Richmond, British-Columbia -Heute heißt es Antreten. Denn ich statte den kanadischen Streitkräften einen Besuch ab. Das 39. Unterstützung-Battalion in der Sherman Kaserne von Richmond hat heute einen Tag der offenen Tür. Das will ich mir anschauen. Schon am frühen Morgen trete ich meinen Marsch dorthin an, unterschätze aber dabei dreierlei.
Gleich als erste Besucherin betrete ich heute Morgen die Bücherei von Richmond morgens um neun. Hier finde ich ausgezeichnete Arbeitsbedingungen, denn es hat sich einiges angesammelt. Hier gibt es Schreibtische, WLAN, Toiletten, Strom und eine ruhige Atmosphäre zum Arbeiten. Schon in der letzten Staffel dieses Podcasts bin ich als digitale Nomadin gereist. Dabei arbeitet man, während man auf Reisen ist.
Willkommen auf einer Reise durch die unendlichen Weiten und faszinierenden Landschaften Kanadas entlang des Trans Canada Highway. Von den malerischen Atlantikprovinzen über die majestätischen Rocky Mountains bis hin zur atemberaubenden Pazifikküste - diese legendäre Straße verbindet nicht nur geografische Punkte, sondern auch eine Fülle von Naturschätzen und kulturellen Höhepunkten. Begleiten Sie uns auf einem Roadtrip durch die Seele eines Landes, das von der Ostküste bis zur Westküste seine einzigartige Geschichte und atemberaubende Schönheit entfaltet. Tauchen Sie ein in die Vielfalt Kanadas auf dem Trans Canada Highway!
Vernon, British Columbia - Nach einem letzten Frühstück im Haus meiner Cousine lade ich mein bescheidenes Gepäck ins Auto, mache ein letztes Selfie mit ihr und dann geht meine Reise weiter. Zunächst fahre ich einige Kilometer nach Norden. Am Shuswap Lake treffe ich wieder auf den Trans Canada Highway, der mich tiefer in das Columbia-Mountains-Gebirge und auf 200 Meter hinaufführt.
Das Okanagan Tal ist durch den langen von Nord nach Süd gezogenen Okanagan-See bestimmt und dem Okanagan-Fluss, der aus diesem See entspringt und im amerikanischen Bundesstaat Washington in den Columbia River mündet. Das Besondere am Okanagan Valley ist das außergewöhnlich warme und trockene Klima. Sommertemperaturen über 30 °C sind üblich.
Kanada, das zweitgrößte Land der Welt, beherbergt eine schier endlose Vielfalt atemberaubender Landschaften. Von den schneebedeckten Gipfeln der Rocky Mountains bis zu den endlosen Weiten der Prärien - Kanada bietet Reisenden eine unvergleichliche Reiseerfahrung. Und wenn es darum geht, diese Vielfalt zu erleben, gibt es kaum einen besseren Weg als eine Fahrt auf dem legendären Trans Canada Highway.
Der Trans Canada Highway erstreckt sich über beeindruckende 7.821 Kilometer von der Ostküste in St. John's, Neufundland, bis zur Westküste in Victoria, British Columbia.
Diese epische Straße, die als National Highway 1 bekannt ist, verbindet nicht nur die beiden Ozeane, sondern auch eine Fülle von kulturellen und natürlichen Schätzen, die Kanada zu bieten hat.
Die Reise beginnt in St. John's, einer der ältesten Städte Nordamerikas. Hier taucht man ein in die faszinierende Geschichte und die warme Gastfreundschaft Neufundlands, bevor man die raue Küstenlinie erkundet und das berühmte Cape Spear erreicht - den östlichsten Punkt des nordamerikanischen Kontinents.
Der Trans Canada Highway führt weiter durch die malerischen Atlantikprovinzen - Nova Scotia, New Brunswick und Prince Edward Island. Hier erwartet die Reisenden eine Mischung aus lebendigen Städten, charmanten Fischerdörfern und atemberaubenden Küstenlandschaften. Der Cabot Trail in Nova Scotia bietet dabei eine der spektakulärsten Küstenstraßen der Welt.
Die Fahrt führt weiter durch Quebec und Ontario, wo die Großen Seen beeindrucken und die pulsierenden Städte Toronto und Montreal locken. Die weiten Prärien von Manitoba und Saskatchewan bieten eine ganz andere Landschaft, die von endlosen Feldern und offenen Himmeln geprägt ist.
Eines der Höhepunkte der Reise ist zweifellos die Durchquerung der majestätischen Rocky Mountains in Alberta und British Columbia. Hier erlebt man schneebedeckte Gipfel, türkisfarbene Seen und endlose Wälder. Der Banff Nationalpark und der Jasper Nationalpark sind wahre Juwelen der Natur und laden zu Wanderungen und Wildtierbeobachtungen ein.
Schließlich erreicht man die Westküste und den Pazifik. Victoria, die Hauptstadt von British Columbia, beeindruckt mit ihrem britischen Charme und den wunderschönen Gärten.
