Queere Relativitätstheorie - Meine Juni-Kolumne im GAB-Magazin

jessica purkhardt illu„Unsere Nation ist gegründet auf dem Glauben, dass alle von uns gleich sind und es verdienen ihre eigene Vorstellung von Glück anzustreben, das meiste aus unseren Talenten zu machen, zu sagen, was wir denken, unangepasst zu sein.  Vor allem aber, sich selbst treu zu bleiben.  Diese Freiheit bereichert uns alle. […] Und jeden Tag wird es besser“, sagte der damalige US-Präsident Barack Obama in seiner Videobotschaft für das „It Gets Better Project“. Eine Aktion des Kolumnisten Dan Savage für queere Jugendlichen, die Ziel von Ausgrenzung und Mobbing waren.

Und tatsächlich erreichte die Zustimmung in der Bevölkerung zur gleichgeschlechtlichen Ehe in jenen Jahren den bis dahin höchsten Stand. Im Jahr 2015 ebnete dann eine wegweisende  Entscheidung des Obersten Gerichts der USA den Weg zur rechtlichen Gleichstellung.

Dass die gesetzlichen Regelungen endlich besser würden, erhofften sich hierzulande auch viele transidente Menschen, als das Bundesverfassungsgericht 2011 entschied, die Sterilisation als Voraussetzung für die formale Änderung des Geschlechtseintrages auszusetzen. Die Zuversicht war groß, dass bald eine Reform des unzeitgemäßen Transsexuellengesetzes folgen würde. Reformvorschläge lagen längst auf dem Tisch und die Absichtserklärungen der Politik waren zahlreich.

Umso größer ist nun die Enttäuschung über den jüngst vorgelegten Gesetzesentwurf, der weiterhin ein gerichtliches Verfahren vorsieht und neue Hürden einzieht.

Sicher, es wird besser. Nur zu langsam.

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50 Jahre Stonewall - Meine März-Kolumne im Gab-Magazin

jessica purkhardt illuMir schwant Buntes, wenn ich daran denke, dass sich in diesem Jahr jene Begebenheiten von 1969 zum fünfzigsten Mal jähren, bei denen sich eine Ansammlung von Menschen, endlich der fortwährenden Demütigung, Ausbeutung, Gewalt und Ausgrenzung widersetzte - bei einer Razzia in der Spelunke „Stonewall Inn“ in der New Yorker Christopher Street.

Denn seitdem erinnern wir uns mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten in den Sommermonaten daran, entweder in Anspielung auf den Geburtsort der Bewegung als „Christopher-Street-Day“ oder auf den damals auf immer mehr Lippen laut gewordenen Schlachtruf „Gay Pride“ und erneuern alljährlich unsere Forderungen nach Akzeptanz und Gleichstellung und nach dem Ende von Diskriminierung und Ausgrenzung.

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Die Grenzen des Alphabetismus - meine Mai-Kolumne im Gab-Magazin

jessica purkhardt illuWie wunderbar es doch ist, wenn sich ein queeres Event mit einem Straßennamen benennen lässt. Dem „Cristopher-Street-Day“ ist das vergönnt.
Dem „Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- & Asexuellenfeindlichkeit“ (IDAHOBITA) nicht. Angefangen hatte auch dieser Gedenktag mal als „International Day Against Homophobia“ (IDAHO), der an den 17. Mai 1990 erinnerte, als die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel für Krankheiten strich.
Der IDAHO, der einstmals leicht erinnerbares Akronym zum gleichnamigen Wildwest-Bundestaat war, ist mittlerweile über die Grenze eines Buchstaben“kurz“wortes hinausgeschossen.

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Meet Jessica @ "Europa geht uns alle an" - Diskussionsveranstaltung der LSU Hessen

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Heute Abend spreche ich im Kunstverein Montez mit der CDU-Europakandidatin Verena David bei der Diskussionveranstaltung der LSU Hessen zum Thema "Europa geht uns alle an!"

Beginn: 19 Uhr

Ort:
Kunstverein Familie Montez, Honsellstraße 7, 60314 Frankfurt am Main

 

Meet Jessica @ „,Jetzt is‘ doch mal gut!?‘ Diskriminierung von LGBTIQ* – Schnee von gestern? Impulse und Diskussion zu Homo- und Trans*Phobie in Medien und Alltag“

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IDAHOBITA 2019 2

Alljährlich am 17. Mai wird weltweit der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*-, Trans*- & Asexuellenfeindlichkeit“ (IDAHOBITA) begangen, um auf die Missstände in der Behandlung von Menschen hinzuweisen, die nicht dem heteronormativen Geschlechterverständnis entsprechen. Im Rahmen einer Aktionswoche, die anlässlich dieses Tages an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) stattfindet, veranstaltet die Hochschulinitiative CampusKultur am 16. Mai 2019 eine Podiumsdiskussion. Sie findet unter dem Titel „,Jetzt is‘ doch mal gut!?‘ Diskriminierung von LGBTIQ* – Schnee von gestern? Impulse und Diskussion zu Homo- und Trans*Phobie in Medien und Alltag“ statt. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende und Mitarbeitende der Frankfurt UAS sowie an die interessierte Öffentlichkeit. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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