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Mit wirklich sehr, sehr guten Menschen auf dem Frankfurter Opernplatz beim LAUF FÜR MEHR ZEIT der AIDS-Hilfe Frankfurt

jessica purkhardt illuGesellschaft sei für gewöhnlich zu billig zu haben, schrieb Henry David Thoreau schon 1854.
Man treffe sich nach zu kurzen Zwischenräumen, als dass wir Zeit genug hätten, neuen Wert füreinander zu erlangen „und lassen den anderen immer wieder von dem schimmeligen alten Käse kosten, der wir sind.“
Aus diesem unappetitlichen Vergleich leitet der amerikanische Schriftsteller und Philosoph ab, dass um diese häufigen Zusammenkünfte erträglich zu machen, gewisse Regeln zu beherzigen seien – nämlich Höflichkeit und Etikette.
Man wohne ohnehin schon zusammengepfercht, sei einander im Weg, stolpere übereinander und verliere „einigermaßen den Respekt voreinander.“

Nun ist der Mikrokosmos unserer queeren Szene ein gutes Beispiel dafür. Man kennt sich und begegnet sich beim Durchstreifen der engräumig angeordneten Szenelokale, ob man will oder nicht.
Es ist sicherlich dieses vielmalige Aufeinandertreffen, das bei einigen Zeitgenoss*innen dazu führt, in dem an sich wertvollen Gut von Zusammensein und Geselligkeit irrigerweise eine überflüssige Begegnung zu sehen. Das wird oft sogleich, künstlich oder ernst gemeint, aber dann immer lautstark und theatralisch, beklagt um vielleicht einen Lacher der Umzustehenden zu erheischen.

Noch besser als wortgewandte Sticheleien auf Kosten des Gegenübers kommen aber immer der Ausdruck von Höflichkeit, Wertschätzung und Respekt bei allen anderen an.
Probiert’s mal.

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Symbolbild: Tim G. Photography / Lizenz CC BY-ND 2.0

Die über mehr als einen Kilometer schnurgerade Europa-Allee im Europaviertel ist bei Profilierungsfahrern, sogenannten Auto-Posern, besonders beliebt. Dort sind lange lautstarke Beschleunigungsfahrten möglich. Der Tunnel unter dem Europagarten und die Art der Bebauung verstärken die Lautstärke der Auspuffanlagen dabei noch zusätzlich.

Diese Voraussetzungen ziehen Raser und Auto-Poser an, die oft mehrmals mit hoher Geschwindigkeit die Europa-Allee hoch und runter fahren und mit röhrenden Motoren aus den Ausgängen des Tunnels schießen.

Die GRÜNEN im Ortsbezirk 1 fordern deshalb vom Frankfurter Magistrat wirksame Maßnahmen gegen die Raserei und den Lärm.

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