Der Trans Canada Highway endet offiziell in Victoria, aber diejenigen, die noch weiter erkunden möchten, können die Küstenstraße Richtung Norden nehmen und die unberührten Schönheiten von Vancouver Island entdecken.
Der Trans Canada Highway bietet eine Reise durch die Vielfalt Kanadas - von der Geschichte und Kultur des Ostens bis zu den majestätischen Bergen des Westens. Ein Roadtrip auf dieser epischen Straße ist nicht nur eine Fahrt von A nach B, sondern eine Reise durch die Seele eines faszinierenden Landes. Wenn Sie die Freiheit der Straße lieben und die Schönheit der Natur schätzen, ist der Trans Canada Highway ein Abenteuer, das Sie nicht verpassen sollten. Packen Sie Ihre Taschen, tanken Sie Ihr Auto und begeben Sie sich auf eine unvergessliche Reise durch Kanadas Herz.
Die Top 10 Highlights auf dem Trans Canada Highway
Auf der gestrigen Fahrt hierher habe ich wieder den Rauch der verheerenden Waldbrände gesehen und gerochen. Hier im Columbia Valley brennt es gottlob aber nicht. Die Waldbrandsaison begann in diesem Jahr außerordentlich früh und intensiv.
Kelowna -Die Kanadier gelten als ein Völkchen mit Hang zu Outdoor-Aktivitäten. Bei der grandiosen Natur, in der sie leben, ist das nachvollziehbar. Ich hätte heute gerne auch einfach den ganzen Tag auf der Veranda verbringen können. Doch direkt nach dem Frühstück beginnt die erste Wanderung durch die sommerlich duftenden Dougalisenwälder zum Kalamalka See, einem Nachbar See des größeren Okanagan.
Auch heute werde ich gleich nach dem Frühstück vom kanadischen Unternehmungsgeist auf ein Mountainbike gesetzt, mit denen meine Cousine und ich durch das Tal cruisen. Die Sonne scheint und die Luft ist mild. Ein wirklicher Rundweg gelingt uns allerdings nicht, so dass wir die steilen Vorgebirgshügel, die wir mit viel Schwung und Freude runtergesaust sind, mit viel Muskelschmalz und Schweiß wieder heraufstrampeln müssen.
Richmond, British Columbia - Heute erkunde ich etwas die Nachbarschaft und stoße auf ein sehr großes Freizeitzentrum mit Park, Sportfeldern und einem Kulturzentrum. Ich schaue eine Weile einem Amateur-Fußballspiel zu, wo man in gemischten Teams spielt. Dann wechsele ich als Zuschauerin zu einer Übungsstunde im Hammerwerfen.
Seattle -Heute Morgen kann ich es entspannt angehen lassen, denn ich muss erst um viertel vor elf wieder am Bahnhof von Seattle in der King Street Station sein. Das lässt mir Zeit endlich meine Postkarten zu schreiben. Heute schickt man über WhatsApp, Facebook und Instagram Bilder in Echtzeit nach Hause. Die Follower können also live mitreisen.
Eigentlich liegt meine Unterkunft formal gar nicht mehr in Vancouver, sondern in der Nachbarstadt Richmond. Die Stadt ist nur mit Vancouver verwachsen, weshalb ich sie zunächst für ein Stadtviertel gehalten hatte. Schon auf den ersten Blick habe ich festgestellt, dass sie komplett asiatisch geprägt ist. Die BBC nennt Richmond die asiatischste Stadt Nordamerikas.
Vernon, British Columbia -Nach einer Woche in Vancouver und Richmond brauche ich eine Weile, bis ich mein Reisegepäck wieder zweckmäßig geordnet habe. Dann mache ich mich auf zum Flughafen. Ich reise aber weiter auf dem Landweg durch Nordamerika. Am Flughafen ist die Autovermietung. Mir ist noch bitter in Erinnerung, wie man mich bei der letzten Autovermietung auf dieser Reise im texanischen Fort Worth übers Ohr gehauen hat und wie herablassend man dort als Kundin behandelt wurde. Im freundlichen Kanada ist das nun eine ganz andere Erfahrung.
In dieser Folge meiner Coast2Coast Roundup-Reise durch Nordamerika verlasse ich Seattle, den US-Bundestaat Washington und die Vereinigten Staaten und überquere die Grenze nach Kanada. Direkt neben Vancouver liegt die asiatischste Stadt Nordamerikas, wo ich mich in einem Kapselhotel einquartiere, die Literatur der Ureinwohner genauso kennenlerne wie die Hunde Vancouvers und schließlich übe ich bei der kanadischen Armee den Umgang mit Maschinengewehren.
In dieser Folge meiner Coast2Coast Roundup-Reise durch Nordamerika verlasse ich Vancouver und fahre mit dem Auto auf dem Trans Canada Highway ins Landesinnere über die Berge. Dort treffe ich nicht nur auf Verwandtschaft, sondern auch auf längsten und abenteuerlichsten Fernwanderweg der Welt.
