Meet Jessica @ CSD Frankfurt

CSD 2017 LogoBild: CSD Frankfurt e.V.

Als Frankfurter Szene-Gängerin, LGBT*-Aktivistin und Vorstandsmitglied der AIDS-Hilfe Frankfurt ist die Anwesentheit und das Vertreten queerer Standpunkte auf dem Frankfurter Christopher-Street-Day sowieso auf die eine odere andere Weise Pflicht.
In diesem Jahr hat es sich nun zudem gefügt, dass ich Kandidatin der GRÜNEN für die diesjährige Bundestagswahl bin und mein Direktwahlkreis just auch die Innenstadt umfasst und damit auch den Veranstaltungort des CSD.
Wer also am kommenden Pride-Wochenende nicht nur wie üblich mit mir feiern möchte, sondern sich auch für meine Meinungen und Ziele im Bezug auf die Politik für LGBTIQ* interessiert und mit mir darüber diskutieren möchte, hat zu folgenden Zeiten und Orten die Gelegenheit dazu:

Freitag, 14. Juli

  • 18 bis 20 Uhr am Stand der AIDS-Hilfe Frankfurt e.V in der Großen Friedberger Straße
  • 20 bis 21 Uhr am Stand Bündis90/DIE GRÜNEN Frankfurt in der Großen Friedberger Straße

Samstag, 15. Juli

  • ab 15:55 Uhr beim Polit-Talk auf der Hauptbühne, Konstablerwache (16 Uhr kommunalpolitische Runde, 17 Uhr bundespolitische Runde)
  • 18 bis 21 Uhr am Stand Bündis90/DIE GRÜNEN Frankfurt in der Großen Friedberger Straße

G20: Verantwortung für Klimaschutz und fairen Handel statt Gipfelshow

Bild: "G20_Protestwelle_Hamburg_02-07-17-15" von Jörn Neumann / Campact ist lizensiert unter CC BY-NC

G20 Protestwelle Hamburg 02 07 17 15

Die Prinzipien der internationalen Zusammenarbeit, die uns über Jahrzehnte Frieden und Stabilität gebracht haben, drohen zu scheitern. Die Werte, die Multilateralismus erst möglich gemacht haben, erodieren. Statt endlich engagiert voranzugehen bei der Klimakrise und vielen weiteren drängenden globalen Problemen, droht in Hamburg ein Showdown zwischen Protektionismus und Globalisierung, ein Schaulaufen von selbstverliebten Autokraten und nationalen Egoismen. Umso wichtiger, dass der Gastgeber Deutschland im Verbund mit seinen europäischen Partnern entschieden vorangeht. Die Welt wartet auf entschiedene Schritte zu mehr Klimaschutz. Hamburg darf nicht die Kulisse für eine weitere Show-Veranstaltung werden.

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Unvohersehbare Entwicklungen im Allgemeinen und die "Ehe für alle" im Besonderen - Meine Juli-Kolumne im GAB-Magazin

Zwischen den ZeilenDass unsere heutige Welt aus den Fugen geraten sei, ist eine schnell daher gesagte Floskel, die sich aber in Anbetracht der Verwerfungen, denen sich die Menschheit in den zurückliegenden Jahrhunderten ihrer Geschichte gegenüber sah, objektiv beurteilt nicht zu halten ist.

Aber offenbar sind die Entwicklungen in der Welt nicht mehr so vorhersehbar wie in den vergangenen Jahrzehnten. So ist der Mann, den wir vor einem Jahr wegen seiner Wahlkampf-Possen und seiner eigenwilligen Haartracht nur müde belächelt haben heute Präsident des mächtigsten Landes der Erde, das er seit seinem Amtsantritt ohne erkennbare politische Leitlinien führt. Dabei hemmt diese Unberechenbarkeit nicht nur die Bemühungen der internationalen Partner um den Frieden in der Welt oder zumindest faire Wirtschaftsbeziehungen, sondern führt gelegentlich, wie etwa beim Schutz des Weltklimas, gleich zu einer Absage an die gemeinsam vereinbarten Vorsätze.

Die ganze Kolumne weiterlesen im GAB-Magazin

Meine Frage zur Beeinträchtigung der städtischen Rechenzentren durch Drohnen

Bild: "Drones" von Ars Electronica/Gregor Hartl ist lizensiert unter CC BY-NC-ND. 2.0

DronesDas städtische IT-Netzwerk ist elementarer Bestandtteil der kritischen Infrastruktur der Stadt Frankfurt, da durch seinen Ausfall erhebliche Beeinträchtigungen des Gemeinwesens und Störungen der öffentlichen Sicherheit eintreten können. Die Luftansaugungen der städtischen Rechenzentren, die auf eine ununterbrochene Kühlung angewiesen sind, können durch den Einsatz von Drohnen auf unterschiedliche Weise funktionsunfähig gemacht und dadurch der Betrieb der Rechenzentren zum Erliegen gebracht werden.

Ich frage den Magistrat:

In welcher Weise sind die städtischen Rechenzentren vor einer Beeinträchtigung durch den Einsatz von Drohnen geschützt?

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Meet Jessica @ Eschersheimer Dorffest

Em algum lugar em FrankfurtZwischen dem Platzkonzert des Fanfaren Corps Bonames 1979 e.V. und dem Auftritt des Familienchors Eschersheim darf ich auf dem 9. Eschersheimer Dorffest (Samstag 24.6., 16 bis 17 Uhr) als örtliche Bundestagsdirektkandidatin gemeinsam mit anderen "Top-Politiker" (sic Veranstalter) von CDU, SPD und FDP anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl die Frage erörtern:

Was wird aus Deutschland? 

Die Frage scheint weiträumig genug gefasst, so dass ich guter Hoffnung bin, dass wir gemeinsam die Stunde vollkriegen.

Bild:"Em algum lugar em Frankfurt" von Elke Noda ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 2.0

SPD Steuerkonzept: Die Richtung stimmt, es fehlt der Mut

"Taxes!" von Martha Soukup ist lizensiert unter CC BY 2.0

Taxes!Im Grundsatz geht das Steuerkonzept der SPD in die richtige Richtung. Investitionen haben Vorrang, Menschen mit geringen und mittleren Einkommen werden entlastet, sehr Reiche sollen mehr beitragen. Auch die Vorschläge für Familien gehen in die richtige Richtung. Die Vorschläge zum Solidaritätszuschlag überzeugen allerdings nicht und eine Gegenfinanzierung bleibt die SPD schuldig. Wir würden stattdessen kleine und mittlere Einkommen über einen höheren Grundfreibetrag entlasten. Und wir finden, sehr vermögende Menschen müssen mehr zum Gemeinwohl beitragen. Hier verlässt die SPD der Mut. Und auch ökologisch bleibt das SPD-Steuerkonzept blind.

Die SPD hat ihr Steuerkonzept zur Bundestagswahl vorgestellt. Das geht in vielen Punkten in die richtige Richtung und deckt sich zum Teil sogar mit unseren Forderungen. Doch es gibt Unterschiede:

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Presse-Clipping FNP: "Stadtteilinitiative Koblenzer Straße ist bald heimatlos"

[...] „Die Sorge, dass diese Räume irgendwann gekündigt und hochpreisig auf den Markt geworfen werden, kommt nicht überraschend“, erklärt Grünen-Ortsbeirätin Jessica Purkhardt, gelegentlicher Gast bei den Barabenden. [...]

Schon vor ein paar Jahren kündigten sich nach der Übernahme des Hauses durch die Petri GbR und nach ersten Beschwerden über Lärm gewisse Differenzen an. „Für den Ortsbeirat 1 war ein Antrag vorbereitet, um SIKS im Falle einer Kündigung nach Ersatzräumlichkeiten zu helfen“, sagt Jessica Purkhardt. Dann habe man diesen Antrag wieder zurückgezogen, da sich die Lage zwischenzeitlich entspannt habe. [...]
(Der ganze Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 20. Juni 2017)

Bezahlbarer Wohnraum und Familien stärken

Bild: "The Beginning of Life" von Julie Falk ist lizensiert unter CC BY-NC 2.0

Bild: "The Beginning of Life" von Julie Falk ist lizensiert unter CC BY-NC 2.0

Vor allem die Schwächsten in unserem Lande haben es oft verdammt schwer: Kinder, Alleinerziehende und Familien. In unserem reichen Land sind 2,5 Millionen Kinder arm oder abgehängt. Betreuungsplätze sind noch immer knapp, Erziehungspersonal ist knapp und nicht gut bezahlt, günstige Wohnungen werden immer knapper. Seit 2000 haben über eine Million Sozialwohnungen ihre Bindung verloren und wurden privatisiert. Deshalb stellen wir GRÜNE die Mietpreisbremse scharf, die bis jetzt nicht funktioniert hat (Studien vom DIW und dem Deutschen Mieterbund kommen zum Ergebnis, dass die Mieten in Gebieten mit Mietpreisbremse ungebremst weiter steigen), erhöhen die Wohnraumförderung der Länder und wollen Vermieterinnen und Vermieter, die sich auf soziale Regeln verpflichten, steuerlich unterstützen. So entstehen mehr bezahlbare Wohnungen für Familien und Alleinerziehende. Zusätzlich entlasten wir Familien direkt, mit unserem Familienbudget von jährlich 12 Mrd. Euro. Und wir investieren drei Milliarden Euro pro Jahr in Kitas.

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Schützenliesl!

Schützenliesl

Langsam stellt sich eine gewisse Routine ein.
Denn gestern habe ich erneut mit einem 7er Schnitt (das ist gut)
das vierte Jahr in Folge das Luftgewehrschießen der Stadtverordnetenversammlung auf dem traditionellen Frankfurter Wäldchestag gewonnen. Nun habe ich den vierten Pokal im Schrank und wenn sie unterschiedlich aussehen würden, lohnte sich bald eine Vitrine.

Presse-Clipping FR: "20 neue Stellen"

[...] "Jessica Purkhardt (Grüne) betonte, die Stadtpolizei entlaste die Landespolizei. Insgesamt sind im Haushalt 576 zusätzliche Stellen in der Stadtverwaltung vorgesehen." [...]
(Der ganze Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 29. Mai 2017)

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