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Der Kreisel im BermudadreieckEin zentraler öffentlicher Ort im Frankfurter Szene-Viertel bekommt für den Christopher-Street-Day buchstäblich einen neuen Anstrich. Der kleine Kreisel, der die Große Friedberger Straße, die Alte Gasse und die Schäfergasse - also die Straßen, in denen viele schwul-lesbische Lokale und Einrichtungen liegen - soll für das gesamte kommende Wochenenede in Regenbogenfarben leuchten.
Die Entscheidung dazu hatte Verkehrsdezernent Stefan Majer schon vor einigen Wochen bekannt gegeben. Der Regenbogenkreisel ergänzt damit die bereits im letzten Jahr für die Dauer des CSD installierten gleichgeschlechtlichen "Ampelpärchen" an der Fußgängerampel zur Konstablerwache, die nach dem Vorbild von Wien, München und Hamburg entstanden sind.

FeierabendWenn das Tagwerk getan ist, ist Feierabend. Und dann geht es in unserer Freizeitgesellschaft erst richtig los. Nicht selten bis zum Exzess. Ob Ausgleichssport, Hobbykochen, Erwachsenenbildung oder der berüchtigte Umtrunk im Bekanntenkreis: Jessica Purkhardt spannt in ihrem Solo-Programm den Bogen der Freizeitgestaltung der Vollständigkeit halber gleich vom Anbeginn der Zeit über andere Kulturen und Sprachen bis in unsere Gegenwart. Dabei präsentiert sie skurile Gegenentwürfe zum abendlichen Pilates-Kurs und zeichnet ein humorvolles Bild davon, was Mensch und Tier so tun, wenn es gerade nichts zu tun gibt.

kommende Aufführungen

Sonntag 10. Juli 2016 18:00 Uhr

Karten gibt es hier

Frankfurter EngelAm Klaus-Mann-Platz, an der Kreuzung von Schäfergasse und Alte Gasse, in der Mitte des queeren subkulturellen Lebens in der Frankfurter Innenstadt steht der Frankfurter Engel, das Mahnmal der Homosexuellenverfolgung. Bei seiner Errichtung im Jahr 1994 war es das erste seiner Art in Deutschland. Im Jahr nach der Aufstellung des Engels wurde der neugestaltete Platz nach Klaus Mann, dem homosexuellen Schriftsteller und Sohn von Thomas Mann benannt.

Seit dieser Zeit bemühen sich die Mitglieder der Initiative Mahnmal Homosexuellenverfolgung ,die sich bereits seit 1990 für die Errichtung eines Gedenkortes eingesetzt hatte, zusammen mit Anwohner*innen und Unterstützer*innen um diesen Ort.  
Wie viele schön gestaltete, öffentliche Plätze der Stadt wird auch der am Frankfurter Engel immer mehr genutzt, besonders in den Sommermonaten, wenn die Menschen draußen zusammen sitzen möchten. Schon lange treffen sich am Klaus-Mann-Platz nicht mehr nur von Lesben und Schwulen.

[...] Und dann bittet die Pfarrerin der Sankt Paulsgemeinde Andrea Braunberger-Myers zum Gebet und alle neigen die Häupter. Der Herr Emmerling von der SPD und der Herr zu Löwenstein von der CDU. Die Frau Purkhardt von den Grünen und der Herr von Wangenheim von der FPD. Und Braunberger-Myers betet für „mehr bezahlbaren Wohnraum, angemessene Bildung, Sicherheit auf den Straßen“. Und über die Themenauswahl gibt es keine Diskussion. Zumindest nicht in der Kirche.
(aus Frankfurter Rundschau, Freitag den 15.04.2016)

 

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