Gerade eben erst habe ich die Darmgrippe überwunden, die ich mir aus Nordafrika von der Motorradreise durch Marokko mitgebracht habe, da geht es auch schon wieder los. Meine nächste Reise führt mich in die Niederlande, wo ich ein drittes Mal in diesem Jahr mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ehrenamtlich auf einem deutschen Soldatenfriedhof arbeiten werde. Doch zuvor habe ich noch einen Zwischenstopp in Göttingen auf einer Tagung einzulegen.
Göttingen liegt nicht ganz auf der Strecke, aber immerhin gewinne ich durch die Fahrt dorthin schon einmal etwas Höhe nach Norden. Auf dem GARMIN-Navigationsgerät habe ich wieder die Einstellung ausgewählt, mit der ich schon aus Kufstein zurückgefahren bin: „Kürzeste Strecke“ und „Autobahn vermeiden“. So führt mich die Route über kleine, wenig befahrene Nebenstraßen und auch die verkehrsreichen Bundesstraßen erspare ich mir so. Die sind nämlich zwar oft schneller, aber eben nicht kürzer.
Durch die Wetterau, am Rande von Spessart und Rhön entlang erreichte ich den Vogelsberg, dann das Werratal und kam im Eichsfeld an. Dort habe ich mein Motorrad mit der Plane abgedeckt und bleibe hier bis Sonntag. Dann geht es weiter bis zur Kriegsgräberstätte Ysselstein in den Niederlanden.
Gerade eben erst habe ich die Darmgrippe überwunden, die ich mir aus Nordafrika von der Motorradreise durch Marokko mitgebracht habe, da geht es auch schon wieder los. Meine nächste Reise führt mich in die Niederlande, wo ich ein drittes Mal in diesem Jahr mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ehrenamtlich auf einem deutschen Soldatenfriedhof arbeiten werde. Doch zuvor habe ich noch einen Zwischenstopp in Göttingen auf einer Tagung einzulegen.
Göttingen liegt nicht ganz auf der Strecke, aber immerhin gewinne ich durch die Fahrt dorthin schon einmal etwas Höhe nach Norden. Auf dem GARMIN-Navigationsgerät habe ich wieder die Einstellung ausgewählt, mit der ich schon aus Kufstein zurückgefahren bin: „Kürzeste Strecke“ und „Autobahn vermeiden“. So führt mich die Route über kleine, wenig befahrene Nebenstraßen und auch die verkehrsreichen Bundesstraßen erspare ich mir so. Die sind nämlich zwar oft schneller, aber eben nicht kürzer.
Durch die Wetterau, am Rande von Spessart und Rhön entlang erreichte ich den Vogelsberg, dann das Werratal und kam im Eichsfeld an. Dort habe ich mein Motorrad mit der Plane abgedeckt und bleibe hier bis Sonntag. Dann geht es weiter bis zur Kriegsgräberstätte Ysselstein in den Niederlanden.
Obwohl es die ganze Nacht hindurch stark geregnet hatte, zeichnete sich durch den Morgennebel ein blauer Himmel ab. Die Gelegenheit war günstig und so nutzte ich die Zeit zwischen Frühstück und Arbeitsbeginn, um auf dem Soldatenfriedhof einige Fotos zu machen. Morgensonne, die durch den Nebel scheint, wirkt immer gut.
Zum Glück haben wir heute nur am Vormittag gearbeitet, denn ab Mittag setzte starker Regen ein. Weil sich das schon am frühen Morgen abzeichnete, haben ich mit Rudi entschieden, dass wir erst gar nicht mit dem Verfugen anfangen, sondern zunächst eine überlaufende Regenrinne am Versorgungsgebäude der Jugendbegegnungsstätte reinigen. Es stellte sich heraus, dass die Regenrinne voll mit vermodertem Laub war. Außerdem hatte sie nicht genug Gefälle um das Regenwasser zum Fallrohr hin ablaufen zu lassen. Als die Rinne gereinigt war, lief das Wasser außen am Fallrohr nach unten. Denn mutmaßlich sind auch die Kanalrohre im Boden verstopft, so dass das Wasser im Fallrohr steht. Als ich den Blick schweifen ließ bemerkte ich, dass auch die Regenrinnen der anderen Unterkunfts-Bungalows verstopft waren. Wir dehnten deshalb unserer Reinigungsarbeiten auf alle Gebäude aus. Überall lag noch das Laub des ganzen Jahres drin. Viele waren schon durchgerostet und nirgends floss das Wasser richtig ab.
