Reisetagebuch

Besonders japanisch - "Schirmherrschaft"

Die japanische Regenzeit (tsuysu) findet an etwa 40 Tagen im Frühsommer statt. Zwischen August und Oktober ist dann Taifun-Saison. Deswegen ist es wichtig, dass ein Regenschirm in Reichweite ist, wenn es runterkommt.

In Japan ist das allerdings kein Problem, denn Regenschirme gibt's in jedem Mini-Markt für weniger als einen Euro. Außerdem stehen vor jedem Hotel oder Herbergeberieb Schirmständer, an denen sich die Gäste bedienen können.

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Wer selbst einen Schirm besitzt und damit aus dem Regenguss ein Restaurant betritt, hat an der Eingangstür die Möglichkeit, den Schirm in einer besonderen Vorrichtung in Plastik zu hüllen, damit das Lokal nicht vollgetropft wird. Umweltfreundlich ist das natürlich nicht und auch nicht notwendig. Denn das Konzept von Schirmständern ist ja bekannt.

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Offenbar besteht in Japan allerdings vielfach die Sorge, der eigene Schirm könnte verwechselt werden und den Besitzer wechseln. Um das zu verhindern, scheut man nicht vor drastischen Maßnahmen. So gibt es in manchen Restaurants sogar abschließbare Schirmständer.

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Cup Noodles Museum Yokohama

Man mag es drollig finden, dass in einem Land wie Japan und einer Stadt wie Yokohama mit unzähligen Kuturschätzen ausgerechnet ein Museum über Tütensuppen zu den Publikumsmagneten gehört. Doch tatsächlich sind Cup Noodles damals eine bahnbrechende Erfindung gewesen und gehören für viele Japaner zum Lebensalltag.

Man hört es schon von Weitem. Yokohamas Cup Noodle Museum wird vor allem von Familien mit KIndern frequentiert. Genau die Kleinen sind auch das Zielpublikum um sie möglcisht früh an eine gefriergetrocknete Ernährung zu gewöhnen und an die Marke zu binden. Das ist eine bewährte Marketingweisheit, gilt für die deutsche Frucktzwerge genauso wie für die Mini-Würstchenkette und wenn es nach der Zigarettenindustrie gehen würde auch für Marlboro und Camel.

Für die Kinder ist es trotzdem ein Erlebnis, denn man darf selbst Ramen Nudeln herstellen. Aus Mehl, Eiern und Wasser und alles ordentlich unter fachkundiger Aufsicht in der Probierküche durchkneten.
Auch darf man sich seine eigene Tütensuppe kreieren und sie dann für 300 Yen (quasi der Ladenpreis) in einem aufblasbaren Plastikkissen verpacken und mit nach Hause nehmen.

"Kobe Beef"

Sogenanntes Kobe-Beef vom japanischen Wagyū-Rind.

Voyage2Go-Podcast

Podcast

Begleitet Georg Forster und die Crew der HMS Resolution auf einer spannungsgeladenen Etappe durch Huahine – mit einem Zwischenfall, der die Insel in Aufruhr versetzt: