Es sind vielleicht nicht direkt die Pyramiden gewesen, aber doch immerhin ich höchstselbst unter strahlend blauem Himmel vor dem Totentempel der altägyptischen Königin Hatschepsut und daneben ein Bild von mir vor stereotypen Wandmalereien aus der Pharaonenzeit.
Nur die Golden Gate Bridge, die Freiheitsstatue oder das Brandenburger Tor wären noch sinnbildlicher und eindeutiger gewesen, um meinen tatsächlichen Aufenthaltsort auszuweisen.
Und eigentlich sollte es auch nur ein ironischer Spaß sein, in einem Facebook-Post zu behaupten, ich sei an der französischen Atlantikküste bei schlechtem Wetter, während das beigefügte Bild etwas ganz anderes aussagt. Ein Sedlfie vor einer Wand mit Hieroglyphen oder einer Sphinx mit dem unnnötigen Hinweis, ich befände mich in Ägypten, war mir doch etwas zu banal.
Ich muss immer schmunzeln, wenn hier in Myanmar westliche Ausländerinnen mit den goldgelben Kreisen aus Thanaka-Pasta auf den Wangen und in landestypischen Longyi-Wickelröcken rumlaufen.
Weil ich nämlich genauso aussehe.
Die japanische Regenzeit (tsuysu) findet an etwa 40 Tagen im Frühsommer statt. Zwischen August und Oktober ist dann Taifun-Saison. Deswegen ist es wichtig, dass ein Regenschirm in Reichweite ist, wenn es runterkommt.
In Japan ist das allerdings kein Problem, denn Regenschirme gibt's in jedem Mini-Markt für weniger als einen Euro. Außerdem stehen vor jedem Hotel oder Herbergeberieb Schirmständer, an denen sich die Gäste bedienen können.
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Wer selbst einen Schirm besitzt und damit aus dem Regenguss ein Restaurant betritt, hat an der Eingangstür die Möglichkeit, den Schirm in einer besonderen Vorrichtung in Plastik zu hüllen, damit das Lokal nicht vollgetropft wird. Umweltfreundlich ist das natürlich nicht und auch nicht notwendig. Denn das Konzept von Schirmständern ist ja bekannt.
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Offenbar besteht in Japan allerdings vielfach die Sorge, der eigene Schirm könnte verwechselt werden und den Besitzer wechseln. Um das zu verhindern, scheut man nicht vor drastischen Maßnahmen. So gibt es in manchen Restaurants sogar abschließbare Schirmständer.
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Da vorne sehe ich das Viertelrund eines Döners alu-silbern glitzern, schräg gegenüber wird das erste hartgekochte Ei gepellt und nach Hausmacher Wurst roch es schon beim Einsteigen. Der ICE Berlin-Frankurt ist heute noch mehr als sonst eine olfaktorische Provokation.
Die neue Trend-Unart im internationalen Reiseverkehr, die so ordinär wie bequem ist: Auf Fernflügen Yoga-Leggins tragen.
Immerhin geht die Sicherheitskontrolle am Flughafen bestimmt schneller, weil von außen schon mit dem bloßen Auge mehr zu sehen ist als mit dem Nacktscanner.
Im ICE per App eingecheckt und mich deshalb nicht gemeldet, als die Zugbegleiterin nach neu Zugestiegenen fragte.
Seitdem wirft mir meine Sitznachbarin vorwurfsvolle Blicke zu.

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Postkarte aus Italien verschicken: So unterscheiden sich Poste Italiane und GPN – mit Porto, Briefkästen, Laufzeiten und Hilfe bei Fehlwürfen. Stand 2026.
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