Zu den Auslandsreisen der freiwilligen Arbeitseinsätze des Volksbunds Kriegsgräberfürsorge gehört nicht nur die Arbeit, sondern auch die gelegentliche Erkundung des Umlandes. Vor vier Tagen haben wir bereits im Nachbarort Overloon das Kriegsmuseum besucht. Heute fahren wir etwas weiter und besuchen die Metropole Amsterdam. Zwei Stunden brauchen wir dafür mit dem von der Bundeswehr für diesen Arbeitseinsatz zur Verfügung gestellten Bus, dann erreichen wir den Hauptbahnhof. Von dort haben wir zunächst Zeit zur freien Verfügung und ich nutze sie für einen Besuch des Rijksmuseum.
Zu den Auslandsreisen der freiwilligen Arbeitseinsätze des Volksbunds Kriegsgräberfürsorge gehört nicht nur die Arbeit, sondern auch die gelegentliche Erkundung des Umlandes. Vor vier Tagen haben wir bereits im Nachbarort Overloon das Kriegsmuseum besucht. Heute fahren wir etwas weiter und besuchen die Metropole Amsterdam. Zwei Stunden brauchen wir dafür mit dem von der Bundeswehr für diesen Arbeitseinsatz zur Verfügung gestellten Bus, dann erreichen wir den Hauptbahnhof. Von dort haben wir zunächst Zeit zur freien Verfügung und ich nutze sie für einen Besuch des Rijksmuseum.
Bei diesem freiwilligen Arbeitseinsatz auf der deutschen Kriegsgräberstätte Ysselsteyn sind wir Teilnehmer nicht in einem Hotel sondern in den Unterkünften der dazugehörigen Jugendbegegnungsstätte untergebracht. Der Herbst ist auch in Holland angekommen und die Nacht war etwas kälter, als ich mir gewünscht hätte. Am Morgen wurden die in der kommenden Woche zu verrichtenden Arbeiten vorgetragen: Auf dem Friedhof sind Äste und Zweige, die die Stürme dorthin getragen hatten, zusammen zu räumen. In den Betten vor dem Informationszentrum sind Gräben für ein Bewässerungssystem auszuheben und Unkraut zu jäten. Das Sichtmauerwerk des Eingangsbereichs muss neu verfugt werden. Ob sich jemand mit dem Mauern auskenne? Hier hob ich die Hand.
Bei diesem freiwilligen Arbeitseinsatz auf der deutschen Kriegsgräberstätte Ysselsteyn sind wir Teilnehmer nicht in einem Hotel sondern in den Unterkünften der dazugehörigen Jugendbegegnungsstätte untergebracht. Der Herbst ist auch in Holland angekommen und die Nacht war etwas kälter, als ich mir gewünscht hätte. Am Morgen wurden die in der kommenden Woche zu verrichtenden Arbeiten vorgetragen: Auf dem Friedhof sind Äste und Zweige, die die Stürme dorthin getragen hatten, zusammen zu räumen. In den Betten vor dem Informationszentrum sind Gräben für ein Bewässerungssystem auszuheben und Unkraut zu jäten. Das Sichtmauerwerk des Eingangsbereichs muss neu verfugt werden. Ob sich jemand mit dem Mauern auskenne? Hier hob ich die Hand.
Heute Morgen gab es zunächst nichts für mich zu tun. Ich nutzte die Gelegenheit von Morgensonne und Frühnebel, um noh einige Bilder auf dem Kriegsfriedhof zu machen. Diese wurden sogar noch besser. Im Anschluss ging ich in das Informationszentrum, das zur Kriegsgräberstätte Ysselsteyn gehört. Das ist gerade letztes Jahr fertig geworden und topmodern. Auf großen Bildschirmen kann man interaktiv durch die Geschichte des Zweiten Weltkrieges in den Niederlanden scrollen. Bis dahin hatte ich nicht gewusst, dass hier im Nachbarort Overloon, dort, wo das Kriegsmuseum ist, eine der heftigsten Schlachten um die Befreiung der Niederlande getobt hatte.
Heute Morgen gab es zunächst nichts für mich zu tun. Ich nutzte die Gelegenheit von Morgensonne und Frühnebel, um noh einige Bilder auf dem Kriegsfriedhof zu machen. Diese wurden sogar noch besser. Im Anschluss ging ich in das Informationszentrum, das zur Kriegsgräberstätte Ysselsteyn gehört. Das ist gerade letztes Jahr fertig geworden und topmodern. Auf großen Bildschirmen kann man interaktiv durch die Geschichte des Zweiten Weltkrieges in den Niederlanden scrollen. Bis dahin hatte ich nicht gewusst, dass hier im Nachbarort Overloon, dort, wo das Kriegsmuseum ist, eine der heftigsten Schlachten um die Befreiung der Niederlande getobt hatte.
Nach zwei Übernachtungen nahe Göttingen steht heute die Anreise zum nächsten freiwilligen Arbeitseinsatz des Volksbunde Kriegsgräberfürsorge ins niederländische Ysselsteyn auf dem Plan. Die Wettervorhersage hatte angekündigt, dass er Tag feucht werden würde und ein Blick aus dem Fenster sagt, dass das stimmt. Ich packe meinen Koffer an das Motorrad. Es war unvernünftig, nicht beide Koffer mitzunehmen. Beim Fahren merke ich kaum einen Unterschied. Die Rechtskurven, wo der Koffer dran ist, fallen vielleicht etwas einfacher als die Linkskurven.
Nach zwei Übernachtungen nahe Göttingen steht heute die Anreise zum nächsten freiwilligen Arbeitseinsatz des Volksbund Kriegsgräberfürsorge ins niederländische Ysselsteyn auf dem Plan. Die Wettervorhersage hatte angekündigt, dass er Tag feucht werden würde und ein Blick aus dem Fenster sagt, dass das stimmt. Ich packe meinen Koffer an das Motorrad. Es war unvernünftig, nicht beide Koffer mitzunehmen. Beim Fahren merke ich kaum einen Unterschied. Die Rechtskurven, wo der Koffer dran ist, fallen vielleicht etwas einfacher als die Linkskurven.
Von den Granitfelsen am Capo Testa über das Inselarchipel La Maddalena und die mittelalterlichen Gassen von Alghero bis zu den Spuren antiker Kulturen im Süden: Die sechste Staffel von Voyage 2 Go führt einmal quer durch Sardinien.
Die fünfte Staffel meines Reisepodcasts Voyage 2 Go führt mich auf die philippinische Insel Palawan. Die langgestreckte Provinz im Westen des Landes gilt als „Last Frontier“ – als letzte Grenze und einer der letzten wilden Landstriche der Philippinen. Mit dem Motorrad erkunde ich die Insel und...
In der vierten Staffel meines Reisepodcasts „Voyage to Go“ durchquere ich Nordamerika von der Atlantik- bis zur Pazifikküste. Mit dem Amtrak-Zug, dem Mietwagen und auf dem Pferderücken führt mich der „Coast to Coast Roundup“ von Rhode Island über Texas und den Westen der USA bis nach Calgary in...
Ein Arbeitstag in der Südsee. Wind, Wärme, ein Ventilator und erstaunlich viel Konzentration. Auf Hiva Oa zeigt sich, wie produktiv Unterwegssein sein kann.
Ein Banjo über dem Meer, ein Boot auf dem Rückweg und ein Mann, der mehr über die Welt verstanden hat als viele Bücher. Auf den Marquesas wird Zeit plötzlich greifbar – und Geschichte persönlich.
Rauer Seegang, wenig Schlaf und ein Wiedersehen im Hafen: Tag 27 bringt mich zurück nach Tahiti.
In der 54. Episode der wahren Geschichte von Georg Forsters Weltreise auf der HMS Resolution unter Kapitän Cook erreicht die Crew die Marquesas-Inseln.
In der 6. Folge meiner Coast 2 Coast Roundup-Reise durch Nordamerika wechsele ich in Amarillo in Texas vom Autositz in den Pferdesattel und erkunde auf dem Pferderücken den Palo Duro Canyon und das Stammland der Comanchen. Später stoße ich auf die Route 66 und lerne dort im legendären Golden Light Café texanische Gastfreundschaft kennen. In Cavender’s Boot City tauche ich ein in die Welt der...
„Benvenuti“ zu neuen Folgen einer neuen Reise über die Mittelmeerinsel Sardinien.
Im Jahr 1979 eröffnete das erste Kapselhotel im Innenstadtbezirk Umeda in Osaka. Geplant und gestaltet wurde es von dem japanischen Spitzenarchitekt Kisho Kurokawa. Seitdem hat diese platzsparende und preisgünstige Übernachtungsmöglichkeit einen Siegeszug um den Erdball angetreten. Sie sind auch als Pod Hotels oder Wabenhotels bekannt.
Die Rocky Mountains werden umgangssprachlich Rockies genannt und sind ein ausgedehntes Gebirge im westlichen Nordamerika. Die Gebirgskette erstreckt sich bis zu 5100 km von New Mexico durch die bis nach Kanada. Ihr Name bedeutet übersetzt "felsiges Gebirge". Durchschnittlich sind die Rocky Mountains 2000–3000 Meter hoch. Die höchsten Berge der Rocky Mountains finden sich im Bereich des...
Der Puerto Princesa Subterranean River National Park, ein geschütztes Gebiet auf der Insel Palawan in den Philippinen, ist eine faszinierende Naturschönheit, die nicht nur für ihre atemberaubenden Landschaften, sondern auch für ihre biologische Vielfalt bekannt ist. Hier sind einige Gründe, warum dieser Ort ein absolutes Muss für Reiseliebhaber ist: