Reisetagebuch-alt

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Gluthitze - 5. Tag meiner "Heide-Inferno"-Tour

Hätte ich geahnt, welche Temperaturen das Termometer heute erklimmen würde, wäre ich vielleicht doch schon etwas früher mit dem Motorrad aufgebrochen, statt mich im Hotelzimmer noch ewig von stetig eintrudelnden Emails aufhalten zu lassen. Im Grunde wäre es aber egal gewesen, denn schon um 11 Uhr herrschte ein Gluthitze über der Lüneburger Heide. Den Titel "Heide-Inferno" habe ich dieser Motorradtour urpsünglich gegeben, weil ich in ihrem Verlauf an Stationen vorbeikomme, die so furchtbar sind, dass sie alle auf die eine oder andere Weise mit dem Begriff Inferno bezeichnet werden dürfen. Der Gedenkort für die umgekommenen Feuerwehrmänner bei der Waldbrand-Katastrophe in der Lüneburger Heide im Jahr 1975. Dann jene Straßenbrücke bei Eschede, wo 1998 das schlimmste Zugunglück der deutschen Geschichte stattfand und vorgestern der Besuch des ehemaligen Konzentrations- und Kriegsgefangenenlagers Bergen-Belsen, in dem das zehntausendfache Leiden und Sterben die Hölle auf Erde war.
Wie harmlos ist daran gemessen die heutige Erfahrung eines heißen Sommertages, der in Motorradschutzkleidung zwar belastend aber erträglich ist. Allerdings strahlte der Motorradantrieb auch während der Fahrt so eine Wärme ab, dass ich unwillkürlich die Füße auf den Fußrasten der Maschhine weiter nach außen stelle. Nur Dank der barmherzigen Landbevölkerung der Lüneburger Heide und der Wasserleitungen auf Friedhöfen habe ich heute auf dem Motorrad die 35,5° Grad, die mir während der Fahrt angezeigt wurden, überstanden.

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Frohes neues Jahr

Silvester 2017 habe ich alleine in einem fensterlosen Zimmer einer Absteige im vietnamesischen Mekong-Delta verbracht.
Silvester 2018 in Tansania gab es im Kofferraum herbeigefahrene und danach selbstgeschlachtete Ziege, später eine Schießerei.
Silvester 2019 beging ich ausgedörrt mit Lebensmittelvergiftung in Myanmar.
Heute feiere ich mit Buffet im Familienkreis vorm Kamin und die Katastrophen-WarnApp sagt mir, dass ich da bleiben soll.
OK.

Jessica Welt

Seit etwa drei Jahren lasse ich auf meinen Reisen einen GPS-Tracker mitlaufen und füge alle zurückgelegten Routen in diese Karte ein. Strecken, die ich auf dem Landweg zurückgelegt habe, kennzeichne ich orange, welche, die ich zu Fuß gelaufen bin in grün und die, die ich auf dem Wasser per Boot oder Schiff bewältigt blau.

Voyage2Go-Podcast

Podcast

Die 50. Episode von Voyage2Go History führt euch tief in das Herz der mysteriösen Osterinsel (Rapa Nui). Georg Forster und die Crew der HMS Resolution erforschen die berühmten Moai, die gigantischen...

Italien
Ein Gast im Ristorante Passo della Futa
Italien
Abhimmel über dem Futa-Pass
Italien
Gipfelmonument am Futa-Pass
Italien
Granitmauer auf dem Soldatenfriedhof Futa-Pass
Italien
Die bisher beste Paella aß ich in der Toskana
Italien
Aquarellpanorama
Italien
Der Dom vonn Florenz
Italien
Im florentiner Ristorante Toto
Italien
Der Lago di Bilancino
Italien
Jessica übt auf dem Goldoni-Traktor
Italien
Die Kriegsgräberstätte Futa-Pass
Italien
Der Fluss Po
Österreich
Festung Kufstein

Bildergalerie Seattle

Nicht nur, dass es eine Gepäckausgabe gibt. Sie ist auch noch edel gestaltet
Häuptling Seattle
Namenspatron der Stadt Seattle vor allem aber Häuptling der Duwamish und Suquamish.
Gipfelmonument am Futa-Pass
Den "Hammering Man" kennt man auch aus Frankfurt am Main in Deutschland. In mehreren Metropolen auf der Welt stehen unterschiedliche Modelle dieses Kunstwerkes. Dieser hier in Seattle ist mit 14 Metern etwas kleiner als der Frankfurter. Einmal im Jahr hat er frei: am 1. Mai (Tag der Arbeit)
Die Alaskan-Uferstraße von Seattle
I
Miners Landing: Von hier legten die Schiffe der Goldsucher an den Klondike in Alaska ab
Vor drei Wochen habe im am Atlantik in Rhode Island meine Reise. Nun bin ich in Seattle am Pazifik angekommen. Ich habe also nun die USA auf dem Landweg durchquert! Vor drei Wochen habe im am Atlantik in Rhode Island meine Reise. Nun bin ich in Seattle am Pazifik angekommen. Ich habe also nun die USA auf dem Landweg durchquert!