In der letzten Folge meinerCoast2Coast Roundup-Reise durch Nordamerika gibt es im Columbia Valley einen chemischen Zwischenfall. Aus der Mitte Kanadas springe ich an den Ausgangspunkt der Reise in Boston. Dort bin ich zum Schluss noch einmal „Lost in Translation“.
Richmond/Vancouver - Heute ist Wandertag. Ich bin nämlich in den letzten Wochen viel rumgekommen. Viel bewegt habe ich mich aber nicht, denn meistens habe ich im Zug oder im Auto, mindestens aber auf dem Rücken eines Pferdes gesessen. Richmond ist in viereckigen Blöcken in Nord-Süd und Ost-West-Richtung angelegt. Ich stelle mir deshalb vor, dass ich einfach stramm nach Norden laufe und den nördlichen Arm des aus den Bergen kommenden Fraser River überquere, der Richmond von Vancouver trennt.
Auch heute geht es gleich nach dem Frühstück auf Tour. Dieses Mal sind wir mit dem Auto in Serpentinen eine Schotterpiste hinauf in die Berge gefahren. Hier liegt der Kettle Valley Railway Trail. Dieser Weg war ursprünglich eine Bahnlinie der Canadian Pacific Railway, die über, zwischen und oft genug auch durch die Coquihalla Berge nach Westen an den Fraser River führte.
Blaues Wasser, kräftiger Wind und Ankerplätze zwischen felsigen Inseln: Mein Segeltörn rund um Paros führte mich mit der SIMEON nach Sifnos, Antiparos und Naoussa. Als Skipperin erlebte ich eine Reise mit herrlichen Segeltagen und einer Nacht, in der es auf jede helfende Hand ankam.
Eine vermeintlich sichere Bucht, ein rutschender Anker und eine streikende Winde: Wie unser erster Segeltag in der Ägäis zur Bewährungsprobe wurde.
Postkarte aus Italien verschicken: So unterscheiden sich Poste Italiane und GPN – mit Porto, Briefkästen, Laufzeiten und Hilfe bei Fehlwürfen. Stand 2026.
Nur wegen der Stadt selbst müsste man Thakek am Mekong nicht besuchen . Und die wenigsten Laos-Reisenden tun das auch. Dabei ist die landschaftliche Vielfalt von Zentral-Laos ganz offensichtlich...
Die letzte Folge ging in Amarillo im Coyote Bluff Café zu Ende, wo ich den „Burger from Hell“ aß, der als besonders feurig galt, mir aber weder die Tränen in die Augen noch den Schweiß auf die Stirn...
Gestern Abend habe ich noch versucht im Ort etwas zu Abend zu essen und eine indonesische SIM-Karte für mein Handy zu bekommen. Nur eines davon ist mir gelungen. Ich bin auf eine neue indonesische...
Captain Cook und seine Crew werden in dieser Folge am Ufer von vielen Tahitianern empfangen, darunter Tutahas Mutter, die den Captain umarmt und vor Rührung weint. Auf Point Venus richten die Einheimischen einen Markt ein und verkaufen günstig Früchte.
Meine Tiger Tour durch Südostasien geht weiter. In dieser Folge verlassen wir Thailands Metropole Bangkok und fahren mit einem Zug der alten Schule in die Provinz Kanchanaburi – in Thailands Wilden Westen. Dort steige ich um auf ein Motorrad und erlebe ein erstes Dschungel-Abenteuer im Erawan Nationalpark. Ich trete durch eine Felsspalte eine kleine Reise zum Mittelpunkt der Erde an und in einer...
In der 61. Folge der Reise um die Welt erreicht die HMS Resolution erneut Tahiti, wo die Besatzung mit erstaunlichen Erlebnissen konfrontiert wird. Die Tahitianer drängen sich an Bord, um den eingelegten Kopf eines Neuseeländers zu sehen, den Pickersgill von Kannibalen erhalten hatte.
Shawarma, ein Streetfood aus dem Nahen Osten, entstand im Osmanischen Reich. Dünn geschnittenes, gewürztes Fleisch wird auf einem Grillspieß geröstet und als Sandwich serviert. Der Begriff "Shawarma" stammt vom türkischen Wort "çevirme" (drehen) und beeinflusste weltweit Gerichte wie Döner Kebab und "Tacos al Pastor".
Die Fort Worth Stockyards sind ein historisches Viertel in Fort Worth, Texas nördlich des zentralen Geschäftsviertels. Hier liegt der ehemalige Viehmarkt, der ab 1866 betrieben wurde. Die Einführung der Eisenbahnen im Jahr 1876 machte das Gebiet zu einem sehr wichtigen Knotenpunkt für den Viehhandel, an dem Rinder, Schafe und Schweine gekauft, verkauft und geschlachtet werden konnten. Bis 1907...