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1. JA ZUM FLÜCHTLINGSSCHUTZ

Die Bundesregierung muss das Menschenrecht Asyl zu suchen achten und garantieren.

Sehr viele Menschen müssen derzeit vor Krieg, politischer Vertreibung und Gewalt fliehen, immer öfter auch vor Umweltzerstörung und den Folgen der Klimakrise. Die allermeisten fliehen in Regionen nahe ihrer Heimat, fast zwei Drittel innerhalb der Grenzen des eigenen Heimatlandes, viele nun auch nach Europa.

Flüchtlinge brauchen Schutz. Wir bekennen uns zum Grundrecht auf Asyl und zu einer Flüchtlingspolitik, die auf den Menschenrechten gründet. Eine grüne Integrationspolitik schafft Rechte und Chancen in der Gesellschaft. Für uns gilt: Jeder Einzelfall zählt. Der einzelne Mensch ist und bleibt für uns das Maß aller Dinge (zum Weiterlesen: Antrag Integration ist gelebte Demokratie http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/076/1807651.pdf).

Die Fraktion der GRÜNEN im Frankfurter Römer lädt zu einem queeren Stadtspaziergang durch Frankfurt mit dem Historiker, Stadtführer und AIDS-Hilfe-Vorstand Christian Setzepfandt ein. Als Mitglied dieser Fraktion nehme ich selbstverständlich auch daran teil. Und als Bundestags-Direktkandidatin für den Wahlkreis, in dem der Spaziergang stattfindet, natürlich erst recht.
Wer also den Ausflug nutzen möchte um mit mir und meinen Fraktionskolleg*innen über LGBT-Themen aber auch alles andere ins Gespräch zu kommen, kann diese Gelegenheit gerne nutzen. Wer nicht mit uns reden möchte, ist aber auch herzlich eingeladen.

Die Tour findet am Samstag, 5. August 2017, um 15 Uhr statt.
Treffpunkt ist der am Frankfurter Engel am Klaus-Mann-Platz .

Dauer: ca. 2 Stunden

An über zehn 10 Stationen gibt  unterhaltsame Einblicke in die queere Geschichte Frankfurts.
Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos.

Bild: "IG Metall Demo 05" von Daniele Civello ist lizensiert unter CC BY-NC 2.0

IG Metall Demo 05

Wer's noch nicht weiß: Ich bin Direktkandidatin zur Wahl des Deutschen Bundestages. Weil die Zeit des Wahlkampfs in die Sommermonate fällt, fällt sie auch in die Zeit der Sommerfeste.
Eines davon, das der IG Metall Frankfurt, findet am 29. August ab 17 Uhr im Hof des Frankfurter Gewerkschaftshauses (Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77) statt.
Um 17:45 Uhr beginnt dann eine einstündige Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl, an der ich als Kandidatin von Bündnis90/DIE GRÜNEN teilnehmen werde.
Thematisch soll die Diskussionsrunde um die Positionen der Parteien zur Arbeitszeitinitiative der IG Metall gehen und um die solidarische Sozialpolitik, insbesondere bezugnehmend auf die Sicherung einer Rente, die zum Leben reicht. Darüber hinaus möchte die Gewerkschaft wissen, wie ich und meine Partei uns die künftige Regulierung des Arbeitsmarktes vorstellen.

Da habe ich auf jeden Fall Ideen dazu und entsprechend was zu erzählen. Um so mehr, weil ich gefühlt bis neulich noch IG Bau-Mitglied war.

jessica purkhardt illu„Ich hab‘ noch keinen einzigen Traum wahr werden sehen auf der Christopher Street“, lässt Roland Emmerich einen Protagonisten in seinem „Stonewall“-Epos von 2015 sagen, damit das Publikum mit dem Kenntnisstand der Nachgeborenen wissend in sich hinein schmunzeln kann.

Denn wenige Tage darauf findet in der Chronologie des Films in einer schwülen New Yorker Nacht des ausgehenden Juni des Jahres 1969 mit dem Aufstand vor dem Stonewall Inn in eben jener Straße das Ereignis statt, das zum Ausgangspunkt einer weltweiten Emanzipationsbewegung von Lesben, Schwulen, Transgendern und Queers wurde.

Seitdem erinnern wir uns mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten in den Sommermonaten daran, entweder in Anspielung auf den Geburtsort der Bewegung als „Christopher-Street-Day“ oder auf den damals auf immer mehr Lippen laut gewordenen Schlachtruf „Gay Pride“ und erneuern alljährlich unsere Forderungen nach Akzeptanz und Gleichstellung und dem Ende von Diskriminierung und Ausgrenzung.

Wissenswert ist dabei, dass heute wie damals die Diskussionen um den richtigen Weg zur Erreichung dieser Ziele geführt werden.

Man werde als Homosexueller am ehesten akzeptiert, wenn man Anzug und Krawatte trage, meinten die, die ihre Rechte politisch und juristisch erstreiten wollten. Doch waren es erst die unangepassten Queers, die den Stein wirklich ins Rollen brachten.

Damals wie heute liegt die Wahrheit vermutlich irgendwo dazwischen. Wo genau verhandeln wir jeden Sommer wieder neu.

Die ganze Kolumne weiterlesen im GAB-Magazin

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