstraße von Seattle
I
Miners Landing: Von hier legten die Schiffe der Goldsucher an den Klondike in Alaska ab
Vor drei Wochen habe im am Atlantik in Rhode Island meine Reise. Nun bin ich in Seattle am Pazifik angekommen. Ich habe also nun die USA auf dem Landweg durchquert! Vor drei Wochen habe im am Atlantik in Rhode Island meine Reise. Nun bin ich in Seattle am Pazifik angekommen. Ich habe also nun die USA auf dem Landweg durchquert!